Home Tags Posts tagged with "AOK Bayern"

AOK Bayern

Presse-Information

AOK Bayern – Direktion Landshut

Nach wie vor machen sich die Corona bedingten Einschränkungen im Alltag pflegender Angehöriger bemerkbar. Ob und welche Hilfen es für sie gibt, das wollten wir von Nancy Birke und Sonja Stuffer, Pflegeberaterinnen bei der AOK in Landshut-Rottenburg-Vilsbiburg wissen.

Redaktion: Gibt es Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, die sie jetzt während der Corona-Krise in Anspruch nehmen können?

Stuffer: Alle gesetzlichen Krankenkassen, also auch die AOK Bayern, leisten finanzielle Unterstützung, wenn Angehörige ihre Pflegebedürftigen vorübergehend nicht betreuen können. Bisher hat die AOK Bayern auch bei Schließung einer Tagespflege oder dem corona-bedingten Ausfall einer privaten Pflegeperson oder einer von einer Agentur vermittelten Haushaltshilfe bis zu 2.418 Euro Verhinderungspflege für längstens sechs Wochen bezahlt. Stück für Stück erfolgen jedoch Lockerungen der Regelungen, immer unter Abwägung der aktuellen Infektionsdaten. Wir informieren gerne über die jeweils gültigen Unterstützungsangebote.

Redaktion: Was ist im Zuge der Corona-Krise derzeit anders als sonst?

Birke: Da gibt es zwei Themen: Vorläufig erfolgt die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst in Form eines Telefontermins. Daraus entsteht den Versicherten kein Nachteil. Es ist also weiterhin möglich, einen Pflegegrad zu beantragen und die Anträge werden auch bearbeitet. Zudem sind Pflegegeldempfänger verpflichtet, regelmäßig einen Beratungsbesuch in Anspruch zu nehmen. Diese Pflicht entfällt bis auf Weiteres.

Redaktion: Wie läuft eine Pflegeberatung während der Pandemie ab?

Stuffer: Die Pflegeberatung ist weiterhin für die Versicherten der AOK Bayern da – telefonisch, auf Online-Kanälen und, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, auch wieder in den Geschäftsstellen. Die meisten Pflegeberatungen laufen derzeit übers Telefon. Öfter als vor der Corona-Pandemie brauchen die pflegenden Angehörigen jemanden, der sich ihre Sorgen und Nöte einfach nur anhört. Aber natürlich stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, soweit es die aktuelle Situation zulässt. Hausbesuche finden selbstverständlich im Moment noch nicht wieder statt. Unterstützung bekommen pflegende Angehörige auch ganz aktuell in Form des neuen AOK-Online-Kurses „Pflegen zu Hause“. Er ermöglicht, sich unabhängig von Zeit und Ort Kenntnisse anzueignen, die den Pflegealltag erleichtern können.

Für die Beratung zu diesem Online-Angebot und alle weiteren Fragen erreichen die AOK-Versicherten bei der AOK in Landshut-Rottenburg-Vilsbiburg die Pflegeberaterinnen unter der Durchwahl 0871 695-158, Sonja Stuffer und unter der 0871 695-192, Nancy Birke.

AOK Bayern

Unser Angebot:
Die AOK Bayern als einzige Gesundheitskasse im Freistaat gilt als besonders kompetenter Partner in der Gesundheitsversorgung.
In unseren 250 Geschäftsstellen bayernweit engagieren wir uns vielfältig für unsere 4.5 Millionen Versicherten.
Überzeugen Sie sich selbst von den vielen Vorteilen einer AOK-Versicherung, von unserem Service vor Ort und den vielen AOK-Zusatzangeboten.
Gerne sind wir auch in der Landshuter Umweltmesse an den Ständen H036 und H037 für Sie da.
Besuchen Sie uns und sichern Sie sich einen tollen Sofortgewinn!

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Direktion Landshut
Luitpoldstr. 28 | 84034 Landshut
Telefon: 0871 695-0 | Fax:: 0871 695-179
E-Mail: LANDSHUT.TEAM@SERVICE.BY.AOK.DE

 

 

Medizinisches Info-Telefon der AOK:

Experten beantworten Fragen rund um die Uhr

 

Diagnose nicht verstanden? Die AOK Bayern unterstützt ihre Versicherten mit einer 24-Stunden-Hotline für medi-zinische Fragen. Am Medizinischen Info-Telefon helfen Ärzte und medizinische Experten, Diagnosen, Beipack-zettel, Laborwerte und andere Gesundheitsthemen besser zu verstehen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn der eigene Arzt gerade nicht erreichbar ist. „Unser Team aus Fachärzten, Allgemeinmedizinern, Pflegekräften und Apothekern steht für medizinische Auskünfte bereit. Cla-rimedis ersetzt natürlich nicht den Haus- und Facharzt und auch nicht den Apotheker“, erklärt Robert Hekele, Bereichsleiter Privatkunden, von der AOK in Landshut.

Die Hotline unter der kostenlosen Nummer 0800 1 265 265 ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Wer anruft, wird mit einem Fachexperten verbunden. „Wir empfehlen, sich vor dem Gespräch genau zu überlegen, was man wissen will. Schließlich geht es darum, schnell Klarheit zu haben“, so Hekele. Im Idealfall macht man sich vorher ein paar Notizen. Außerdem sollten wichtige Dokumente wie der Arztbrief, der Beipackzettel oder der Laborbericht griffbereit sein – genauso wie die Versicher-tenkarte. „Alle im Team unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht – auch gegenüber der AOK. Der Daten-schutz ist jederzeit gewährleistet“, ergänzt Hekele.

Das Medizinische Info-Telefon der AOK Bayern gibt es bereits seit 17 Jahren. Es wurde eingerichtet, um AOK-Versicherten dabei zu helfen, ihre Entscheidungen zu treffen. Denn ein informierter Patient, der weiß, was mit ihm geschieht, kann seinen eigenen Heilungsprozess positiv beeinflussen.

 

Bildquelle: Archiv – KLARTEXT.LA

Neue Vorstandschefin an der Spitze der AOK Bayern

 

Der Verwaltungsrat der AOK Bayern hat jetzt Dr. Irmgard Stippler einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vorstands gewählt.

Damit wird erstmals eine Frau Chefin der größten Krankenkasse im Freistaat. „Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander und sind sicher, dass diese Entscheidung gleichermaßen Kontinuität auf einem erfolgreichen Weg wie auch neue Impulse ermöglicht“, so Hans-Dieter Schenk, alternierender Beiratsvorsitzender der AOK-Direktion Landshut.

Die 53-jährige Volkswirtin hat umfassende Erfahrungen im Gesundheitswesen. Seit 2014 ist sie Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Davor war sie Vorsitzende der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg und Vorstandsmitglied der Rhön-Klinikum AG. Dr. Stippler übernimmt die Nachfolge von Dr. Helmut Platzer, der die AOK Bayern seit 1999 als Vorstandschef leitet und aus Altersgründen sein Amt niederlegt. Der Wechsel soll im März 2018 erfolgen. Die AOK Bayern betreut über 4,5 Millionen Versicherte in Bayern und ist damit die viertgrößte Krankenkasse Deutschlands.

Landshuter Vertreter in den Verwaltungsrat der AOK Bayern gewählt

Bei den Sozialwahlen in diesem Jahr wurde auch der Verwaltungsrat der AOK Bayern neu gewählt. Das Gremium vertritt die Interessen der Beitragszahler. Ihm gehören 30 ehrenamtliche Verwaltungsräte an, jeweils 15 Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber.

Zum ersten Mal ist ein Vertreter der AOK Direktion Landshut Mitglied im bayerischen AOK Verwaltungsrat. Johann Kaltenhauser, Vorstand der PEFRA AG, ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Beirat der AOK Direktion Landshut (Arbeitgeberseite) vertreten und ist alternierender Vorsitzender des Beirats. Er freut sich über seine Wahl in den Verwaltungsrat der AOK Bayern. Richard Kirmaier, Direktor der AOK Landshut, gratulierte Johann Kaltenhauser und wünschte ihm für die Zukunft weiterhin eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen.

Zu den Aufgaben des Verwaltungsrats gehören unter anderem Entscheidungen über die strategische und unternehmenspolitische Ausrichtung des Unternehmens, die Interessenvertretung in sozial- und gesundheitspolitischen Fragen, die Wahl des Vorstandes und die Feststellung des Haushaltplans. Das Haushaltsvolumen der AOK Bayern liegt 2017 bei rund 17 Milliarden Euro. Mit etwa 4,5 Millionen Versicherten ist die AOK Bayern die größte Krankenkasse Bayerns und zugleich die viertgrößte in Deutschland.

Die Verwaltungsräte wählten zu ihren alternierenden Vorsitzenden wieder den Vorsitzenden des DGB Bayern Matthias Jena und Ivor Parvanov, Geschäftsführer Sozial- und Gesellschaftspolitik der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Der Vorsitz wechselt jährlich zum 1. Januar

Seite 42 das schlafmagazin 3/2013

 

David gegen Goliath


Bayern-AOK zieht gegen Frührentner zu Felde


WERNER WALDMANN

Der Vorstandschef der bayerischen AOK rastete wegen des Leserbriefs eines

Frührentners aus Landshut aus und glaubte, dass damit das Ansehen seiner

Kasse beschädigt sei – und so setzte er umgehend eine juristische Strafexpedition

nach Landshut in Marsch, sprich eine kostenpflichtige Unterlassungserklärung

gegen jenen Leserbriefverfasser. Ob der AOK-Chef mit dieser Strategie das

Image seiner Kasse aufpoliert oder seinen Versicherten gar erst klarmacht, sich

doch besser einer anderen Krankenkasse anzuvertrauen, die gegen Bürger nicht

gleich die juristische Keule bemüht, sondern sich lieber um die Versorgungsqualität

ihrer Versicherten kümmert, das ist die Frage.

 

Eine anrührende Story möchte ich Ihnen heute präsentieren.

Zur Warnung und zur Belustigung.

Die Geschichte spielt in Bayern,

dem Land der romantischen Seen,

der CSU und des Weißbiers.

Da ist ein Frührentner namens

Dendl, Helmut Dendl. Der lebt in

Landshut. Er hat einen irren sozialen

Touch. Er ist Schülerpate, gärtnert im

AWO-Heim mit Senioren, schlüpft im

Dezember in ein Nikolausgewand

und besucht alle Gesunden und

Kranken im AWO-Heim, und geht mit

Kleinkriminellen grillen, die auf Bewährung

draußen sind. Dendl engagiert

sich als Bürger in der lokalen

Szene. Der Mann sagt seine Meinung,

geradeheraus. Lässt sich nicht

verbiegen. Und Dendl leitet auch

eine Selbsthilfegruppe in Landshut,

die sich der Schlafapnoe- und Restless-

Legs-Patienten annimmt. Dendl

kennt sich da aus, denn er leidet

selbst unter dieser Krankheit und

macht aus seinen Erfahrungen kein

Geheimnis. Sein Wissen soll auch anderen

Betroffenen, die mit der Therapie

Probleme haben, zugutekommen.

Dendl – ein Paradebürger, uneigennützig,

kommunikativ: Dem müsste

die Bayerische Landesregierung

schon eine Bayerische Medaille für

gelebtes Ehrenamt an die Brust heften.

Dendl verfolgt natürlich, was sich

in der Politik so tut. Besonders in der

Gesundheitspolitik. Denn das betrifft

den Bürger unmittelbar. Dendl fand

den hausarztzentrierten Vertrag, den

die AOK in Bayern einst aus der Taufe

hob, schlichtweg gut. Ein solcher Vertrag

bringt denjenigen, die sich bei

ihrem Doktor einschreiben lassen, einige

Vorteile.

Krankenkassen und Hausärzteverbände

zusammenzukriegen, das ist

ein Kunststück, denn da sind kontroverse

Interessen im Spiel. Mit Verhandlungsgeschick

und dem Gedanken,

gemeinsam etwas für die Patienten

zu tun, lässt sich das schon

meistern. Siehe das Beispiel Baden-

Württemberg. Dort entwickelte sich

der vor fünf Jahren geschlossene

Hausarztvertrag zu einem Selbstläufer.

Die AOK Baden-Württemberg

unter ihrem Vorstandschef Dr. Christopher

Hermann setzt immer wieder

ein weiteres Stück obendrauf. Jetzt

kriegen auch Jugendliche bis zum

18. Lebensjahr nichtverschreibungspflichtige

Medikamente von der AOK

erstattet. Toll für die Familien. Der

schwäbische Hausarztvertrag ist ein

Bombenerfolg. So sehen Sieger aus,

verkündete jüngst die Presse zum

Jubiläum.

In Bayern hat sich das etwas anders

entwickelt. AOK und Hausärzte

konnten nie einen gemeinsamen

Nenner finden, geschweige denn

den Hausarztvertrag zum Erfolg führen.

Die Bayern-AOK reklamiert für

sich, einen solchen Vertrag frühzeitig

auf den Weg gebracht zu haben,

dann aber drohten die Hausärzte,

ihre Kassenzulassung auf breiter

Front zurückzugeben. Der Coup

misslang, weil Ärzte sich auch nie

einig sind. Die AOK kündigte den

Vertrag daraufhin. 14 Monate existierte

also keiner. Die Politik verdonnerte

die Kasse dann dazu, den Vertrag

zu reanimieren. Es gab ihn also

wieder und es gab ihn doch nicht so

recht. Der Vorstand des Hausärztekreises

Landshut, Dr. Gerhard Liebl,

musste es wissen, als er der Landshuter

Zeitung verriet: „Die AOK“, so

Dr. Liebl, „fährt den derzeit geltenden

Hausarztvertrag bewusst an die

Wand, nachdem sie von der Politik

zum Abschluss gezwungen war… Sie

boykottiert und arbeitet gegen ihn,

wo es nur geht.“ In Wikipedia war

vor kurzem noch nachzulesen, dass

es in Bayern keinen gültigen Hausarztvertrag

gebe. Ein rechtes Tohuwabohu.

Da kann sich ein Laie kaum

zurechtfinden.

Der Held unserer Geschichte

glaubte nun wirklich, es gäbe keinen

gültigen Hausarztvertrag der AOK,

und mit dieser Kenntnis verfasste er

seinen Leserbrief. Dendl freilich irrte

mit seinem Satz „In Bayern kündigte

die AOK im Dezember 2010 den

Hausarztvertrag. Damit steht für

AOK-Versicherte zurzeit kein Hausarztmodell

zur Verfügung.“

Dendl musste sich setzen, als ein Schreiben der Anwälte Richter & Simon aus München in seinem Briefkasten landete. In nüchternem Anwaltsdeutsch wurde er aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und 750 Euro Anwaltsgebühren zu berappen. Dendl hatte inzwischen weiterrecherchiert und sah ein, dass er geirrt hatte. Doch dafür 750 Euro den Anwälten in den Rachen zu werfen, nein, das sah seine Bürgerseele nicht ein.  Wenn man das Schreiben der Anwältin Sabine Richter liest, muss man sich wundern. Dieser Leserbrief, so die Juristin, betreibe unlauteren Wettbewerb zugunsten der anderen Krankenkassen, da er bei dem Leser den falschen Eindruck erwecke, dass andere Krankenkassen ihren Versicherten im Gegensatz zur AOK in Bayern ein Hausarztmodell zur Verfügung stellten. Gut, Anwältin Richter beherrscht ihr Geschäft. Von ihr ist nicht zu erwarten, dass sie wie ein Normalmensch denkt. Dendl hat sich geirrt, wohl wahr. Doch muss sich ein juristischer Laie beim Verfassen eines Leserbriefs um juristischen Beistand bemühen? Im Leserbrief darf man seine Meinung äußern. Nur beleidigen darf man niemand. Oder hat Dendl die AOK beleidigt? Ist das überhaupt möglich? Dass Dendl mit seinem Irrtum AOK-Versicherte in die Arme anderer Krankenkassen treibe, das ist schon eine abenteuerliche Interpretation!

Wir wollen dies der Anwältin Richter nicht verdenken, denn sie hat schlicht ihr Mandat erfüllt. Urheber der Unterlassungskampagne war – man staune! – der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern selbst, Dr. Helmut Platzer. Die von ihm schwungvoll unterzeichnete Vollmacht liegt vor mir auf dem Schreibtisch. Mein spontaner Gedanke: Ist dieser Mann noch bei Trost? Und: Um Gottes willen, was hat der für Berater? Mit einer solche Petitesse gibt sich doch kein Vorstandsboss ab. Aber das kann ein Dr. Platzer dem Ansehen seiner AOK doch nicht antun!

Dr. Platzer hat mich als Vorsitzenden des BSD auf mein Schreiben hin zu diesem Fall nach München eingeladen. Ich versuchte ihm klarzumachen, dass er da wohl die falschen Register gezogen habe. Er beschäftigt einen Pressesprecher. Den hätte er zur Landshuter Zeitung schicken sollen, um in einem Interview kundzutun, dass die AOK im Augenblick sehr wohl wieder einen gültigen Hauarztvertrag habe. Auf diese Idee kam offenbar niemand in der Vorstandsetage. Statt mit Dendl mal zu reden, wurde sofort ein Anwaltsbüro in Marsch gesetzt. Ich riet Dr. Platzer, den Dendl schleunigst einzuladen und ihn zu einem Fan der AOK zu machen. Dr. Platzer steht als AOK-Boss ein stattliches Salär zu. Verständlich, dass er sich so nicht vorstellen kann, dass es einen kleinen Frührentner umhaut, wenn der plötzlich 750 Euro aufs Anwaltskonto überweisen soll. Dr. Platzer kann sich wohl auch nicht so leicht vorstellen, dass eine solche Geschichte dem kleinen Mann auf die Psyche geht. Dendl ist jetzt wütend. Er hat die AOK auf Schmerzensgeld verklagt. Aufs Geld kommt es ihm aber nicht an. Er will Öffentlichkeit.

Er will wissen, ob ein Krankenkassenboss die Beiträge seiner Versicherten für eine solch banale Angelegenheit verpulvern darf. Und er will wissen, ob seine irrtümliche Bemerkung zum Hausarztvertrag dem Ansehen der AOK in Bayern geschadet habe oder ob die überzogene Reaktion des Dr. Platzer die Kasse in Misskredit bringt.

Ob Dr. Platzer doch noch einlenkt? Ob er auf Dendl zugeht und seine juristische Strafaktion bedauert und Satisfaktion offeriert? Deeskalation nennt man das, wirkungvolles Krisenmanagement.

Eines kann ich mir zum Schluss nicht verkneifen: Dendl muss ein Hellseher sein. Dr. Platzer hat den Hausarztvertrag vor kurzem auf 2014 ordentlich gekündigt. War in der Medical Tribune zu lesen.

Dendl hat also seinen Leserbrief nur ein Jahr zu früh an die Zeitung verschickt.

Werner Waldmann MA
Redaktionsleitung
MediText Dr. Antonic
Hagäckerstr. 4
73760 Ostfildern
Tel: 0711/765 64 94
Fax: 0711/765 65 90
USt-IdNr. DE229037873