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Bezirk Niederbayern

Im Bild (v. l.): Ursula Weger, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Ludwig Zellner, Vorsitzender, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, und Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Präsident der Hochschule Landshut


BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 20.08.2020

 

Bezirk Niederbayern unterstützt Freundeskreis der Hochschule Landshut

Landshut. Vor kurzem empfing Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich den Präsidenten der Hochschule Landshut Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Ludwig Zellner, Vorsitzender des Freundeskreises Hochschule Landshut e. V. und Landshuter Stadtrat, sowie Ursula Weger, Direktorin des Gymnasiums Seligenthal und stellvertretende Vorsitzende des Vereins, in der Landshuter Bezirkshauptverwaltung. Anlass des Besuchs war ein Zuschuss in Höhe von jeweils 2.500 Euro pro Jahr (2017 bis 2020), den der Bezirk Niederbayern dem Förderverein gewährt hatte.

Über die Verwendung der Mittel berichtete der Vorsitzende Zellner. So flossen die Gelder des Bezirks 2019 beispielsweise in die Landshuter Gründernacht und die MINT-Summer School der Hochschule Landshut. Ziel sei es, bei Schülerinnen im Alter von 15 bis 17 Jahren das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik durch praxisorientierte, kreative und spannende Workshops zu wecken, berichtete der Vorsitzende. „Dank Unterstützern wie dem Bezirk Niederbayern können wir unser Engagement zugunsten einiger wichtiger Projekte der Hochschule Landshut fortsetzen. Daher danke ich sehr für die beständige Förderung der vergangenen Jahre“, so Zellner.

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich betonte die Tragweite der Zusammenarbeit: „Die Vernetzung von kreativen Köpfen, Start-Up-Unternehmen, Politik und Wirtschaft ist der Königsweg, um eine Region voranzubringen. Daher liegt mir viel an den Projekten der Hochschule Landshut wie zum Beispiel der Landshuter Gründernacht. Ebenso wichtig für die regionale Entwicklung ist es, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten und zu motivieren, damit sie auch nach ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium die Bindung zu ihrer Heimatregion behalten. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass der Bezirk Niederbayern laufend in das benachbarte Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn investiert.“

– sb –

Foto: Bezirk Niederbayern

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 27.07.2020

 

Aus der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses

Mainkofen. Zuschüsse in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro genehmigte der Kultur-, Jugend- und Sportausschuss in seiner Sitzung am 23.07.2020 unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl. Nachdem die für März anberaumte Sitzung des Ausschusses wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, standen rund 80 Tagesordnungspunkte zur Behandlung an.

Manche Veranstaltungen, für die Förderanträge gestellt worden waren, konnten wegen des Lockdowns im Frühjahr nicht stattfinden. Der Vorschlag des Ausschussvorsitzenden, ausnahmsweise 25 Prozent der nachgewiesenen, bereits entstandenen Kosten als Zuschuss zu gewähren, fand die einhellige Zustimmung des Gremiums.

“Bei einem Großteil der Veranstaltungen war zum Glück eine zeitliche Verschiebung machbar. Die vorgesehene Ausnahmeregelung kam nur in wenigen Fällen zum Tragen; die institutionelle Förderung wurde ohnehin beibehalten. Die Mehrheit der Zuschussanträge kann heute regulär bezuschusst werden” so Pröckl. “Wenn auch aufgrund der Schutzmaßnahmen unter veränderten Voraussetzungen, werden dieses Jahr hoffentlich noch viele der Veranstaltungen stattfinden können, denn wie sich die Corona-Krise weiterentwickelt, kann niemand sagen.” Auch werde man sich mit einigen Förderanträgen vielleicht ein zweites Mal beschäftigen müssen, denn die tatsächlichen Kosten werden sich gegenüber den bei Antragstellung ursprünglich veranschlagten möglicherweise nach oben oder unten bewegen. Die Zuschüsse müssten dann gegebenenfalls entsprechend angepasst werden. Wichtig sei jetzt, die in Aussicht gestellten Fördermittel auszuzahlen, um Veranstaltern zumindest im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung eine gewisse Planungssicherheit zu geben.

Bezirkstagvizepräsident Dr. Pröckl schloss die Sitzung mit einem Plädoyer für all die Antragsteller, die mit ihrem Engagement unser aller Leben bereichern: “In der heutigen Sitzung wurde mit rund 1,1 Mio. Euro eine gewaltige Summe für Veranstaltungen, Maßnahmen und Projekte bewilligt. Der Bezirk leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Kultur-, Jugend- und Sportarbeit in Niederbayern. Die zurückliegenden Monate mit den gebotenen Einschränkungen haben gezeigt, dass ohne kulturelle und sportliche Veranstaltungen ein Stück Lebensqualität verloren geht.”

Die Fördermaßnahmen im Einzelnen:

Denkmalpflege: 451.642 Euro

Nach den einschlägigen Richtlinien des Bezirks für Bau- und Kunstdenkmäler wurden für die Denkmalpflege im Rahmen der Regelförderung für 49 Maßnahmen insgesamt 451.642 Euro genehmigt. Hiervon fließen in die Stadt Landshut 59.000 Euro und in die Stadt Straubing 65.250 Euro.

Auf die Landkreise entfallen: Landkreise: Deggendorf 13.650 Euro, Dingolfing-Landau 1.000 Euro, Kelheim 700 Euro, Landshut 87.335 Euro, Passau 52.800 Euro, Regen 43.757 Euro, Rottal-Inn 26.950 Euro und Straubing-Bogen 101.200 Euro.

Theater an der Rott, Tiergarten Straubing, “Kunst und Bauen”: 300.000 Euro

130.000 Euro wurden dem Landratsamt Rottal-Inn für das Theater an der Rott bewilligt, 130.000 Euro der Stadt Straubing für den Tiergarten und 40.000 Euro für das Kunstwerk für den Neubau der Sozialverwaltung des Bezirks im Rahmen des Wettbewerbs “Kunst und Bauen”.

Trachtenarbeit: 9.000 Euro

Für die Förderung der Trachtenarbeit wurden den drei niederbayerischen Trachtengauen je 3.000 Euro bewilligt.

Jugendarbeit: 120.428,91 Euro

80.000 Euro erhält die Jugendbildungsstätte Windberg für den laufenden Betrieb. Insgesamt 39.178,91 Euro erhalten 24 vom Bezirksjugendring vorgeschlagene Jugendverbände als Grundförderung. Ein Zuschuss von 1.250 Euro wurde der Evangelischen Jugend Bayern für den Ankauf eines 9-Sitzer-Busses für die Jugendarbeit bewilligt.

Jugendsport, Behinderten- und Rehasport: 66.609 Euro

Dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Bayern e. V., Bezirksverband Niederbayern, wurden 9.000 Euro für eine unbefristete Stelle und 3.500 Euro für den laufenden Bedarf bewilligt, der Bayerischen Sportjugend im BLSV 21.000 Euro für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, Jugend- und Schülermeisterschaften usw., der OK-Team Weltmeisterschaft 2020 GbR 21.109 Euro für Eisstock Europa- und Weltmeisterschaften, dem Bayerischen Leichtathletikverband für die Förderung des Landesstützpunktes Passau 5.000 Euro und dem Bayerischen Gehörlosen-Sportverband e. V. für den laufenden Bedarf 2.000 Euro. Der Bayerische Landessportverband e. V. Sportbezirk Niederbayern erhält 3.000 Euro für die Durchführung von Lehrgängen, Weiterbildungsmaßnahmen usw. sowie 2.000 Euro für die Ehrenveranstaltung “Sportler des Jahres 2019”.

Veranstaltungen und Projekte: 163.410 Euro

Die 45 Anträge auf Förderung für Veranstaltungen und Projekte wurden alle einstimmig beschlossen. Mit 30.000 Euro werden die Festspiele Europäische Wochen Passau 2020 bezuschusst, mit jeweils 10.000 Euro die Klinik Clowns Bayern e. V., der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. für die Volksmusikstelle Niederbayern/Oberpfalz und das Theater im Scharfrichterhaus Passau für das Jahresprogramm 2020.

Jazzfest Passau e. V. wurden 10.000 Euro für das Jazzfest 2020 bewilligt, 3.420 Euro für “Musik für Jedermann” und 2.250 Euro für “Tropen in Bayern”.

Je 8.000 Euro: Verein Dynamo Kurzfilmfestival für das 21. Landshuter Kurzfilmfestival; Eggenfelden klassisch gGmbH für das Musikfestival.

5.500 Euro erhalten das Ostbayerische Jugendorchester für musikalische Bildungsarbeit, 5.400 Euro der Landkreis Rottal-Inn für die dezentrale Ausstellung Landschaftsmalerei, 5.000 Euro Bild-Werk Frauenau e. V. für die internationale Sommerakademie.

4.000 Euro bekommt die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Regen für die Förderung des diesjährigen Volksmusikspektakels “drumherumerl-online&dahom”, 3.470 Euro der Verein Jazz an der Donau für das Konzert “Klassik in Ortenburg”, 3.200 Euro der Verein Europäisches Jugend Musikfestival Passau für die 23. Young Classic Europe 2020, 3.100 Euro die Stadt Landshut für die Landshuter Literaturtage 2020 und 3.000 Euro der Verein classic events für Meisterkonzerte.

Eine Zuwendung von 2.690 Euro erhalten die Musikfreunde Passau e. V. für Passauer Konzertwinter “Voc Vocal”; je 2.500 Euro die Stadt Plattling für Künstlersymposium “Drachentöter Siegfried und/oder Hagen von Tronje”, der Verband für Popkultur in Bayern e. V. für “in.pulse – Popkultur.inklusive.Integration und weitere 2.500 Euro für “BY.on 2020”.

2.430 Euro wurden der Stadt Viechtach für die Ausstellung “die KUNSTwelt zu Gast in Viechtach genehmigt.

Je 2.300 Euro: Rosvita Lib GbR für die Förderung des Symposiums “Flächen sparen – Flächen teilen – Flächen gemeinsam nutzen”; Stadt Pfarrkirchen für Ausstellungen im Hans-Reiffenstuel-Haus/Alten Rathaus; Workshop Orange e. V. für “VIEL ORANGE”-Festival.

Der Bayerischer Sängerbund e. V. bekommt für überregionale Schulungsmaßnahmen 2.000 Euro, je 1.800 Euro der Musikbund von Ober- und Niederbayern e. V. als institutionelle Förderung und der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen e. V. für das Landes-Jugendjazzorchester.

Zuwendungen gingen ferner an: Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V. für satzungsgemäße Aufgaben (1.600 Euro), Regionalausschuss “Jugend musiziert” für Regionalwettbewerb (1.500 Euro), Landes-Jugendjazzorchester 2019 für die Förderung des pädagogischen Betriebs (1.200 Euro), Neue Werkbühne München gGmbH für Schulvorstellungen in Niederbayern (1.200 Euro).

Weiteren 12 Antragstellern wurden Zuschüsse zwischen 1.000 und 500 Euro bewilligt.

– ck –

Foto/Grafik: Bezirkswappen farbig, Bezirk Niederbayern

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Im Bild von links: Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl und Hubert Huber, 1. Vorsitzender des BBK Niederbayern e. V., mit dem Gewinner-Entwurf des Ehepaars Michaela und Florian Geissler aus Hörlkam bei Geisenhausen, Landkreis Landshut.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 23.07.2020

Vor dem neuen Gebäude der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern wird bald eine Bronzeplastik stehen

Auf Initiative von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wurde im Oktober letzten Jahres die Installation eines Kunstwerks vor dem Neubau der Sozialverwaltung des Bezirks in Landshut und in Verbindung damit die öffentliche Ausschreibung eines Wettbewerbs “Kunst und Bauen” beschlossen. “Ich bin glücklich, dass diese Entscheidung damals getroffen wurde. Der Wettbewerb trägt dazu bei, das heimische Kunstschaffen in den Fokus zu rücken” so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Der von der eingebundenen Jury ausgewählte Gewinner-Entwurf wurde in der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am 23.07.2020 durch den Ausschussvorsitzenden, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, bekannt gegeben.

Den Zuschlag erhält der Entwurf des Künstlerpaares Michaela und Florian Geissler aus Hörlkam bei Geisenhausen im Landkreis Landshut: Eine Doppelfigur aus Bronze mit dem Titel „Gemeinsam haben wir die doppelte Kraft“. Nach Meinung der Jury gelang es dem Künstlerehepaar am überzeugendsten, sich mit den örtlichen wie auch räumlichen Gegebenheiten des Gebäudes und insbesondere mit dessen Funktion auseinanderzusetzen. Die beiden Figuren der 2,25 m hohen Plastik begegnen sich auf Augenhöhe und wecken Assoziationen zu gegenseitiger Unterstützung, Gemeinsamkeit, Rückendeckung und Hilfe – alles Zuschreibungen, die auch die Anliegen der Sozialverwaltung widerspiegeln.

Bezirkstagsvizepräsident und Jurymitglied Dr. Thomas Pröckl hob die konstruktive Diskussion innerhalb des Jurygremiums hervor und freute sich über die einstimmige Entscheidung: „Die Ausstattung des Neubaus der Sozialverwaltung mit einem Kunstwerk ist eine Bereicherung und unterstreicht dessen Bedeutung, verleiht dem Standort zusätzliches Profil und fördert seine Identifikation in der Öffentlichkeit. Mit ‘Kunst und Bauen’ setzt der Bezirk ganz bewusst ein Zeichen für die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum und fördert gleichzeitig aktiv das zeitgenössische Kunstschaffen in der Region.“

Insgesamt 50.000 Euro stehen für die Durchführung des Wettbewerbs, die Erstellung und die Installation des Kunstwerks vor dem neuen Sozialverwaltungsgebäude im Bezirkshaushalt bereit. Bis Ende Oktober wird das Kunstwerk realisiert sein und dann auf dem Vorplatz des Gebäudes installiert werden. Ganz bewusst wird die Doppelfigur nicht auf einem Sockel stehen, vielmehr soll sie die Besucher zum Berühren, zum Ertasten einladen – damit erschließt sie sich beispielsweise auch blinden Menschen.

Alle fünf eingereichten Modelle einschließlich des Gewinnerentwurfs sind am Mittwoch, 5. August 2020, von 14 bis 16 Uhr im Foyer der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern, Am Lurzenhof 15, 84036 Landshut-Schönbrunn zu besichtigen (während des Aufenthalts im Gebäude besteht Maskenpflicht).

Zusammensetzung der Jury

Sachpreisrichter: Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirksrätin Monika Maier, Bezirksrat Michael Deller.

Fachpreisrichter: Hubert Huber, 1. Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern e. V., Architektin Angelika Greßmann, Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder vom Kulturreferat und Stefan Singer vom Referat Bauangelegenheiten des Bezirks.

– eb –

Foto: Bezirk Niederbayern/Knott

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Im Bild die Kulturpreis-Jury 2020. Von links Cindy Drexl M.A. (Kulturreferentin Bezirk Niederbayern), Dr. Ludger Drost (Kulturbeauftragter Landkreis Rottal-Inn), Barbara Michal M.A. (Leiterin Kreismuseum Bogenberg), Ines Kohl (Kulturjournalistin), Dr. Marion Bornscheuer (Leiterin Museum Moderner Kunst Wörlen Passau), Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Rudi Senff (Landestheater Niederbayern, in Vertretung von Intendant Stefan Tilch), Bezirksheimatpfleger und ltd. Kulturdirektor Dr. Maximilian Seefelder


BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 23.07.2020

Mainkofen.  Der Kulturpreis 2020 des Bezirks Niederbayern wird der Initiative „Glasbau e. V. Pfarrkirchen“ zugesprochen. So lautet der Beschluss, der heute im Kultur-, Jugend- und Sportausschuss unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl einstimmig gefasst wurde. Zum fünften Mal verleiht der Bezirk Niederbayern den mit 6.000 Euro dotierten Kulturpreis – zum ersten Mal traf eine Fachjury die Vorauswahl des Preisträgers. Das unabhängige Expertengremium wurde 2019 installiert und setzt sich aus Vertretern der Sparten Theater, Kultur, Kunst, Museum und Journalismus zusammen; ihm gehören sechs Fachpreisrichter sowie der Vorsitzende des Kulturausschusses an.

 

Die private, nicht kommerzielle Initiative “Glasbau e. V. Pfarrkirchen” betreibt seit 2012 ein Kunst- und Kulturforum. Seither bereichert der Verein mit Susanne Theuerkorn als Vorsitzender das kulturelle Leben der Region. Vielfalt ist Programm: Kunstausstellungen, Kurse, offene Werkstätten, Theater, Puppentheater, Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte, kulturelle Begegnungen mit Migranten und vieles mehr. Regelmäßig finden parallel dazu Samstagsimbiss, Internationales Sonntagscafé, Barbetrieb mit Livemusik, Schreibwerkstatt, Mal- und Zeichenkurse oder auch Sinkgreise statt.

 

Bezirkstagsvizepräsident Dr. Pröckl zeigte sich erfreut über die Entscheidung und fand lobende Worte: „Die Arbeit des Vereins ist geprägt von einer großen Durchlässigkeit zwischen den kulturellen Sparten, was nicht nur den kreativen Gestaltungsspielraum der beteiligten Akteure erhöht, sondern das Kulturleben der Region immer wieder mit außergewöhnlichen Angeboten bereichert.“

 

Bis zum Stichtag 15.03.2020 gingen beim Kulturreferat insgesamt 26 Vorschläge für den Kulturpreis ein. In mehreren Durchgängen wurde eine Vorauswahl getroffen, aus der zehn Finalisten hervorgingen, die dem Ansatz des “weiten Kulturbegriffs” entsprechend aus unterschiedlichsten Bereichen kommen: kulturelles Angebot, musikalische oder künstlerische Arbeiten bzw. Leistungen, Kulturlandschaftspflege. Die Möglichkeit, diese Vielfalt mit der Verleihung des Kulturpreises aufzuzeigen, begeistert auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. “So verschieden die Preisträger der vergangenen fünf Jahre waren, haben sie eines gemeinsam – die Leidenschaft, mit der sie sich ihrem Metier hingeben.”

 

Das Procedere der Jury: “Nach zwei Stunden anregender, kritischer und konstruktiver Diskussion, mit insgesamt fünf Bewertungsrunden und einer zu treffenden Mehrheitsentscheidung stand der diesjährige Kulturpreisträger einstimmig fest” so Bezirksheimatpfleger Dr. Seefelder.

 

“Glasbau e. V. Pfarrkirchen” besticht durch die Bandbreite seines Angebots und seine Professionalität. Die kreative, innovative Herangehensweise ist herausragend. Der Verein bewegt sich am Puls der Zeit, sein Programm ist deshalb weit über Pfarrkirchen hinaus bekannt. Zusammen mit dem ehrenamtlichen Engagement kommt ihm zudem eine Vorbildfunktion für andere Kulturvereine zu. Seine kulturellen Aktivitäten haben sowohl die Innenstadt (wieder) belebt als auch einem leer stehenden Gebäude in Pfarrkirchen neues Leben eingehaucht, denn das Kunst- und Kulturforum befindet sich in einem ehemaligen Autohaus.

 

Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl bedankte sich beim Kulturreferat für die geleistete Vorarbeit und bei den Jurymitgliedern für das fachkundige Urteil. “Die Arbeit der Fachjury war konstruktiv, bereichernd und soll in dieser Form fortgesetzt werden” so Pröckl.

– eb –

Foto: Bezirksklinikum Mainkofen/Vierthaler

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Die Europa Therme Bad Füssing


BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 22.07.2020

Bezirksausschuss beschließt Erarbeitung einer Neukonzeption

Insgesamt mehr als 8.600 Quadratmeter Heil- und Thermalwasserflächen sowie hervorragende Therapiebereiche stellt der Bezirk Niederbayern über die fünf Bäderzweckverbände in der Europa Therme Bad Füssing, der Rottal Terme Bad Birnbach, der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, der Limes-Therme Bad Gögging und der Kaiser-Therme Bad Abbach zur Verfügung. Die Thermen werden von den Zweckverbänden, an denen der Bezirk mit 60 Prozent beteiligt ist, die jeweiligen Landkreise und Städte/Gemeinden anteilig, als Eigenbetriebe geführt.

Die Mitglieder des Bezirksausschusses unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich beschäftigten in der Sitzung im Juli die Fragen: “Wo sollen die Heil- und Thermalbäder in 10 bis 15 Jahren stehen?” und “Wie lässt sich der finanzielle Aufwand für die Bäder verringern bzw. zumindest die stetig steigenden Kosten aufhalten?” Der daraus resultierende einstimmig gefasste Beschluss beinhaltet den Auftrag an die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro und externen Beratern eine Neukonzeption auszuarbeiten. Die beteiligten Gebietskörperschaften werden eingebunden.

Stete Veränderung kennzeichnet die fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder. So stieg zu Beginn der 1990er Jahre die Nachfrage nach ambulanten Badekuren. Die Bäderzweckverbände reagierten darauf mit einer Vergrößerung der Wasserflächen in nahezu allen Bädern. Rund zehn Jahre später begann der Rückgang der Verordnungen für Bäder und medizinische Leistungen. In Folge mussten die Thermalbäder mit ergänzenden Angeboten, wie Sauna- und Wellnessbereichen “nachgerüstet” werden.

Die Badegäste, die noch die um die Jahrtausendwende gängige “klassische” Kur kennen, werden weniger, das Freizeitverhalten hat sich verändert, die Zahl der Angebote hat sich vergrößert. Zusammen genommen bedeutet das für die Thermen der Zweckverbände sinkende Besucherzahlen und damit sinkende Einnahmen.

Die von allen Verbandsmitgliedern aufzubringende Umlage zeigt insbesondere in den letzten zehn Jahren einen gravierenden Anstieg. Die Schließungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben die Situation noch verschärft.  “Die Verlustabdeckung des laufenden Betriebs bei gleichzeitig geringeren Investitionszuschüssen des Freistaates Bayern für notwendige Baumaßnahmen gestaltet sich zunehmend schwierig” so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Die Existenz aller Thermalbäder zu sichern ist nicht zuletzt für den Wirtschafts- und Arbeitsmarkt der Regionen von großer Bedeutung. “Um nicht eines Tages vor die Frage gestellt zu werden, ob wirklich fünf Thermalbäder der öffentlichen Hand zu halten sind, sollte nun eine strategische Neukonzeption der Thermalbäder erfolgen” so Heinrich.

Wichtige Aspekte sind hierbei die Gewinnung neuer Gästegruppen wie beispielsweise die Generation der heute Berufstätigen oder auch mögliche Kooperationspartner. Weitere Überlegungen sind hinsichtlich der Angebotsgestaltung und Organisation anzustellen, damit die einzelnen Heilbäder ihren individuellen Charakter erhalten können und nicht zu Konkurrenten werden.

– eb –

Foto : Europa Therme Bad Füssing

 

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Im Bild: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (rechts) und Michael Lobinger, Leiter der Fachschule für ökologischen Landbau.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 17.07.2020

Landshut   Seit über 30 Jahren ist die Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft, Fachrichtung ökologischer Landbau, am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn angesiedelt. Ebenso lange steht sie unter der Sachaufwandsträgerschaft des Bezirks Niederbayern. Die Schließung der Landwirtschaftsschule in Landshut nahm Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zum Anlass, sich bei Schulleiter Michael Lobinger über den aktuellen Stand der Ökoschule zu informieren.

Die Entwicklung der Schülerzahlen ist sehr positiv, berichtete Michael Lobinger. Aktuell besuchen 30 Studierende das 2. Semester, 23 haben schon die Zulassung für das kommende Wintersemester und acht Anmeldungen liegen bereits für das Schuljahr 2021/22 vor. Das Einzugsgebiet umfasst ganz Bayern, Baden-Württemberg und weitere Bundesländer. Mit Schließung der “konventionellen” Landwirtschaftsschule werden sich voraussichtlich auch Landwirte aus der Umgebung für einen Besuch der Ökoschule interessieren. Auch die Nachfrage an der Fortbildung zum “Staatlich geprüften Wirtschafter für ökologischen Landbau” mit anschließender Meisterprüfung wird aufgrund des Ausbaus des Ökolandbaus steigen. Die Ökoschule in Schönbrunn hat also Potential nach oben.

“Eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz, die sicher auch aus dem Standort resultiert” so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. “Denn die in unserer Bildungseinrichtung vorhandene Infrastruktur bietet der Ökoschule mit Versuchsflächen, der Landmaschinenschule, dem ökologischen Lehrgut und dem Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau Deutenkofen beste Voraussetzungen für den Unterricht. Für die Schülerinnen und Schüler stehen ein angeschlossenes Wohnheim, eine Kantine und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.”

Der Lehrplan der Ökoschule ist breit gefächert: Pflanzliche Erzeugung, Obstbau, Tierhaltung, Natur- und Landschaftspflege, Direktvermarktung und Diversifizierung, Unternehmensführung, Organisation im ökologischen Landbau oder auch Rechnungswesen. Der hervorragende Ruf, den die Ökoschule genießt, basiert auf diesem umfassenden praxisbezogenen Fachwissen, das dort vermittelt wird.

“Die Ökoschule komplettiert das vielschichtige Aus- und Weiterbildungsangebot unserer traditionsreichen Bezirkseinrichtung und ist als fester Bestandteil aus dem Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn nicht mehr wegzudenken” so Heinrich. “Wir werden weiterhin investieren, um den Fortbestand und die Attraktivität der Schule zu sichern.”

Foto: Bezirk Niederbayern, Knott

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 13.07.2020

Regelmäßige Aktion im Freilichtmuseum Massing ab jetzt am Mittwoch und ganz neu auch am Donnerstag

In der neuen Saison ist das Freilichtmuseum Massing wieder besuchsfein und freut sich auf jeden, der seine Höfe erkunden will. Jeden Mittwoch und Donnerstag wird nun Brot gebacken.

Für die Fans der bodenständigen Kost gibt es auch dieses Jahr wieder das hauseigene Museumsbrot. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag schürt die Bäckerin den Ofen an, nachdem sie liebevoll den Teig für die Brotlaibe geknetet hat. Und dann, endlich – ein Duft zieht durchs Museum, der Duft von heißem, krossem Brot.

Wir können auf jeden Fall gespannt sein, welche Leckerei die Brotbäckerin wieder aus dem Ofen zaubert. Der altbewährte Ofen kommt natürlich den Besuchern auf der Jagd nach duftenden Brotlaiben zugute und das Brot kann an der Museumskasse erworben werden.

Um Vorbestellung der Brotlaibe an der Museumskasse unter Telefon 08724 9603-0 oder per E-Mail an massing@freilichtmuseum.de wird gebeten. Weitere Informationen unter www.freilichtmuseum.de.

-flm-

Foto: Freilichtmuseum Massing

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.
Ferner ist der Bezirk Niederbayern Träger der Freilichtmuseen Massing und Finsterau gemeinsam mit den Landkreisen Rottal-Inn und Freyung-Grafenau sowie den Marktgemeinden Massing und Mauth. 

Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter

„Der Geizige 17“: Der Geizige (Peter Papakostidis) und die hinterhältige Heiratsvermittlerin (Carmen Jahrstorfer).

Sommer ist KULTURmobil-Zeit! Schon seit 23 Jahren begeistert das reisende Freilufttheater des Bezirks Niederbayern Groß und Klein mit humorvollen, kurzweiligen und gleichzeitig anspruchsvollen Stücken – und das bei freiem Eintritt!

 

Wegen der Pandemie musste eine Hälfte der Tournee abgesagt werden. Die andere Hälfte findet aber statt. KULTURmobil geht mit einem ausgefeilten Hygienekonzept auf Reisen. Nicht nur das Publikum, auch die Schauspieler werden dieses Jahr sogar auf der Bühne Abstand halten. Das hat zu einer spannenden Inszenierung von Molières Komödie „Der Geizige“ geführt. Ein Stück, in dem ein Vater so von Gier, Geiz und Geld besessen ist, dass er dafür sogar das Glück seiner Kinder aufs Spiel setzen würde. Seine Kinder aber versuchen ihn zu überlisten… Gewinnt die Liebe oder dreht sich am Ende doch alles nur ums Geld? Diese Frage hat den Regisseur Florian von Hoermann in seiner Inszenierung am meisten beschäftigt.

Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter

„Der Geizige 13“: Der Geizige (Peter Papakostidis) und sein aufmüpfiger Sohn (Artur Hieb).

Für Kinder hat KULTURmobil dieses Jahr etwas ganz Besonderes im Gepäck: spannende Märchen zum Lachen und Mitfiebern. Die Schauspieler von Theater Maskara (Frieder Kahlert, Stefan Knoll und Moise Schmidt) werden sich in Adler, Zauberer, Könige und wunderschöne Prinzessinnen verwandeln.

 

Die Tournee beginnt am 1. August in Obersüßbach. Am 5. September ist die Tournee bereits wieder vorbei. Also, nicht vergessen: Sommer ist Kulturmobil-Zeit!

 

Spielplan, Spielorte und weitere Informationen unter www.kulturmobil.de

 

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 30.06.2020

Gegen (fast) alles ist ein Kraut gewachsen: Seit Tausenden von Jahren wird die vielseitige Wirkung von Heilpflanzen genutzt. Im Freilichtmuseum Massing kann man am 5. Juli 2020 um 14 Uhr mehr über die Apotheke aus Mutter Natur erfahren.

Egal ob der Hals kratzt, die Haare ausfallen oder die Vorratskammer von Insekten heimgesucht wird – im Bauerngarten und auf der Wiese wachsen farbenfrohe Gegenmittel. Vor allem als Tee aus den Blättern, Blüten oder Früchten können die duftenden Kräuter Wunder wirken, und in der Küche bereichern sie jede Speise mit ihren herrlichen Aromen. Weil aber auch Heilpflanzen Nebenwirkungen haben können, sollte man sich mit ihren Wirkungsweisen und der Dosierung gut auskennen. Die Kräuterexpertin des Freilichtmuseums Massing gibt ihr Wissen in einer einstündigen Führung rund um den Kochhof weiter und verrät Tipps und Tricks gegen zahlreiche Beschwerden.

Einzelbesucher können sich für Sonntag, 05. Juli, 14 Uhr, zur „Kräuterwissenführung“ anmelden: per E-Mail an buchungen.massing@freilichtmuseum.de oder telefonisch unter der Nummer 08724 96030. Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet zuzüglich zum Eintritt 2 Euro pro Person. Da sich die Teilnehmer unter freiem Himmel aufhalten, sollten sie ihre Kleidung der jeweiligen Witterung anpassen. Weitere Informationen: www.freilichtmuseum.de.

Die Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

Das Freilichtmuseum Massing lässt sich vom Bahnhof aus bequem zu Fuß erreichen, natürlich stehen aber auch genügend Parkplätze direkt vor den Museumstoren zur Verfügung.

-flm-

Foto: Freilichtmuseum Massing

Weitere Informationen: Freilichtmuseum Massing, Steinbüchl 1, 84323 Massing, www.freilichtmuseum.de, Telefon 08724 9603-0 oder massing@freilichtmuseum.de.

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.
Ferner ist der Bezirk Niederbayern Träger der Freilichtmuseen Massing und Finsterau gemeinsam mit den Landkreisen Rottal-Inn und Freyung-Grafenau sowie den Marktgemeinden Massing und Mauth. 

Michael Kreiner, stellvertretender Leiter des ALE Niederbayern (v .l.), Genussmanager Lukas Dillinger und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich gaben am Dienstag offiziell den Startschuss für die Genussregion Niederbayern.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 17.06.2020

Lukas Dillinger als Projektverantwortlicher am ALE Niederbayern – Ziel: Marke aufbauen

Landau. Der Bezirk und das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern starten die Genussregion Niederbayern. Auf Initiative von Akteuren aus dem Ilzer Land entstand die Idee einer Genussregion. Es soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für regionale Lebensmittel gestärkt,  ein Netzwerk von zertifizierten Produzenten und Lieferanten sowie eine starke Marke aufgebaut werden, auch um nachhaltig wirtschaftenden Betrieben mehr Wertschöpfung zu bieten. Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat zum Aufbau der Genussregion eine Projektstelle am ALE Niederbayern bereitgestellt. Lukas Dillinger aus Hinterschmiding (Landkreis Freyung-Grafenau) wird künftig federführend dieses Netzwerk aufbauen. Als „Master in Food Culture, Communication und Marketing“ ist er laut Michael Kreiner, stellvertretendem Leiter des ALE, ein „Spezialist“, der bereits viele Ideen mitbringe.

An seinem ersten Arbeitstag am Dienstag freute sich Dillinger, „Essen in Niederbayern weiterdenken zu dürfen“. Denn Lebensmittel und Ernährung seien die größten Hebel für eine gesunde Lebensweise und eine gesunde Mutter Natur. „Ich will mithelfen, Lebensmittel in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen und mich für gute, saubere und faire Produktion einzusetzen.“

Michael Kreiner sieht in dieser neugeschaffenen Stelle eine einmalige Chance für Niederbayern. „Mit unseren 20 Integrierten Ländlichen Entwicklungen in Niederbayern haben wir eine hervorragende Basis zu einer schnellen Umsetzung der Genussregion. Ich hoffe, dass es ein Erfolg wird und wir es schaffen, den Konsum regionaler Lebensmittel in die Köpfe der Menschen zu bringen.“ Mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich habe man einen Unterstützer, der diese „geistige Regionalentwicklung“ mitträgt und vorantreibt. „Der Bezirk beteiligt sich, weil es zu unserer Gesamtstrategie „Regio 2030“ passt, mit der wir den Konsum regionaler Produkte fördern wollen“, so Heinrich. Auch passe es zum großen bisherigen Engagement des Bezirks in der Landwirtschaft, etwa durch das Agrarbildungszentrum Schönbrunn, den Lehr- und Beispielbetrieb für Obstbau Deutenkofen und den Fischereilichen Lehr- und Beispielbetrieb in Lindbergmühle.

Foto: Lang/Bezirk Niederbayern

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.