Home Tags Posts tagged with "Armin Bardelle"

Armin Bardelle

Von links: Werkleiter Armin Bardelle und Kämmerer Rupert Aigner auf der Referentenbank im Plenum

Die Freien Wähler beantragten am 9.1.18 eine Resolution für die Abschaffung der “Strabs” (=Straßenausbaubeiträge).
Die Vorbehandlung erfolgt im Ältestenrat am 26.01.2018 um 9.00 Uhr. Am selben Tag um 15.00 Uhr im Plenum wird unter TOP 1 eine Stunde formuliert und schließlich einstimmig beschlossen, was bereits im Ältestenrat von den Vertretern der Fraktionen und der Ausschussgemeinschaft vereinbart worden war: der Text, der letztlich an die Wand gebeamt wurde. Allerdings wurde der Text nicht bereits zum Beginn der Plenarsitzung verteilt oder gar als Lichtbild dargestellt, sondern erst in der Sitzung durch zahlreiche Wortmeldungen und vor allem durch den Oberbürgermeister formuliert. Obwohl die Verwaltung wie in jedem Plenum mit zahlreichen Bediensteten vertreten ist, war zunächst niemand zuständig den Text per Laptop und Beamer darzustellen. Erst nachdem der Werkleiter (!) die Initiative ergriff, durch Umstecken und Umschalten die technische Voraussetzung schuf, sowie geduldig und schnell wie eine geübte Sekretärin alle Wortbeiträge sammelte und niederschrieb konnte der Weg zum Abschluss dieses Trauerspiels eingeschlagen werden.
Der Dank gilt zum einen der Initiative des Werkleiters, dessen Aufgabe es ganz sicher nicht war einen Beschlussvorschlag zu erstellen und zum anderen dem Stadtrat, der gemeinsam und einmütig verdeutlichte, dass eine Abschaffung der “Strabs” nur dann verantwortbar ist, wenn die Kosten vollumfänglich vom Freistaat ausgeglichen werden. Eine klare Ansage in den Landtag!
Nebenbei wurde auch deutlich, dass München gefordert ist, rasche und zweifelsfreie Beschlüsse hinsichtlich eines Stichtages und der Behandlung der offenen Fälle zu fassen.
Wie der Kämmerer Rupert Aigner zu Recht ausführte, sind die vielen Aufforderungen der letzten Wochen Bescheide trotz des geltenden Landesrechts einfach nicht mehr zu erlassen eine Aufforderung zum Rechtsbruch, der er als Beamter nicht folgen wird.

Rudolf Schnur

 

Bildtext: Rainer Berndt, Ulrich Ehinger, Oberbürgermeister Alexander Putz, Jörn Rambach, Rupert Aigner, Robert Schie und Armin Bardelle (von links) bei der offiziellen Betriebsübergabe des Flugplatzes an die „Landen in Landshut GmbH“.

 

Start für die „Landen in Landshut GmbH“

Stadt und Stadtwerke übergeben Flugplatz an die neuen Betreiber

 

Was lange währt, ist endlich gut.

Seit dem Jahresstart liegen die Geschicke des Verkehrslandeplatzes Landshut Ellermühle nun in den Händen der „Landen in Landshut GmbH“. Am Freitag, 5. Januar 2018, fand die offizielle Übergabe mit allen Beteiligten statt. Knappe drei Jahre dauerten die Vorbereitungen, um die Betriebsführung des Flugplatzes in eine private Trägerschaft übergeben zu können.

 

„Ich finde es sehr erfreulich, dass sich eine starke Interessengemeinschaft aus ortsansässigen Unternehmen und dem Luftsportverein gefunden hat, die den Flugplatz Ellermühle künftig betreiben wird“, sagte Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz. „Damit bleibt die Zukunft des Verkehrslandeplatzes in unserer Stadt gesichert.“

 

Die Fragestellung nach der zukünftigen Entwicklung des Flugplatzes war letztendlich der Auslöser für die Übertragung der Betriebsführung. Ein Fachbüro hatte vor knapp drei Jahren die strategischen Handlungsoptionen möglicher Ausrichtungen analysiert – mit der Prämisse, dass die Landebahnlänge unverändert bleibt. „Der Berater kam dabei zum Schluss, dass das Ergebnis unter der Betriebsführung in kommunaler Trägerschaft dauerhaft mit 200.000 bis 300.000 Euro pro Jahr im Minus bleibt“, ließ Werkleiter Armin Bardelle Revue passieren. Eine private Gesellschaft hat andere Steuerungsmöglichkeiten, vor allem bei der Personalstruktur.

 

Da der Betrieb eines Verkehrslandeplatzes nicht zu den originären Aufgaben der Daseinsvorsorge gehört, war die Empfehlung des Beraters, den Betrieb mit einer privaten Gesellschaft zu organisieren. Diese Überlegungen überzeugten auch den Stadtrat, der dem Vorhaben schließlich zustimmte. Die andere Alternative wäre gewesen, den Verkehrslandeplatz zu schließen und die Grundstücke zum Beispiel als Gewerbegebiet zu verwenden.

 

Optimal an der jetzt gefundenen Lösung sei, so Putz, dass die Stadtwerke Eigentümer der Start- und Landebahn bleiben, womit ein Mitspracherecht des Stadtrats in Sachen Flugplatz gewährleistet ist. „Einen Ausbau der vorhandenen Infrastruktur, insbesondere eine Verlängerung der Startbahn, muss also niemand befürchten.“ Ins gleiche Horn bliesen auch die Geschäftsführer der „Landen in Landshut GmbH“, Rainer Berndt und Jörn Rambach. „Unser Interesse gilt vor allem, dass der Fortbestand des Verkehrslandeplatzes für die Mitglieder des Luftsportvereins und für die Piloten sichergestellt ist“, sagte Rambach. Und Berndt ergänzte: „Aktuell gibt es keine Pläne für eine wesentliche Veränderung wie zum Beispiel eine Verlängerung der Landebahn oder eine Änderung des Anflugverfahrens.“ Der Flugbetrieb wird also im bisherigen Genehmigungsumfang weiter betrieben werden.

 

Dass für den Wechsel keine Änderungen des Flugbetriebs beantragt wurden, war für die – im Luftverkehr auch für Schwaben und Niederbayern zuständige – Regierung von Oberbayern von wesentlicher Bedeutung und eine wichtige Voraussetzung für die Übertragung der Genehmigung gewesen. Das Luftamt prüfte zudem genau, ob die „Landen in Landshut GmbH“ einen sicheren und zuverlässigen Flugbetrieb darstellen kann. „Im Ergebnis konnten wir das positiv bewerten“, bestätigte Ulrich Ehinger, der Leiter des Luftamts Südbayern. Gleichwohl werde die Regierung den Platz wie bisher regelmäßig luftaufsichtlich überprüfen.

 

Nur am Interieur plant die „Landen in Landshut GmbH“ mittelfristig Verbesserungen. „Zur Arbeitserleichterung für die Flugleitung soll ein neuer Turm durch die „Landen in Landshut GmbH“ gebaut werden“, sagte Berndt.

 

Die Gesellschafter möchten sich im Laufe der nächsten Monate einmal der Nachbarschaft und der Öffentlichkeit vorstellen. Dazu bieten sie für alle Interessierten einen Informationsabend am Flugplatz an. Der genaue Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung wird noch entsprechend bekannt gegeben.

 

Archivbild: Der Verkehrslandeplatz Landshut Ellermühle mit dem Tower im Hintergrund

Zahlen und Daten zum Verkehrslandeplatz Landshut Ellermühle:

 

Offizielle Inbetriebnahme: 1963

Trägerschaften:

1963 bis 1975: Luftsportverein Landshut e. V.

1975 bis 2001: Stadt Landshut

2002 bis 2017: Stadtwerke Landshut

seit 2018: Landen in Landshut GmbH

 

Maße Landebahn: 900 x 23 Meter

Abfluggewicht: bis 5,7 Tonnen

Anzahl Landungen: rund 19.000 pro Jahr

 

Weitere Informationen: www.lsv-landshut.de

 

Spende für den Feuerwehr-Nachwuchs

Jugendfeuerwehr erhält Weihnachtsspende der Stadtwerke

 

Die Weihnachtsspende der Stadtwerke geht in diesem Jahr an die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Landshut. Werkleiter Armin Bardelle übergab kürzlich einen Scheck über 1.500 Euro an Stadtbrandinspektor Martin Dax und Melanie Schiller (stellvertretende Jugendwartin).

Die Jugendfeuerwehr wurde vor zwei Jahren gegründet. Mehrere Ausbilder  kümmern sich so frühzeitig um den Nachwuchs in den Reihen der einzelnen Löschzüge. Jugendliche ab 14 Jahren können sich innerhalb der Jugendfeuerwehr miteinbringen. Sobald sie 18 Jahre alt sind, erhalten sie die Grundausbildung für den aktiven Dienst. Die Arbeit in der Jugend zeigt bereits Früchte: „Aus der Gruppe der Jugendfeuerwehr sind 2017 insgesamt 16 Jugendliche 18 Jahre alt geworden und helfen nun in den Löschzügen bei den Notfällen“, sagt Melanie Schiller.

Mit der Spende möchten die Verantwortlichen das Angebot für die Jugendlichen attraktiv halten. So wird ein Teil für einen Skiausflug verwendet und in eine 24-Stunden-Übung investiert.

Die Freiwillige Feuerwehr leiste mit ihrem Tun einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Stadtgesellschaft und ist wie die Stadtwerke Teil der Daseinsvorsorge in Landshut, sagte Bardelle. „Die freiwilligen Mitglieder helfen immer, wenn es brennt und schenken allen ein unvergleichliches Sicherheitsgefühl, das unterstützen wir gerne.“

Bild: Armin Bardelle übergab an Melanie Schiller und Martin Dax die Weihnachtsspende der Stadtwerke (von links).

 

Susanne Franck

 

Acht Azubis beginnen ihre Ausbildung – 2018 stehen zehn Berufe zur Wahl

Insgesamt acht Auszubildende haben am 1. September ihre „Ausbildung mit Zukunft“ bei den Stadtwerken Landshut begonnen. Mit der offiziellen Begrüßung durch Werkleiter Armin Bardelle sowie durch die Bereichsleiter und Ausbilder begann für den Stadtwerke-Nachwuchs der Start ins Berufsleben.
Die Stadtwerke bieten ein breites Spektrum an Lehrberufen an – sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich: Im Bereich Zentralfunktionen werden Selina Bachner und Magdalena Birnkammer Industriekauffrauen, Nicolas Widholm wird Fachkraft für Lagerlogistik. Der Bereich Netze bildet Marco Gargano zum Anlagenmechaniker, David Waliczek zum Elektroanlagenmonteur und Christina Weger als Technische Systemplanerin aus. Barbara Allram absolviert im BMHKW eine Ausbildung zur Mechatronikerin. Sebastian Zirngibl wird die Aufgaben eines Fachangestellten für Bäderbetriebe im Bereich Erzeugung und Bad erlernen.
Damit lernen derzeit insgesamt 30 Auszubildende über die Jahrgänge verteilt bei den Stadtwerken einen Beruf. „Als wichtiger Arbeitgeber in der Region legen wir großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen. Wir bieten einen guten Einstieg in die Berufswelt und bei sehr guten Leistungen auch eine langfristige Perspektive“, sagte Bardelle. Insbesondere lernt der Stadtwerke-Nachwuchs auch andere Bereiche innerhalb des Unternehmens kennen. „Das fördert das gegenseitige Verständnis, macht die Ausbildung abwechslungsreich und hebt auch die Qualität.“ Im Herbst 2016 erhielt ein Auszubildender der Stadtwerke Landshut sogar die Auszeichnung „Prüfungsbester in Bayern“.
Das vielfältige Angebot an verschiedensten Lehrberufen machen die Stadtwerke, IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb, unter den Schulabgängern alljährlich sehr beliebt.
Für das Jahr 2018 können sich Ausbildungssuchende bei den Stadtwerken noch bis zum 15. Oktober 2017 bewerben. Zehn verschiedene Berufe stehen im nächsten Jahr zur Auswahl. Ebenso wird es wieder einen Platz für einen dualen Bachelor-Studiengang in Elektrotechnik geben. Weitere Infos sind im Internet unter „Karriere“ in der Infothek unter www.stadtwerke-landshut.de abrufbar. Dort sind auch die Termine zu den Info-Nachmittagen über verschiedene Berufsbilder aufgeführt, die Anfang Oktober stattfinden.

Bild: Die neuen Auszubildenden der Stadtwerke mit Werkleiter Armin Bardelle, Personalratsvorsitzenden Robert Schanzer sowie Personalleiter Christian Bornemann.

Die CSU-Fraktion besuchte im Rahmen ihrer wöchentlichen Fraktionssitzung den Verkehrs-Lande-Platz  (VLP) Ellermühle der Stadtwerke Landshut.
Die Stadträte liessen sich bei der Gelegenheit nicht nur die Liegenschaften (auf dem Bild der arg in die Jahre gekommene Tower) zeigen, sondern informierten sich vor allem über die Chancen und Risiken bei einem geplanten Betreiberwechsel.
Der Leiter der Stadtwerke Landshut Armin Bardelle und der Stadtkämmerer Rupert Aigner, sowie Herr Robert Schie, die auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur in die Fraktionssitzung kamen, konnten jede Frage kompetent und nachvollziehbar beantworten und stellten in vollem Umfang die Auswirkungen der gegebenen Varianten dar.

Im Anschluss daran führte die CSU-Fraktion im gastfreundlichen Fliegerpfandl, ihre Sitzung über weitere Themen der Stadtpolitik, wie beispielsweise die Entlastungsstraße West, fort. Insgesamt wurde dabei beanstandet, dass die Stadtratstätigkeit derzeit unter zu geringer Transparenz und Sachstandsinformation leidet.

Pausenbrot und Trinkwasser für kluge Köpfe

ABC-Schüler erhielten wieder Bio-Brotboxen und Trinkwasserflaschen

 

Über 700 Schulanfänger der Landshuter Grundschulen erhielten am Freitag, 23. September 2016, eine Pausenbrotbox und eine Trinkwasserflasche ihm Rahmen der „Bio-Brotbox-Aktion“ geschenkt. Die Aktion gibt es inzwischen seit elf Jahren. Sie wird von der Hofpfisterei bayernweit organisiert und in Landshut von den Stadtwerken gesponsert.

 

Dieses Jahr fand die offizielle Übergabe mit Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner im Sonderpädagogischen Förderzentrum in der Kalcherstraße statt. Zusammen mit Stadtwerke-Leiter Armin Bardelle übergab er den ABC-Schützen die Bio-Brotboxen und Trinkwasserflaschen persönlich. Die Lehrerschaft um Schulleiterin Gabriella Lohmüller gestaltete dazu mit den Schulkindern ein kurzweiliges Rahmenprogramm.

 

Ziel der Bio-Brotbox-Aktion ist, das gesunde Pausenbrot wieder populär zu machen und Schüler, Eltern sowie die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit einer gesunden ökologischen Ernährung zu sensibilisieren. Gesunde Ernährung ist die Grundlage für eine gute körperliche und geistige Entwicklung.

 

Jedes Jahr liegt in der Brotbox neben einem gesunden Pausenbrot das „Leckerschmeckerentdecker“-Büchlein. Künstlerisch gestaltete Aufgaben und Erklärungen zur Nahrung bringen den Schulanfängern das Thema Essen auf phantasievolle und spielerische Weise näher.

 

Die Stadtwerke Landshut sponsern alljährlich die Trinkwasserflaschen für die Landshuter Schüler. Schließlich hat das Trinkwasser von den Stadtwerken beste Werte, so dass das Wasser direkt aus der Leitung getrunken werden kann. Die Messwerte, die zwei Mal im Jahr überprüft werden, liegen regelmäßig weit unter den gesetzlich vorgegebenen Grenzen. Bei den Nitratwerten zeichnet sich sogar ein sinkender Trend ab.

 

Die Bio-Brotbox-Aktion ist eine Gemeinschaftsaktion von zahlreichen Ämtern, Organisationen und Firmen in ganz Bayern und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle. Rund 30.000 Bio-Brotboxen, gepackt von 500 Realschülern aus München,  und Wasserflaschen werden an die ABC-Schützen von über 400 Schulen in 127 Gemeinden der Region verteilt.

 

Bild: Zur Übergabe der Bio-Brotbox-Aktion mit Werkleiter Armin Bardelle und Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (von links) gestalteten Schüler und Lehrerschaft um Schulleiterin Gabriella Lohmüller (rechts, sitzend) ein kurzweiliges Rahmenprogramm.

Susanne Francke

 

 

 

-hjl-

 

 

Stadtwerke erhalten erneut Zertifikat „Kundenfreundliche Rechnung“

Überdurchschnittlich gut mit Note 2,0: Die Stadtwerke Landshut haben die Darstellung und den inhaltlichen Aufbau der kürzlich versandten Jahresverbrauchsabrechnungen erneut durch ein unabhängiges Institut prüfen lassen. Das Ergebnis: Die Stadtwerke stellen ihre Strom- und Gasrechnungen übersichtlicher und verständlicher dar, als es in der Branche üblich ist.

Die Zertifizierungsnote des Deutschen Instituts für Energietransparenz (DIFET) setzt sich aus Urteilen von Experten aus der Energie- und Marketingbranche sowie einer Testgruppe aus Energieverbrauchern zusammen. Mit dem Ergebnis der Note 2,0 liegen die Stadtwerke Landshut über dem Branchendurchschnitt, der bei den Stromrechnungen bei 3,0 und bei den Erdgasrechnungen bei 3,2 liegt.

Die Aufgabe einer kundenfreundlichen Rechnung ist für die Energieversorger vor dem Hintergrund der vielen Preisbestandteile und der zahlreichen gesetzlichen Vorgaben für die Rechnungsinhalte jedes Jahr eine neue Herausforderung. Auch für die Rechnung 2014 mussten sich die Stadtwerke für weitere geforderte Bestandteile in der Darstellung wieder etwas einfallen lassen. Obwohl die vielen vorgeschriebenen Angaben bei den Kunden für mehr Transparenz sorgen sollen, ist die Praxis der Abrechnung für viele nicht immer nachvollziehbar. „Deswegen freut es mich, dass wir auch für 2014 wieder das Zertifikat bekommen haben und eine überdurchschnittlich gute Note erhalten haben“, sagt Werkleiter Armin Bardelle.

„Aus den Rückmeldungen unserer Kunden und durch die Anregungen aus dem Zertifizierungsreport über den Vergleich mit anderen Unternehmen erkennen wir, was wir für die nächste Jahresabrechnung noch besser machen können“, fügt Bardelle hinzu. Eine Anregung des Instituts lautete zum Beispiel, die Umlagen in der Online-Rechnungserklärung auf der Homepage noch detaillierter zu erklären.

Die eingereichten Muster-Rechnungen wurden in verschiedenen Rubriken bewertet. Dazu zählen beispielsweise die Segmente Erscheinungsbild, Preisbestandteile oder die Darstellung der Information, aus welchen Erzeugungsquellen der Strom in Landshut stammt und wie er sich zusammensetzt.

 

Bild: Gute Noten für die Stadtwerke-Rechnungen.

 

Bild: Bauabschnitte der Leitungssanierungen und –verlegungen im Stadtzentrum

Leitungsverlegungen in der Oberen Neustadt beginnen bald

2015 sind seitens der Stadtwerke weitere Leitungsverlegungen und Sanierungen im historischen Zentrum geplant. Am Dienstagabend informierten Werkleiter Armin Bardelle und Projektleiter Hans-Georg-Eder die Geschäftsinhaber und Eigentümer der Neustadt, Heilig-Geist-Gasse, Steckengasse und Grasgasse sowie Mitglieder der I.L.I. im Rahmen einer Präsentation bei den Stadtwerken über die bevorstehenden Baumaßnahmen.

Die Arbeiten beginnen, sobald die Frostperiode vorbei ist, frühestens Anfang März: Im ersten Abschnitt im Bereich Obere Neustadt (ab Kreuzung Regierungsstraße bis einschließlich Bindergasse) verlegen die Bauarbeiter die Fernwärmeleitungen und erneuern Wasser- und Teile der Gasleitungen sowie in der Bindergasse Stromleitungen.

Während eine Baukolonne in der Neustadt und in der Bindergasse arbeitet, beginnt ein zweiter im Bereich Bischof-Sailer-Platz/Heilig-Geist-Gasse (voraussichtlich ab Ende März/Anfang April; Dauer voraussichtlich zehn Wochen). Danach erfolgen umfangreiche Leitungssanierungen in der Steckengasse (Beginn voraussichtlich ab Mitte Mai; Dauer inklusive der Oberflächenwiederherstellung [Pflasterarbeiten von Hand] voraussichtlich 12 Wochen). Etwa Mitte Juli beginnen die Leitungsverlegungen dann in der Grasgasse. Hier plant das Tiefbauamt anschließend eine komplette Neugestaltung der Gasse, sodass für die Dauer im Gesamten etwa 20 Wochen eingeplant sind (etwa 13 bis 14 Wochen für die Leitungsverlegungen durch die Stadtwerke und etwa sechs bis sieben Wochen für die Oberflächengestaltung durch das Tiefbauamt).

Zeitplan wird regelmäßig aktualisiert

Der Zeitplan werde ausgehend vom Beginn der ersten Baumaßnahme anschließend regelmäßig aktualisiert, erklärte Hans-Georg Eder. „In die Planungen sind unsere Erfahrungen aus 2014 miteingeflossen. Auch einen kleinen Puffer für ein kleineres, unvorhergesehenes Ereignis haben wir berücksichtigt.“

Der Baubeginn ist vom Wetterverlauf abhängig: Hält der Frost länger an, beginnen die Arbeiten später. Schlechtwetterperioden könnten während der Bauzeit die Maßnahmen zeitlich beeinflussen. Die Baumaßnahmen würden zudem ständig von einem Archäologen begleitet. „Wenn es bei Aushubarbeiten zu Funden kommt, müssen diese erst durch die archäologische Begleitung aufgenommen werden, bevor die Bauarbeiten weitergehen können“, sagte Eder. Dies seien Vorgaben des Landesamts für Denkmalschutz. Des Weiteren rechnen die Stadtwerke mit dem sogenannten „Baggereffekt“, nämlich die kurzfristige Entscheidung einiger Eigentümer für einen Fernwärme-Anschluss.

„Wir stehen mit den interessierten Hauseigentümern zwar in Kontakt, die verbindliche Entscheidung für die nachhaltige Fernwärmeversorgung fällt aber häufig erst, wenn der Bagger anrollt“, erklärte Werkleiter Armin Bardelle. Für zusätzliche Hausanschlüsse planten die Ingenieure ein gewisses Zeitfenster ein. Bei überdurchschnittlichen Vertriebserfolgen reiche das gegebenenfalls nicht mehr aus, sodass der Zeitplan entsprechend nachjustiert werden müsse. Das sei allerdings nicht in jedem Fall möglich. Die Stadtwerke appellieren deshalb noch einmal an alle Eigentümer, sich vor Beginn der Maßnahmen für einen Fernwärme-Anschluss zu entscheiden.

Verbindliche Lieferverträge in der Innenstadt

Die Fernwärme werde in der Neustadt verlegt, weil im Beschluss des Plenums von 2011 die einzelnen Abschnitte bereits grob festgelegt waren: Vom BMHKW bis zur Innenstadt. „Wir sind, als die Entscheidung für das Fernwärme-Projekt im Plenum fiel, mit Kunden in der Innenstadt verbindliche Lieferverträge eingegangen, die wir gerne einhalten möchten“, antwortete Bardelle auf die Frage, weshalb die Fernwärme in der Neustadt nicht 2016 zusammen mit der Neugestaltung verlegt werden könne. Die Neugestaltung Neustadt sei hingegen noch nicht in ihrer Gänze entschieden, obwohl darüber schon seit vielen Jahren nachgedacht werde.

Stadtwerke suchen nach Lösungen für individuelle Belange

„Baustellen sind für Betroffene störend und belastend, das wissen wir“, sagte Bardelle.

Im Rahmen der Leitungsverlegungen suchen die Mitarbeiter und die ausführenden Baufirmen für Betroffene immer nach bestmöglichen Lösungen und berücksichtigen dieBelange der Eigentümer, Anwohner, Gewerbetreibenden, des ÖPNVs, der Veranstalter und der Stadt. „Alle Anlieger erhalten etwa zwei Wochen vor Beginn der Maßnahmen per Post Informationen über den Beginn und Ablauf sowie Ansprechpartner, falls es Rückfragen oder organisatorische Angelegenheiten zu klären gibt“, sagte Eder. Auch auf der Stadtwerke-Homepage werden die Informationen regelmäßig aktualisiert.

Hintergrund:

Fernwärme ist wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept

Die Verlegung der Fernwärmeleitung vom BMHKW in die Innenstadt stand im Groben bereits im Oktober 2011 fest, als die Mehrheit der Stadträte für eine regenerative Wärmeversorgung für Landshut stimmte. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut. Im Zuge der Baumaßnahmen zum Aufbau des Fernwärme-Netzes erneuern die Stadtwerke – sofern es erforderlich ist  –  gleichzeitig Wasser-, Strom- und Gasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse, um zukünftige Belastungen möglichst gering zu halten.

 

 

 

 

Bild: Vorne links: Daniel Weck (Jugend- und Auszubildendenvertreter), Patrick Nachreiner, Alexander Kramer, Martin Maschlak, Alexander Wallner, Thomas Stanglmayer, Andreas Dolzer, Jürgen Baron (Bereichsleiter Netze), Felix Kufner (Personalratsvorsitzender), Christian Bornemann (Personalleiter); 2. Reihe, von links: Dr. Andreas Schuster (Bereichsleiter Abwasser), Thomas Vittinghof (stv. Bereichsleiter Erzeugung & Bad), Robert Schie (Bereichsleiter Verkehrsbetrieb) und Werkleiter Armin Bardelle.

Sechs Azubis beginnen Ausbildung – 2015 stehen elf Berufe zur Wahl

 

Insgesamt sechs Auszubildende haben am 1. September ihre „Ausbildung mit Zukunft“ bei den Stadtwerken Landshut begonnen. Mit der offiziellen Begrüßung durch den Werkleiter und die Bereichsleiter markierte Stadtwerke-Chef Armin Bardelle den offiziellen Startpunkt für die Karriere der neuen Fachkräfte von morgen.

Die Stadtwerke bieten viele unterschiedliche Lehrberufe an. Für 2014 waren die Ausbildungsangebote überwiegend auf technische Berufe ausgelegt: Andreas Dolzer lernt im Verkehrsbetrieb den Beruf des Kfz-Mechatronikers. Alexander Kramer absolviert die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik im Klärwerk, Martin Maschlak lernt Anlagenmechaniker im Bereich Netze und Patrick Nachreiner wird zum Mechatroniker im BMHKW ausgebildet. Das Stadtbad bekommt Verstärkung durch Alexander Wallner, der die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe antrat.

Besonders freute sich Bardelle darüber, dass sich die jungen Auszubildenden die Stadtwerke als Arbeitgeber bewusst ausgesucht haben. „Das zeigt mir, dass wir zu den attraktivsten Arbeitgebern der Region gehören“, sagte Bardelle.

Die vielfältige Auswahl verschiedenster Lehrberufe machen die Stadtwerke, IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb, unter den Schulabgängern alljährlich sehr beliebt. Die Auszubildenden lernen über ihren Bereich hinaus das ganze Unternehmen kennen. „Und in der Regel bekommen unsere Absolventen einen einjährigen Anschlussvertrag“, fügte Bardelle hinzu.

Auch für das Jahr 2015 können sich Ausbildungssuchende bei den Stadtwerken ab sofort bewerben. Elf verschiedene Berufsbilder bieten die Stadtwerke im nächsten Jahr an. Weitere Infos über die möglichen Berufsbilder sind im Internet unter Karriere in der Infothek unterwww.stadtwerke-landshut.de abrufbar.