Home Tags Posts tagged with "Anja König"

Anja König

SPD&Linke/mut stellt Dringlichkeitsantrag

In Zeiten von Corona sind neue, andere Wege zu gehen, um Kunst den Menschen zugänglich zu machen. Der Künstler Richard Hillinger machte sich viele Gedanken und sprach mit seinem Vorschlag alle Stadträt*innen an. Die Mitglieder der Ausschussgemeinschaft SPD&Linke/mut haben diese Idee gleich aufgegriffen und einen Dringlichkeitsantrag an den Bildungs- und Kultursenat gestellt. Die Idee lautet Bilder von Menschen mit Schutzwesten an die Residenz zu projezieren, die Umsetzung dürfte weder schwierig noch kostenträchtig sein: “Eine gute Alternative zu Ausstellungen.” Dieses Thema der Präsentation “Coronavirus Covid-19 – Rettungswesten” bietet sich bestens dafür an. “Mit diesem Kunstprojekt gibt man dem Engagement und dem Miteinander, den vielen Menschen ein Gesicht und letztendlich auch eine Wertschätzung.”, begründet Stadträtin Patricia Steinberger, Mitglied im Bildungs- und Kultursenat, den Antrag. Fraktionsvorsitzende Anja König ist begeistert: “Mit dieser Art des Dankesagens könnte Landshut als Vorreiter dienen, denn ich glaube, dass dieses Projekt von vielen anderen Städten und Kommunen übernommen wird.”

Die Dringlichkeit für eine umgehende Behandlung des Antrages ist wegen einer möglichst zeitnahen Umsetzung gegeben. “Dankeschön sollte man nicht erst nach Monaten sagen, sondern unmittelbar im oder nach den Geschehnissen.”, begründet König die Dringlichkeit.

Foto: SPD Landshut, Anja König

An den Oberbürgermeister der Stadt Landshut die Bürgermeister der Stadt Landshut die Mitglieder des Landshuter Stadtrats

Stadtratsantrag 1103 / Aufstockung der „9er-Ausschüsse“ auf 10 Mitglieder

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte (zukünftige) Mitglieder des Stadtrats, mit größter Sorge verfolgen wir die, durch einen aktuellen Stadtratsantrag ausgelöste, Debatte um die Aufstockung der sogenannten 9er-Ausschüsse im Landshuter Stadtrat auf zehn Mitglieder. Sollte diesem Antrag entsprochen werden, hätte das unweigerlich zur Folge, dass die AfD gesichert in jedem dieser Ausschüsse vertreten sein wird. Ein Umstand, der bei Beibehaltung der bewährten bisherigen Ausschussgröße, nach derzeitigem Stand, nahezu ausgeschlossen wäre. Wir sind der festen Überzeugung, dass alle demokratischen Kräfte gemeinsam alles unternehmen müssen, um den Einfluss der AfD auf allen politischen Ebenen einzudämmen. Dabei darf es nicht bei reinen Wahlkampfaussagen bleiben.

Der vorliegende Stadtratsantrag geht bedauerlicherweise in eine gegenteilige Richtung. Ohne Not wird durch dieses Manöver der AfD mehr Bedeutung beigemessen und mehr Einfluss gewährt, als sie von den Wählerinnen und Wählern zugebilligt bekommen hat. Dies stellt zweifellos einen Dammbruch im Umgang mit der AfD dar, zu dem es unserer Auffassung nach niemals kommen darf. Daher bitten wir Sie dringend, etwaige andere Überlegungen im Hinblick auf die Erhöhung der Ausschussstärke hintanzustellen und von dem vorliegenden Antrag Abstand zu nehmen beziehungsweise diesen nicht zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. gez. Falk Bräcklein, Stefan Gruber, Norbert Hoffmann, Anja König, Fraktionsvorsitzender Stadtrat Fraktionsvorsitzende Die Linke / mut Bündnis 90 / Die Grünen FDP SPD Falk Bräcklein Die Linke / mut Stefan Gruber Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen Norbert Hoffmann Stadtrat FDP Anja König Fraktionsvorsitzende SPD

 

Foto: h.j.lodermeier

Bildtext v.l.: Gerd Steinberger, Magdalena Dauer, Anja König, Patricia Steinberger, Robert Gewies, Ludwig Stangl

 

SPD-Stadtratsfraktion besucht Caritas-Kinderheim St. Vinzenz

„Wie fühlen sich Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern aufwachsen müssen?“ Diese und weitere Fragen wurden bei einem gemeinsamen Gespräch zwischen den SPD-Stadtratsmitgliedern und den Vertretern des Caritas-Verbandes Landshut erörtert.

Mit ihrem Besuch im Caritas-Kinderheim verfolgen Robert Gewies, Anja König, Gerd Steinberger und Patricia Steinberger ihrem selbstgestellten Ziel, die sozialen Belange der Stadt im Auge zu haben. Bei einem Ortstermin machten Sie sich von der in die Jahre gekommen Einrichtung direkt ein Bild. „Hier ist es sicherlich nicht alles perfekt, aber freundlich und lebhaft, ähnlich wie in einer Familie“ stellte dabei Stadträtin Patricia Steinberger fest. Mit viel Interesse und Empathie folgten die Stadträt*innen den Schilderungen der Einrichtungsleiterin Magdalena Dauer.

Dabei ging es u. a. um mögliche Gründe, die zu einer Aufnahme in der Einrichtung führen können. Frau Dauer schilderte außerdem, dass viel Kinder und Jugendliche, die in der Einrichtung leben, Stigmatisierung und gesellschaftliche Isolation, auch bereits in ihrer Altersgruppe, fürchteten. Ein gutes Gegenmittel sei hier, so Magdalena Dauer, der Zusammenhalt innerhalb der Einrichtung und das Gefühl, dass die Kinder hier wirklich zu Hause sein dürfen. „Das heißt bei uns sind Türen erstmal offen und die Kinder können sich frei bewegen. Jeder kennt jeden und man kommt zu vielen Gelegenheiten zusammen“.

Die SPD-Stadträt*innen kamen aber nicht mit leeren Händen. Mit einer großzügigen Spende von 2000 € möchten die Stadtratsmitglieder die Arbeit des Kinderheims unterstützen. „Seit 2018 wird der Betrag, der sich aus der Erhöhung der Aufwandsentschädigungen der Stadträte ergibt, an eine soziale Einrichtung gespendet oder soziale Projekte, die wir im Stadtrat beantragen und von der Mehrheit des Gremiums abgelehnt werden, trotzdem verwirklicht. In diesem Jahr wollen wir damit die Kinder- und Jugendlichen im Caritas-Kinderheim fördern.“, betont Fraktionsvorsitzende Anja König. Die SPD-Fraktion wollte als einzige Fraktion diese Erhöhungen der eigenen Vergütung nicht und spendet deshalb zweimal pro Jahr.

 

Foto: SPD – Landshut

 

Erste Station der Stadtteiltour mit dem roten Sofa der SPD-OB-Kandidatin Patricia Steinberger

Parkchaos im Stadtviertel und Stadttheater

Am Freitag stellte sich die OB-Kandidatin Patricia Steinberger gemeinsam mit Anja König, Eduard Beck und Gerd Steinberger den Bürgerinnen und Bürgern im Nikola-Viertel vor. Die Anwohner nutzten die Gelegenheit rege, um auf dem roten Sofa mit den Sozialdemokrat*innen zu diskutieren. Das brennendste Thema vor Ort war das Parkraumproblem, welches sich seit dem Bau des Boardinghouse in der Schillerstraße und der Nachverdichtung immer mehr verschärft hat. Das Boardinghouse biete zwar Parkplätze an, deren Preise den Besuchern einerseits zu teuer sind und andererseits bei weitem nicht ausreichen würden. „Seit Wochen stehen ca. 30 Mietautos verteilt in unserem Wohngebiet. Besuch, Handwerker, Lieferanten, die zu den Anwohnern möchten, finden keine Parkmöglichkeit. Das kann doch so nicht weitergehen.“, berichtet ein Anwohner. Patricia Steinberger betonte, dass eine Parkraumbewirtschaftung mit Kostenfreiheit für Anwohner auf jeden Fall kommen muss. „Dazu ist es notwendig, dass dies auch überwacht wird. Unser Personal für die Parkraumüberwachung muss weiter aufgestockt werden, hierfür braucht nicht einmal Geld in die Hand genommen werden, denn sie finanzieren sich selbst.“

Wie die Haltung der Landshuter SPD zur Sanierung des Stadttheaters ist, interessierte weitere Bürgerinnen und Bürger. „Wir hatten und haben hier eine ganz klare Haltung. Das Stadttheater muss so schnell wie möglich wieder in den Bernlochner-Komplex und raus aus dem Zelt und dafür setzen wir uns ein.“, beteuerte Fraktionsvorsitzende Anja König gemeinsam mit Stadtrat Gerd Steinberger. Sie verwiesen auf den druckfrischen „Neuen Landshuter Stadtgucker“, die Zeitung der Landshuter SPD, die im Februar an alle Haushalte verteilt wird und auch vor Ort sich jeder ein Exemplar mitnehmen konnte.

 

Foto: SPD-Landshut

Was wäre wenn…..

Was wäre wenn der Weg zur Schule mit dem Bus für alle Kinder kostenfrei wäre…

Am kommenden Dienstag beginnt das neue Schuljahr. Gerade die Schulanfänger freuen sich darauf, aber vielen Eltern bereitet der Schulweg große Kopfschmerzen. Damit die Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, fahren viele Familien die Kinder mit dem Auto dort hin. Mamas, Papas, Omas und Opas fungieren hier meisterhaft als Taxi.

„Dass damit der Schulweg für die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen unsicherer wird, bedenken dabei die wenigsten,“ betont SPD-Vorsitzende und OB-Kandidatin Patricia Steinberger. Ein Blick auf das allmorgendliche Schauspiel vor Landshuts Schulen erklärt warum: zugeparkte Fuß- und Radwege, unübersichtliche und gefährliche Verkehrssituationen etc.

Die notwendige Schülerbeförderung wird von den Aufgabenträgern -also der Stadt- organisiert und finanziert. Die Kostenfreiheit für den Schulbus beginnt allerdings erst ab einer Wegstrecke von 3 Kilometern, gemessen vom Fußweg von der Wohnungstür bis zur Schule.

„Bis zu einer Entfernung von 2,99 Kilometer müssen die Kosten für den Bus von den Familien selbst getragen werden.  Für die Familien bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung zu den ohnehin schon hohen Lebenshaltungskosten (Miete usw.).

„In den Sommerferien haben sich betroffene Eltern an unsere und auch an andere Fraktionen mit der Bitte um Unterstützung gewandt.“, ergänzt Fraktionsvorsitzende Anja König.

Die Landshuter SPD hat dieses Problem schon lange erkannt und setzt sich deshalb in Landshut seit mehreren Jahren für einen kostenfreien Schulweg für alle ein. Könnten alle Kinder kostenfrei den Bus nutzen, wird dies nicht nur zur Sicherheit beitragen.  Gleichzeitig wird der Verkehr und damit natürlich auch die Umwelt entlastet.

In der Vergangenheit hat sich keine andere Fraktion unserem konstruktiven Vorschlag bzw. Antrag auf die Schulwegefreiheit für alle Schüler*innen angeschlossen, bedauert OB-Kandidatin Patricia Steinberger. “Es ist Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen.”

 

Foto: SPD Landshut

“Ein Tag für Körper, Geist und Seele”

Gesundheitstag für Mitarbeiter*innen der Stadt

 

Am vergangenen Wochenende führte die Stadt Landshut für einen Teil ihrer Belegschaft gemeinsam mit der Betriebskrankenkasse Verkehrsbauunion (BKK VBU) im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements einen Gesundheitstag in Bad Füssing durch. Der aktive Teil am Vormittag wurde mit dem freien Aufenthalt in der Thermenlandschaft abgerundet. Somit konnten Körper, Geist und Seele der 30 teilnehmenden Mitarbeiter*innen weitab vom Arbeitsablauf erholen.

 

Als ServiceCenter-Leiterin begleitete Anja König die 30 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Landshut zu ihrem Gesundheitstag ins Johannesbad nach Bad Füssing. Der Gesundheitstag war geprägt von drei Modulen in den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung. „Die Teilnehmer*innen wie auch ich waren begeistert von der Professionalität und dem reibungslosen Ablauf. Der große Tenor lautete: Einige Dinge weiß man eigentlich, wenn man sie aber noch einmal hört und sieht, dann erinnert man sich besser und es erleichtert eine Umsetzung. Außerdem machen Aktionen in der Gruppe viel mehr Spaß.“ Ob bei der Life Kinetik, dem Outdoor Rückenfit oder der Ernährungsberatung, alle waren mit Begeisterung bei der Sache.

„Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter*nnen. Die Arbeitgeber stehen hier genauso in der Pflicht wie jeder Mensch selbst. Die Angebote kommen von Arbeitgebern, Krankenkassen und Anbietern wie der Johannesbad GmbH, aber diese Angebote müssen auch von der Belegschaft angenommen werden. Deshalb ist eine attraktive Gestaltung von großer Bedeutung.“, dies sei an diesem Tag wieder einmal gelungen, betont Anja König.

Ein mehrstündiger Thermenbesuch am Ende des Gesundheitstages als krönender Abschluss war dann noch einmal ein Highlight. Auch der Personalratsvorsitzende Michael Ostermeier, der persönlich vor Ort war konnte nur bestätigen: „Wir wurden gebeten diese Maßnahmen auf jeden Fall fortzusetzen, denn es geht nicht nur um eine Abwechslung vom Arbeitsalltag, sondern auch um den Zusammenhalt in der Belegschaft. Dieser kann mit den Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements erheblich gestärkt werden.“

 

Foto: BKK VBU

Die BKK·VBU setzt sich für Wildbienen ein und schafft
40.000 m2 insektenfreundliche Grünflächen

 

Neben den bekannten Honigbienen leben in Deutschland rund 560 weitere Wildbienenarten. Mittlerweile ist klar, wie wichtig Bienen für die Bestäubung von Pflanzen und den Erhalt der Artenvielfalt sind.

 

Was können wir tun? Insbesondere die Wildbienen sind gefährdet. Ein Überleben wird immer schwieriger. Am Ende hat das zahlreiche Konsequenzen – vor allem für die Gesundheit des Menschen. Deshalb setzen wir uns mit unserem bundesweiten Projekt “Gesunde Bienen – Gesunder Mensch” für biologische Vielfalt und eine gesunde Umwelt ein. sagt Anja König, Leiterin des ServiceCenters der BKK·VBU in Landshut.

Die BKK·VBU arbeitet mit dem Verein Stadt-Land-Biene e.V. zusammen. Gemeinsam haben wir eine spezielle Pflanzenmischung aus Wildpflanzen produzieren lassen, von denen wir bereits 20.000 Tütchen an unsere Kundinnen und Kunden verteilt haben. So entstehen in 2019 mindestens 40.000m² nachhaltige, insektenfreundliche Grünflächen und ein vielfältiges Bienenbuffet.

Machen auch Sie mit und nutzen Sie die letzte Chance zur Aussaat! Das ServiceCenter in Landshut, Fraunhoferstraße 1, verteilt vom 22. Bis 19. Juli 2019 kostenlos die Saattütchen. Kommen Sie schnell vorbei und sichern Sie sich ein Tütchen für Ihren Balkon oder Garten. (solange der Vorrat reicht, Mo.-Do. von 9-16 Uhr und Freitag von 9-14 Uhr)

Über die BKK·VBU

Die BKK·VBU ist mit über einer halben Million Kundinnen und Kunden sowie mehr als 90.000

Firmenkunden die mitgliederstärkste Betriebskrankenkasse mit Hauptsitz in Berlin. Sie gehört zu den 30 größten Krankenkassen Deutschlands und ist bundesweit an über 40 Standorten vertreten unter anderem auch in Landshut. Weitere Informationen unter www.meine-krankenkasse.de.

 

Foto: VBU

Neustadträtin Patricia Steinberger: „Ich war mit dabei“

Traditionelles Fischessen der Landshuter SPD – Es geht um viel in Europa

 

Am Mittwoch fand im Zollhaus das traditionelle Fischessen der Landshuter SPD statt. Parteichefin Patricia Steinberger und Fraktionsvorsitzende Anja König referierten über die Ziele der SPD auf allen Ebenen. Friedens- und Abrüstungspolitik und eine Sozialunion in Europa, ein europäischer Mindestlohn und Investitionsprogramme gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Über die Stadtratsarbeit live und die Erlebnisse der ersten 6 Wochen berichtete Patricia Steinberger, denn es gibt positive wie negative Erlebnisse…

„Wenn wir darüber reden wie es den Menschen hier vor Ort geht, wie es ihnen in Bayern oder Deutschland geht, dann müssen wir zwangsläufig mit Europa anfangen. Denn keiner lebt auf einer Insel der Glückseligkeit, keinem kann es gut gehen, wenn es seinem Nachbarn schlecht geht. Die europäische Idee war der Beginn von so viel Gutem, Friedenspolitik, das Ende des kalten Krieges, die Wiedervereinigung, ohne die ich ja gar nicht hier sein würde.“, begann Fraktionsvorsitzende Anja König ihre Rede. Bei der Europawahl stünden drei Schwerpunkte im Vordergrund: die Stärkung der Friedens- und Abrüstungspolitik, die Fortentwicklung der EU zur Sozialunion auf dem Hintergrund einer gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz und Sozialpolitik der Nachhaltigkeit und der Ausbau der Demokratie, der Bürger- und Menschenrechte. Eine Anhebung der Rüstungsausgaben lehne die SPD daher ab. Außerdem stehe die SPD für das Prinzip „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit am gleichen Ort“, „und deshalb fordern wir einen europäischen Mindestlohn, der mindestens bei 60 % des mittleren Einkommens der EU-Mitgliedsstaaten liegt.“ Im Gegenzug und für die Finanzierung solle endlich die Steuerflucht bekämpft, die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden und es solle endlich eine Mindestbesteuerung multinationaler Konzerne eingeführt werden, damit die Steuern dort bezahlt würden wo auch die Gewinne erzielt würden, fordert König.

Ebenso wichtig sei es, dass in Deutschland und Bayern unbefristete und tariflich bezahlte Arbeitsverhältnisse die Normalität seien, in Bayern seien es lediglich 53 Prozent aller Beschäftigten, die derzeit nach Tariflohn arbeiten würden. Damit sei Bayern das Schlusslicht in ganz Deutschland.

Parteivorsitzende und Neustadträtin Patricia Steinberger ging auf ihre Erfahrungen in den ersten 6 Wochen ihrer Stadtratstätigkeit ein. So wurde ca. eine Stunde über Trinkwasserbrunnen in der Altstadt diskutiert und über italienisches Flair gesprochen, den die Wasserspender verbreiten sollen und das gute Landshuter Trinkwasser gelobt. Einigkeit bestand dann darin, einen Versuch zu starten. Trotzdem stimmte eine Fraktion dagegen, weil der Antrag dieses Mal nicht von ihnen kam. Ähnlich sei der Diskussionsverlauf zum Antrag des Oberbürgermeisters, künftig die Stadtratssitzungen aufzuzeichnen und den BürgerInnen die Chance zu geben, Sitzungen zu wichtigen und interessanten Punkten in der sog. Rathausmediathek ansehen zu können. Bei der vorgelegten Lösung wurden alle Komponenten wie Datenschutz etc. berücksichtigt. Jede Stadträtin und jeder Stadtrat hätte selbst bestimmen können ob er oder sie gezeigt wird oder nicht. „Man stelle sich vor, was dies für die Wählerinnen und Wähler bedeutet hätte. Mit dieser Transparenz in der kommunalpolitischen Arbeit und Diskussion hätten sich die Wählerinnen und Wähler ein Bild von ihren gewählten Mandatsträgern machen können…“, resümiert Patricia Steinberger. Aber vielleicht hätte dies beim ein oder anderen zu einem bösen Erwachen geführt.

„Es gibt aber auch Positives zu berichten,“, freut sich Steinberger. Die Klausurtagung zum Haushalt habe Früchte getragen und somit konnten alle offenen Fragen zur Gründung einer Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft seien geklärt worden. „Nach jahrzehntelanger Arbeit wurde so im letzten Plenum fast einstimmig mit 97,5 % die Landshuter Wohnungsbaugesellschaft auf den Weg gebracht. „Das war für mich persönlich das beeindruckendste Ereignis, dass ich bei dieser Abstimmung als Stadträtin mit abstimmen durfte.“

 

Foto: SPD-Landshut

SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König erneut im Landesvorstand

Am vergangenen Wochenende wurde in Bad Windsheim auf dem Landesparteitag der Bayern-SPD der gesamte Vorstand der Bayern-SPD neu gewählt. Für Niederbayern gingen Anja König, Johanna Uekermann und Rita Hagl-Kehl ins Rennen.

Johanna Uekermann wurde dabei als stellvertretende Landesvorsitzende wiedergewählt. Sowohl die Vorsitzende der Landshuter SPD-Stadtratsfraktion Anja König als auch die Parlamentarische Staatssekretärin und Bezirksvorsitzende Rita Hagl-Kehl, MdB gehören als Beisitzerinnen dem Landesvorstand der Bayern-SPD an. „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die SPD wieder nach vorne zu bringen“, gibt sich Rita Hagl-Kehl zuversichtlich. „Wir setzen uns für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern ein und die Herstellung von Chancengleichheit in allen Bereichen. Natascha Kohnen stellt den starken Sozialstaat in den Mittelpunkt und das ist der richtige Weg“, so die Abgeordnete weiter. „Zur Chancengleichheit gehören hauptsächlich auch kostenfreie Bildung wie auch der Rechtsanspruch auf einen gebundenen rhythmisierten Ganztagsplatz in der Schule.“, ergänzt Anja König.

Gleiche Bildungschancen seien das Startkapital, welches der Staat jedem Kind in auf den Lebensweg mitgeben muss. Dafür werde sie sich in Bayern einsetzen. Weiterhin liegt ihr die Schaffung von bezahlbarem und gefördertem Wohnraum in Bayern und für Bayern am Herzen. Es könne nicht sein, dass der Freistaat weiterhin 100 %-igen Tochterunternehmen von Kommunen, den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, nicht die volle Förderung gewährt und die Kommunen dadurch gezwungen sind, trotz eigener Unternehmen selbst Wohnungen zu bauen. „Das ist einfach zu kurz gedacht und schon lange setzt sich die BayernSPD dafür ein, dass dieser Mißstand beseitigt wird. Das widerspricht ja regelrecht dem Zweck kommunaler Wohnungsbaugesellschaften.“, betont König. Daran werde sie besonders arbeiten, denn in Landshut wird nun endlich eine eigene kommunale Wohnungsbaugesellschaft gegründet.

 

Foto: SPD

SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König wieder für den Landesvorstand nominiert

 

Am vergangenen Samstag fand in Rottersdorf die Bezirksvorstandssitzung der Niederbayern-SPD statt. Unter anderem wurde dabei über den bevorstehenden Landesparteitag mit Neuwahlen des Landesvorstandes diskutiert.

Neben der Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl und der ehemaligen Juso-Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann wurde auch die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Anja König mit einem einstimmigen Votum des Vorstandes für eine erneute Kandidatur ausgestattet. Die Niederbayern-SPD schickt am kommenden Wochenende mit Uekermann eine Kandidatin für einen Stellvertreterposten und mit Hagl-Kehl und König 2 Kandidatinnen als Beisitzerinnen für den Landesvorstand ins Rennen, die auch gute Chancen haben, gewählt zu werden.

 

Foto: SPD