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Bahnstreik

GDL nutzt Streikrecht permanent aus egozentrischen Motiven zum eigenen Vorteil aus

        Erneut hat die GDL auf Weisung ihres despotischen Vor-

sitzenden Claus Weselsky ein großzügiges Angebot der

Deutschen Bahn abgewiesen und rüstet erneut innerhalb

kürzester Zeit zu einem „lange dauernden Streik“.

Der Bürger bekommt daher immer mehr den Eindruck,

dass die Frankfurter Arbeitsgerichtsbarkeit der Bahn und

auch der Bundesrepublik Deutschland einen Bärendienst

erwiesen hat, als sie im November 2014 den ursprünglich

auf vier Tage angesetzten Streik legalisiert hatten, obwohl

seinerzeit bereits erkennbar war, dass diesem Streik wie auch jetzt kein Schlichtungsverfahren vorangegangen ist.

In der Schweiz sitzen die Verhandlungspartner solange ohne Unterbrechung zusammen, bis sie ein tragbares Verhandlungs-ergebnis erzielt haben, wie mir befreundete Schweizer aus  dem Internet auf gezielte Fragen berichtet haben.

Wann werden auch unsere Politiker aus dem permanenten Streik klug und ergreifen Maßnahmen gegen das gesetzwidrige Aus-nutzen eines zugestandenen Grundrechts?

Siegfried Kräutl

84036 Landshut

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VdK zu Weselsky

Weselsky Aussage zu Behinderten LZ vom 1.9.2014

Die Äußerung des GdL-Chefs über Behinderte stellt eine grobe Entgleisung eines Gewerkschaftsvorsitzenden dar und kann auch nach der Entschuldigung nicht unwidersprochen gelassen werden.

Ich bin selbst von Geburt an behindert, jedoch aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers und kenne mehrere Behinderte auch, deren Eltern bei der Zeugung dieses Behinderten “nicht krank” gewesen sind, da konkret wesentlich andere Ursachen eine Rolle spielten.

Auch Mitglieder der GDL, die ich persönlich kenne, sind befremdet und entrüstet und fordern daher wie ich persönliche Konsequenzen wie eben einen Rücktritt, da auch der Vorsitzende der EVG Alexander Kirchner aufgrund dieser diskriminieren-den Äußerung sich nicht mehr imstande sieht, mit Herrn Weselsky an einem Tisch sitzend über eine Tarifkooperation zu verhandeln. Schon daher sollte er das Amt zur Verfügung stellen, um  dadurch eine Einigung über den Konflikt zu beschleunigen und die Bahnkunden (auch die Nicht-Behinderten!) nicht länger da-runter leiden zu lassen.

Da auch die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, persönliche Konsequenzen gefordert hat, wäre es ohnehin seine Pflicht, dieser Aufforderung schnellstens Folge zu leisten, anstatt noch unverschämte Drohungen erpresserischer Art auszustoßen.

Siegfried Kräutl, Landshut