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Anton von Cetto

EUROPA VORANBRINGEN

Anton Freiherr von Cetto zu Gast bei der Frauen Union

 

Auch im Jahr der Europawahl und der damit verbundenen Aussicht, dass mit Manfred Weber ein Niederbayer das höchste Amt in Europa besetzen könnte,  hielt Anton von Cetto einen Impulsvortrag zum Thema „Europa voranbringen“.

Einleitend mahnte der Vorsitzende der Europa Union Bayern im Hinblick auf die Großmächte USA, China und Russland zu mehr Geschlossenheit der Mitgliedsstaaten. Nur ein geeintes und einiges Europa könne das Weltgeschehen auch zukünftig mitbestimmen.

Europas Themenvielfalt spiegelte sich in von Cettos Ausführungen.

Der Bogen spannte sich von der Wirtschafts- und Währungspolitik und Brexit zur Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Entwicklung des Staatenverbundes.

In Bezug auf die Wirtschaft und Währung empfahl der Baron mehr Unabhängigkeit vom IWF und eine Ausweitung des Währungsfonds. Es sei wichtig, bereits vorhandene Stabilitätsmechanismen zu forcieren und den europäischen Binnenmarkt zu intensivieren. Hier führte von Cetto einige Beispiele an, die Deutschland betreffen, wie eine Bahnverbindung Triest-München zum vereinfachten Gütertransport oder die Besichtigung der Erdölpipeline in Lenting (Ingolstadt).

Zur Außen- und Sicherheitspolitik mahnte der Europapolitiker ebenfalls zu mehr Geschlossenheit und Kooperation in der Abstimmung einzelner Waffengattungen, um etwaige Schwächen gegenüber den Großmächten zu beseitigen.

Im Rahmen des zur Zeit dominierenden Themas Brexit verwies von Cetto auf die Historie des englischen EU-Beitritts, der 1963 zunächst am Franzosen de Gaulle scheiterte und erst in der ersten Erweiterung der Römischen Verträge 1972 zustande kam.

Der Brexit biete durchaus auch wirtschaftliche Chancen für Deutschland. Firmen wie BMW und Airbus könnten z.B. ihre englischen Produktionsstätten wieder nach Deutschland verlegen.

Von Cetto empfahl eine Zollunion und die Erweiterung des europäischen Wirtschaftsraumes, ähnlich wie mit der Schweiz oder Norwegen. Die anschließende Diskussion betrachtete ergänzend die Themenfelder der kontrollierten und zweckgebundenen Entwicklungshilfe, den Afrikanischen Marshallplan sowie den Ratsvorsitz Rumäniens.

Anton von Cetto schloss den Kreis zum Thema „Europa voranbringen“ mit dem erneuten Hinweis auf die Wichtigkeit der Europawahl am 26. Mai. Die Wahlbeteiligung sei entscheidend, um nationalistische und extreme Parteien in die Schranken zu weisen. Trotz aller Unwägbarkeiten sei Europa eine Erfolgsgeschichte und stehe für Wohlstand und Sicherheit.

 

-pm-

 

Foto: Frauenunion

Bildtext:: Max Tewes (4. von links) ist der neue Kreisvorsitzende des CSU-Arbeitskreises Hochschule und Kultur Landshut-Stadt und –Land im Kreis der Mitglieder der neugewählten Vorstandschaft

 

„EVI LASKE WILL NICHT MEHR“ – Max Tewes wird zum Vorsitzenden des CSU-Arbeitskreises Hochschule und Kultur (AKH) gewählt – 19 anwesende Mitglieder

 

In den Weihenstephaner Stuben fanden sich 19 Mitglieder des CSU- Arbeitskreises Hochschule und Kultur ein, in einer Versammlung eine neue Vorstandschaft zu wählen.

Die Vorsitzende Evi Laske erinnerte in ihrer Begrüßung an diverse Aktivitäten des Arbeitskreises in den letzten Jahren. Die Vorsitzende beschrieb Reisen zu Veranstaltungen wie „Hochschule und Technologieveränderung“, d.h. wie funktioniert die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Industrie. Referent war der damalige Staatssekretär und jetzige Staatsminister Bernd Sibler. Im April 2016 war es dem Arbeitskreis gelungen, den Präsidenten des Bayerischen Musikrates Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel zu gewinnen. Er sprach in der Musikschule Essenbach zum Thema Stellenwert der Musik für den Menschen und die Bedeutung der musischen Fächer im Schulalltag für die Bildung. Stets wurde ein Augenmerk auf die Bildung gelegt, denn Kultur und Bildung gehöre zusammen, so Evi Laske. Der AKH hat immer darauf geachtet, dass Veranstaltungen im Landkreis Landshut besucht wurden, denn es heißt ja AKH-Stadt und Land. Auch zur Zeitgeschichte konnte den Mitgliedern einiges angeboten werden. Prof. Dr. Guido Pollak von der Universität Passau referierte zum Thema: „Die zarte Kinderseele und die bösen Medien“, ein sehr brisantes, aktuelles Thema zur Medienbildung in der digitalen Gesellschaft. An weitere Unternehmungen in Sachen Bayerische Geschichte wie auch Kunst verbunden mit Ausstellungen, Führungen und Kulturfahrten erinnerte Evi Laske ihre Mitglieder. Laske bedankte sich ausdrücklich bei ihren Vorstandskollegen für ihre loyale Mitarbeit und Unterstützung.

Im Anschluss ihrer Ausführungen, bat Evi Laske das AKU-Mitglied und MdL Helmut Radlmeier aus seiner Arbeit im Bayerischen Landtag zu berichten. Da gerade an diesem Tag das Zehnpunkteprogramm der CSU vorgestellt wurde, setzte sich Radlmeier damit auseinander und erklärte den Anwesenden dieses Vorhaben der Partei.

Sichtlich erregt erklärte Evi Laske überraschend für ihre Mitglieder, wieso sie nicht mehr für den Vorsitz des Arbeitskreises kandidieren möchte.

Sie habe vor drei Jahren die Vorstandschaft mit Herzblut übernommen, denn das Kulturleben sei ihr immer ein großes Anliegen gewesen. Es entstanden leider Unstimmigkeiten mit dem neuen CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Thomas Haslinger, der ihr beim Neujahrsempfang der CSU unmissverständlich nahelegte, nicht mehr für den Kreisvorstand zu kandidieren. Es trifft sie sehr, dass sie in der Partei als Vorstandsmitglied, sie war 32 Jahre im engeren Vorstand und 24 Jahre als Schatzmeisterin tätig gewesen, nicht mehr vorgesehen sei. Auch sei ihr die Wertschätzung zu wenig gewesen und sie werde sich in Zukunft nicht mehr parteipolitisch einbringen.

Evi Laske betätigte sich noch als Wahlleiterin. Aus dieser Wahl ging einstimmig Max Tewes als neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule und Kultur hervor. Tewes bedankte sich für die einstimmige Wahl seiner Person und bat gleich um Unterstützung in seinem Amt bei den nachfolgend gewählten Vorstandsmitgliedern.

Als Stellvertreter von Tewes sind nun Helmut Radlmeier und Dr. Sascha Priester gewählt. Schatzmeister ist Anton Schöllhorn-Gaar, Schriftführerin ist Gabi Smorowski. Beisitzer sind Hans Blos, Anton von Cetto, Prof. Dr. Johann Hartl und Elmar Stöttner.

Die Kassenprüfer stellen Paul Wagner und Stefan Zimmermann.

Nach dieser Wahl setzte sich die neugewählte Vorstandschaft bereits zu einer konstituierenden Sitzung zusammen.

 

-hjl-

 

Fotos: lodermeier