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Baukindergeld

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner begrüßt das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids zur Fortsetzung der Großen Koalition: „Es ist positiv für Deutschland, aber auch für unsere Heimatregion Landshut-Kelheim, dass wir nun endlich eine stabile Bundesregierung bilden können. Sobald das neue Regierungsteam im Amt ist, können wir wieder fachpolitische Dinge weiter vorantreiben, was unter der jetzigen vorläufigen Haushaltsführung schwierig war.“

„Bayern, Deutschland und Europa brauchen stabile Verhältnisse. Es ist schon merkwürdig, wie lange manche brauchen, sich durchringen zu können, unser Land regieren zu wollen. Wir sind dafür gewählt, Verantwortung zu übernehmen – nicht diese anderen zuzuschieben. Ich bin deshalb sehr erleichtert, nun wieder konkret anpacken zu können“, so Oßner.

Ein wichtiger Punkt für die gesamte Zuzugsregion Landshut-Kelheim sind die Infrastrukturvorhaben. So ist ein wichtiges Projekt die weitere Umsetzung der B 15 neu als Ost-Süd-Umfahrung Landshuts, für die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium nach dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens die endgültige Trassenvariante festgelegt werden muss. Zudem können jetzt die konkreten Planungen für die B299-Umgehung von Arth, Weihmichl und Ober-/Unterneuhausen sowie für die B301-Umfahrung von Mainburg mit Berlin fortgesetzt werden.

„Abgesehen davon sind nun die im Koalitionsvertrag festgelegten Investitionen in den weiteren Ausbau des schnellen Internets und des flächendeckenden Mobilfunks auf den Weg zu bringen“, fordert der Infrastrukturpolitiker. „Wir als CSU möchten jetzt endlich unsere Zusagen für die Unterstützung des ländlichen Raums und für die Familienförderung mit der Einführung des Baukindergelds in die Tat umsetzen. Die Menschen vor Ort mussten lange genug darauf warten.“

Widmann: Baukindergeld gut für Landshut und junge Familien

 

Die Wiedereinführung des 2006 abgeschafften Baukindergeldes würde gerade jungen Familien helfen, sich in der boomenden Stadt Landshut und auch im prosperierenden Landkreis anzusiedeln. Diese Ansicht vertritt Landtagsabgeordnete Jutta Widmann von den Freien Wählern. Sie begrüßt deshalb die Initiative ihrer Landtagsfraktion, die Staatsregierung solle die Bundesregierung auffordern, erneut ein Baukindergeld einzuführen, wie es Ministerpräsident Seehofer bei seiner Regierungserklärung am 28. September 2016 angekündigt habe. Dies sollte unserer Meinung nach noch vor der Bundestagswahl geschehen. „Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.“ Für Jutta Widmann ist klar: Das neue Baukindergeld sollte ein „echter Anreiz sein, der sich spürbar bemerkbar macht.“ Deshalb sollten junge Familien zehn Jahre lang ein jährliches Baukindergeld von 2000 Euro pro Kind beim Bau oder dem Erwerb von selbst genutztem Wohnraum erhalten. Niedrigere Beträge seien bei weitem nicht so hilfreich. Dazu komme, dass in den Kassen des Bundes ausreichende Mittel vorhanden seien.

 

Ein derartiges Baukindergeld, „das für Landshut und die Region eine gute Sache ist“, sei auch für den Erhalt von Krediten für Bauvorhaben hilfreich. Das ist für junge Familien wichtig. Und es mache ihnen die Überlegung leichter, sich in der Stadt Landshut und ihrem Umland anzusiedeln, wo Baugrund keineswegs mehr zu einem Spottpreis zu erwerben sei. Und wo die Baukosten angesichts des prognostizierten Bevölkerungszuwachses (allein rund 76000 Einwohner bis 2025 in der Stadt) keineswegs niedriger werden dürften. Mehr junge Familien in Landshut, seien für die Stadt angesichts des demographischen Wandels gewiss von Vorteil, ist die Abgeordnete überzeugt.