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AWO

MEHRGENERATIONENHAUS IST NICHT GLEICH MEHRGENERATIONENHAUS

„FrauenUnion im Dialog“ – neue Reihe startet mit Besuch der AWO

 

FrauenUnion im Dialog“ heisst die neue Veranstaltungsreihe der Frauen Union Landshut-Stadt.

Es sollen in diesem Rahmen Institutionen, Vereine und Organisationen besucht und vorgestellt werden, die sich mit Alltagsthemen und Problemen von Frauen beschäftigen, aber nicht nur für und mit Frauen. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Die Reihe startete kürzlich mit dem Besuch des Mehrgenerationenhauses der AWO in der Ludmillastrasse.

Wer bisher dachte, Mehrgenerationenhaus bedeutet immer, dass verschiedene Generationen unter einem Dach wohnen, wurde eines Besseren belehrt. Denn das Mehrgenerationenhaus in der Ludmillastrasse ist kein Wohnhaus, sondern Begegnungs- und Vermittlungszentrum der verschiedenen Generationen und Gesellschaftsgruppen.

In einem Impulsvortrag stellte Sophia Schaaf, Mitarbeiterin der AWO, die verschiedensten und vielfältigen Einrichtungen und Angebote vor:

Ambulanter Pflegedienst, Demenzbetreuung, Tagespflege, Kindergarten und –krippe, das Frauenhaus, das Café, der Secondhandladen, Essen auf Rädern, Migrationsberatung, Sprachkurse, Trennungsberatung,“ Mitten im Leben„ des Evang. Bildungswerks für Frauen über 50.

Dazu kommen noch die Freizeit- und Bildungsangebote für Jedermann durch externe Aktive.

Das Ehrenamt ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig. Eigeninitiativen sind willkommen. Die AWO stellt Räumlichkeiten zur Verfügung, eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

 

Doch die AWO stößt in der Ludmillastrasse an ihre Grenzen, wie die etwa 15 Frauen bei der folgenden Führung durch die Räumlichkeiten der Tagesbetreuung und des Kindergartens schnell bemerkten.

Auch das anderweitig untergebrachte Frauenhaus platzt aus allen Nähten. Leider ist der Bedarf dort weiter hoch.

An dieser Stelle kam die Frage der Finanzierung auf. Es gibt im Grunde drei Säulen:

Soziale Verbände, staatliche Gelder und Spenden. Die einzelnen Einrichtungen und Angebote werden jeweils mit unterschiedlicher Gewichtung der drei Säulen unterstützt, wobei die Spenden den geringsten Anteil haben. Bund und Kommunen teilen sich die staatliche Förderung, jedoch zeitlich begrenzt. So ist man auch auf Kooperationen angewiesen, hier in Landshut z.B. mit ebmpabst oder der Fa.Dräxlmeier.

Über die Spendenplattform „Betterplace“ versucht man zudem spezielle Anschaffungen und Projekte mitzufinanzieren.

Die AWO ist hier stellvertrend für viele andere soziale Einrichtungen dieser Art.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage www.awo-landshut.de

Informationen zur FU Landsut-Stadt unter www.fu-bayern.de/verbaende/landshut

 

pm

Die beiden Frauenhäuser der Arbeiterwohlfahrt und des Caritasverbandes der Stadt Landshut feiern am 02.03.2018 Jahr ihr 25- jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Jubiläum gestalten die beiden Frauenhäuser seit Oktober 2017 monatlich eine Reihe von Aktionen, wie beispielsweise eine Lesung, Benefizkonzerte zugunsten der Frauenhäuser oder die Lichteraktion.

 

Bei dieser Lichteraktion, die am Dienstag, den 16.01.2018 vor dem Landshuter Rathaus stattfindet, möchten die Frauenhäuser eine Kerze für jede Bewohnerin, die in den letzten 25 Jahren in einem der beiden Frauenhäuser in Landshut gewohnt hat, anzünden.

Dies werden über 1000 Lichter sein. Es sollen Lichter der Hoffnung, des Mutes und der Zuversicht sein. Begleitet wird diese Aktion von den Feuerschluckern „Keulikaze“ und dem

Percussion Orchester Ubuntu Drummers. Die Lichteraktion wird um 17 Uhr von Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz eröffnet. Unterstützt wird diese Aktion von den Schülerinnen der Hauswirtschafts- und Kinderpflegeschule der Beruflichen Schulen Schönbrunn.

 

Als Wertschätzung brachten die belarussischen Freunde Oberbürgermeister Alexander Putz aus ihrer Heimat ein besonderes Stofftier mit – einen Storch, die Symbolfigur des Landes. Dieser soll für Aufbruch und Partnerschaft stehen. (von links) Julia Haro vom AWO Mehrgenerationenhaus, die „DOM“-Vorsitzende, Mascha Sidorova-Spilker, die Vertreter der belarussischen Delegation, Alexander Litin und Ida Schenderowitsch, OB Alexander Putz, Olga Meier und Nina Schwab vom Verein „DOM“.

OB Putz und Verein „DOM“ heißen belarussische Freunde zum Fachkräfteaustausch willkommen

Über einen Besuch von Freunden aus dem „Land unter den weißen Flügeln“, wie Belarus (zu Deutsch: Weißrussland) sinnbildlich genannt wird, hat sich jüngst Oberbürgermeister Alexander Putz gefreut. Die Delegation unter der Federführung von Alexander Litin und Ida Schenderowitsch nahm für ihre Reise nach Landshut eine 30-Stunden-Fahrt mit dem Bus auf sich. Der Grund: die „Bayerisch-belarussische Projekt-Börse“, eine Initiative des Landshuter „Nachbarschaftstreff DOM“ mit ihrer Vorsitzenden Mascha Sidorova-Spilker zum Aufbau neuer Projektpartnerschaften im Bereich der internationalen Kinder- und Jugendarbeit.
Die sechsköpfige belarussische Delegation, die seit wenigen Tagen in der Stadt Landshut bei Gastfamilien untergebracht ist – darunter Pädagogen, Künstler, Fotografen, Mitarbeiter der jüdischen Gemeinde – kommen aus unterschiedlichen Städten und Gemeinden Belarus‘. Sie alle sind Fachkräfte aus den Bereichen der Jugendarbeit und engagieren sich in Kinder- und Jugendkulturprojekten. Oberbürgermeister Alexander Putz hieß die Gäste herzlich willkommen und gab ihnen einen kurzen Einblick über die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Situation vor Ort. Landshut, so der OB, sei eine weltoffene Stadt, in der über 100 Nationen miteinander leben würden: „Unter anderem ein Oberbürgermeister aus dem österreichischen Nachbarland“, brach Putz auf charmante Weise das Eis und brachte die belarussischen Gäste zum Lachen.
„Unser Hauptanliegen ist es, das bürgerschaftliche Engagement und mehr Eigeninitiative der belarussischen Bürger zu fördern und zu stärken“, sagte Mascha Sidorova-Spilker, die Vorsitzende von „DOM“ – dem deutsch-russischen Haus für Begegnung, Bildung und Kultur, beim gemeinsamen Treffen mit dem Rathauschef. Damit sprach sie auch schon das Kernziel des einwöchigen Fachkräfteaustausches zwischen den deutschen und belarussischen Freunden an.
Denn trotz der geografischen Lage Belarus‘ als mitteleuropäisches Land, so Sidorova-Spilker, verliefen der Kontaktaufbau auf Europaebene und gemeinsame Projektarbeiten oft schleppend. Es gebe zwar viele einzelne Akteure, „die jedoch auf ihrem Weg zu einem europäischen Projekt aufgrund der dort meist bürokratischen und starr organisierten Strukturen verzweifelten.“
Mit der Organisation dieses Fachkräfteaustausches – der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans gefördert wird – und den damit verbundenen Aktionen möchte der Verein „DOM“ eine Brücke schlagen zwischen den deutschen und belarussischen Freunden. Das Programm, das „DOM“ hierfür auf die Beine gestellt hat, zeigt einmal mehr, wie sehr ihnen am Herzen liegt, dass die Fachkräfte soviele Eindrücke und Kooperationen wie nur möglich mit nach Hause nehmen können. Angefangen beim Besuch des „AWO Mehrgenerationenhaus“, Workshops zu Projektplanungen, zur Inklusion, zum Aufbau von europaweiten Netzwerken im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit über Stadtführungen, Museumsbesuchen bis hin zu einem „Kompakt-Sprachkurs Deutsch-Belarussisch“ und Fachgesprächen mit unterschiedlichen Einrichtungen unter anderem mit einer Jugendbegegnungsstätte. „Wir hoffen, dass wir durch den gemeinsamen Austausch einiges bewegen können“, wünschte sich Sidorova-Spilker. Die Botschaft sei: „Sich begegnen, im Austausch bleiben und voneinander lernen“, ergänzte die Vereinsvorsitzende, nur so könne man trotz oft unterschiedlicher kultureller Ansichten und Vorstellungen relativ schnell zueinander finden. „In der Stadt Landshut dürfen wir eine tolle kulturelle Gemeinschaft genießen. Das möchten wir zeigen und teilen.“ Das bekräftigen auch Alexander Litin und Ida Schenderowitsch, die sich überaus positiv über die Stadt Landshut äußerten. Im Namen der Delegation bedankten sie sich beim Rathauschef für den herzlichen Empfang: „Wir freuen uns sehr, dass wir hier die vielen Erfahrungen in den Bereichen Kultur, Soziales und Bildung machen dürfen“, sagte Schenderowitsch. Putz würdigte das Projekt und die hervorragende Arbeit des Vereins „DOM“ für eine bessere und respektvolle Verständigung untereinander. „Dass wir alle so gut miteinander auskommen“, sagte Putz, liege nicht zuletzt an dem wertvollen Engagement der vielfältigen kulturellen Einrichtungen, Institutionen und Vereine in Landshut – „DOM“ hob er als positives Beispiel hervor.

 

Frauenfrühstück der Landshuter SPD: “Frauen zwischen Stricknadeln, Kinderzimmer, Arbeit und Politik”

am Sonntag, 12.03.2017 von 10:30 bis 13:00 Uhr im Café des Mehrgenerationenhauses der AWO, Ludmillastr. 15, Landshut

Mit interessierten Frauen wollen die SPD-Frauen Anja König und Patricia Steinberger bei einem Frühstück gemeinsam über Frauen in der Politik diskutieren. Wie schaffen es Frauen, die voll im Leben stehen auch noch Politik zu machen? Wir zeigen wie es geht.

Zum Frühstück bringt jeder Gast etwas mit, für Kaffee und andere Getränke wird vor Ort gesorgt. Es dürfen/sollen auch Handarbeiten mitgenommen werden, denn beim Stricken, Häkeln oder Knüpfen kann auch politisiert werden….

Kinder und Ehemänner sind uns ebenfalls herzlich Willkommen. Anmeldungen sind erbeten bei Anja König, Hans-Wertinger-Str. 25, 84034 Landshut oder per Mail unter anja.koenig@kabelmail.deoder unter 01525-3113535.

 

Bild: König