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Anja König

Was wäre wenn…..

Was wäre wenn der Weg zur Schule mit dem Bus für alle Kinder kostenfrei wäre…

Am kommenden Dienstag beginnt das neue Schuljahr. Gerade die Schulanfänger freuen sich darauf, aber vielen Eltern bereitet der Schulweg große Kopfschmerzen. Damit die Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, fahren viele Familien die Kinder mit dem Auto dort hin. Mamas, Papas, Omas und Opas fungieren hier meisterhaft als Taxi.

„Dass damit der Schulweg für die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen unsicherer wird, bedenken dabei die wenigsten,“ betont SPD-Vorsitzende und OB-Kandidatin Patricia Steinberger. Ein Blick auf das allmorgendliche Schauspiel vor Landshuts Schulen erklärt warum: zugeparkte Fuß- und Radwege, unübersichtliche und gefährliche Verkehrssituationen etc.

Die notwendige Schülerbeförderung wird von den Aufgabenträgern -also der Stadt- organisiert und finanziert. Die Kostenfreiheit für den Schulbus beginnt allerdings erst ab einer Wegstrecke von 3 Kilometern, gemessen vom Fußweg von der Wohnungstür bis zur Schule.

„Bis zu einer Entfernung von 2,99 Kilometer müssen die Kosten für den Bus von den Familien selbst getragen werden.  Für die Familien bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung zu den ohnehin schon hohen Lebenshaltungskosten (Miete usw.).

„In den Sommerferien haben sich betroffene Eltern an unsere und auch an andere Fraktionen mit der Bitte um Unterstützung gewandt.“, ergänzt Fraktionsvorsitzende Anja König.

Die Landshuter SPD hat dieses Problem schon lange erkannt und setzt sich deshalb in Landshut seit mehreren Jahren für einen kostenfreien Schulweg für alle ein. Könnten alle Kinder kostenfrei den Bus nutzen, wird dies nicht nur zur Sicherheit beitragen.  Gleichzeitig wird der Verkehr und damit natürlich auch die Umwelt entlastet.

In der Vergangenheit hat sich keine andere Fraktion unserem konstruktiven Vorschlag bzw. Antrag auf die Schulwegefreiheit für alle Schüler*innen angeschlossen, bedauert OB-Kandidatin Patricia Steinberger. “Es ist Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen.”

 

Foto: SPD Landshut

“Ein Tag für Körper, Geist und Seele”

Gesundheitstag für Mitarbeiter*innen der Stadt

 

Am vergangenen Wochenende führte die Stadt Landshut für einen Teil ihrer Belegschaft gemeinsam mit der Betriebskrankenkasse Verkehrsbauunion (BKK VBU) im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements einen Gesundheitstag in Bad Füssing durch. Der aktive Teil am Vormittag wurde mit dem freien Aufenthalt in der Thermenlandschaft abgerundet. Somit konnten Körper, Geist und Seele der 30 teilnehmenden Mitarbeiter*innen weitab vom Arbeitsablauf erholen.

 

Als ServiceCenter-Leiterin begleitete Anja König die 30 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Landshut zu ihrem Gesundheitstag ins Johannesbad nach Bad Füssing. Der Gesundheitstag war geprägt von drei Modulen in den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung. „Die Teilnehmer*innen wie auch ich waren begeistert von der Professionalität und dem reibungslosen Ablauf. Der große Tenor lautete: Einige Dinge weiß man eigentlich, wenn man sie aber noch einmal hört und sieht, dann erinnert man sich besser und es erleichtert eine Umsetzung. Außerdem machen Aktionen in der Gruppe viel mehr Spaß.“ Ob bei der Life Kinetik, dem Outdoor Rückenfit oder der Ernährungsberatung, alle waren mit Begeisterung bei der Sache.

„Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter*nnen. Die Arbeitgeber stehen hier genauso in der Pflicht wie jeder Mensch selbst. Die Angebote kommen von Arbeitgebern, Krankenkassen und Anbietern wie der Johannesbad GmbH, aber diese Angebote müssen auch von der Belegschaft angenommen werden. Deshalb ist eine attraktive Gestaltung von großer Bedeutung.“, dies sei an diesem Tag wieder einmal gelungen, betont Anja König.

Ein mehrstündiger Thermenbesuch am Ende des Gesundheitstages als krönender Abschluss war dann noch einmal ein Highlight. Auch der Personalratsvorsitzende Michael Ostermeier, der persönlich vor Ort war konnte nur bestätigen: „Wir wurden gebeten diese Maßnahmen auf jeden Fall fortzusetzen, denn es geht nicht nur um eine Abwechslung vom Arbeitsalltag, sondern auch um den Zusammenhalt in der Belegschaft. Dieser kann mit den Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements erheblich gestärkt werden.“

 

Foto: BKK VBU

Die BKK·VBU setzt sich für Wildbienen ein und schafft
40.000 m2 insektenfreundliche Grünflächen

 

Neben den bekannten Honigbienen leben in Deutschland rund 560 weitere Wildbienenarten. Mittlerweile ist klar, wie wichtig Bienen für die Bestäubung von Pflanzen und den Erhalt der Artenvielfalt sind.

 

Was können wir tun? Insbesondere die Wildbienen sind gefährdet. Ein Überleben wird immer schwieriger. Am Ende hat das zahlreiche Konsequenzen – vor allem für die Gesundheit des Menschen. Deshalb setzen wir uns mit unserem bundesweiten Projekt “Gesunde Bienen – Gesunder Mensch” für biologische Vielfalt und eine gesunde Umwelt ein. sagt Anja König, Leiterin des ServiceCenters der BKK·VBU in Landshut.

Die BKK·VBU arbeitet mit dem Verein Stadt-Land-Biene e.V. zusammen. Gemeinsam haben wir eine spezielle Pflanzenmischung aus Wildpflanzen produzieren lassen, von denen wir bereits 20.000 Tütchen an unsere Kundinnen und Kunden verteilt haben. So entstehen in 2019 mindestens 40.000m² nachhaltige, insektenfreundliche Grünflächen und ein vielfältiges Bienenbuffet.

Machen auch Sie mit und nutzen Sie die letzte Chance zur Aussaat! Das ServiceCenter in Landshut, Fraunhoferstraße 1, verteilt vom 22. Bis 19. Juli 2019 kostenlos die Saattütchen. Kommen Sie schnell vorbei und sichern Sie sich ein Tütchen für Ihren Balkon oder Garten. (solange der Vorrat reicht, Mo.-Do. von 9-16 Uhr und Freitag von 9-14 Uhr)

Über die BKK·VBU

Die BKK·VBU ist mit über einer halben Million Kundinnen und Kunden sowie mehr als 90.000

Firmenkunden die mitgliederstärkste Betriebskrankenkasse mit Hauptsitz in Berlin. Sie gehört zu den 30 größten Krankenkassen Deutschlands und ist bundesweit an über 40 Standorten vertreten unter anderem auch in Landshut. Weitere Informationen unter www.meine-krankenkasse.de.

 

Foto: VBU

Neustadträtin Patricia Steinberger: „Ich war mit dabei“

Traditionelles Fischessen der Landshuter SPD – Es geht um viel in Europa

 

Am Mittwoch fand im Zollhaus das traditionelle Fischessen der Landshuter SPD statt. Parteichefin Patricia Steinberger und Fraktionsvorsitzende Anja König referierten über die Ziele der SPD auf allen Ebenen. Friedens- und Abrüstungspolitik und eine Sozialunion in Europa, ein europäischer Mindestlohn und Investitionsprogramme gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Über die Stadtratsarbeit live und die Erlebnisse der ersten 6 Wochen berichtete Patricia Steinberger, denn es gibt positive wie negative Erlebnisse…

„Wenn wir darüber reden wie es den Menschen hier vor Ort geht, wie es ihnen in Bayern oder Deutschland geht, dann müssen wir zwangsläufig mit Europa anfangen. Denn keiner lebt auf einer Insel der Glückseligkeit, keinem kann es gut gehen, wenn es seinem Nachbarn schlecht geht. Die europäische Idee war der Beginn von so viel Gutem, Friedenspolitik, das Ende des kalten Krieges, die Wiedervereinigung, ohne die ich ja gar nicht hier sein würde.“, begann Fraktionsvorsitzende Anja König ihre Rede. Bei der Europawahl stünden drei Schwerpunkte im Vordergrund: die Stärkung der Friedens- und Abrüstungspolitik, die Fortentwicklung der EU zur Sozialunion auf dem Hintergrund einer gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz und Sozialpolitik der Nachhaltigkeit und der Ausbau der Demokratie, der Bürger- und Menschenrechte. Eine Anhebung der Rüstungsausgaben lehne die SPD daher ab. Außerdem stehe die SPD für das Prinzip „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit am gleichen Ort“, „und deshalb fordern wir einen europäischen Mindestlohn, der mindestens bei 60 % des mittleren Einkommens der EU-Mitgliedsstaaten liegt.“ Im Gegenzug und für die Finanzierung solle endlich die Steuerflucht bekämpft, die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden und es solle endlich eine Mindestbesteuerung multinationaler Konzerne eingeführt werden, damit die Steuern dort bezahlt würden wo auch die Gewinne erzielt würden, fordert König.

Ebenso wichtig sei es, dass in Deutschland und Bayern unbefristete und tariflich bezahlte Arbeitsverhältnisse die Normalität seien, in Bayern seien es lediglich 53 Prozent aller Beschäftigten, die derzeit nach Tariflohn arbeiten würden. Damit sei Bayern das Schlusslicht in ganz Deutschland.

Parteivorsitzende und Neustadträtin Patricia Steinberger ging auf ihre Erfahrungen in den ersten 6 Wochen ihrer Stadtratstätigkeit ein. So wurde ca. eine Stunde über Trinkwasserbrunnen in der Altstadt diskutiert und über italienisches Flair gesprochen, den die Wasserspender verbreiten sollen und das gute Landshuter Trinkwasser gelobt. Einigkeit bestand dann darin, einen Versuch zu starten. Trotzdem stimmte eine Fraktion dagegen, weil der Antrag dieses Mal nicht von ihnen kam. Ähnlich sei der Diskussionsverlauf zum Antrag des Oberbürgermeisters, künftig die Stadtratssitzungen aufzuzeichnen und den BürgerInnen die Chance zu geben, Sitzungen zu wichtigen und interessanten Punkten in der sog. Rathausmediathek ansehen zu können. Bei der vorgelegten Lösung wurden alle Komponenten wie Datenschutz etc. berücksichtigt. Jede Stadträtin und jeder Stadtrat hätte selbst bestimmen können ob er oder sie gezeigt wird oder nicht. „Man stelle sich vor, was dies für die Wählerinnen und Wähler bedeutet hätte. Mit dieser Transparenz in der kommunalpolitischen Arbeit und Diskussion hätten sich die Wählerinnen und Wähler ein Bild von ihren gewählten Mandatsträgern machen können…“, resümiert Patricia Steinberger. Aber vielleicht hätte dies beim ein oder anderen zu einem bösen Erwachen geführt.

„Es gibt aber auch Positives zu berichten,“, freut sich Steinberger. Die Klausurtagung zum Haushalt habe Früchte getragen und somit konnten alle offenen Fragen zur Gründung einer Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft seien geklärt worden. „Nach jahrzehntelanger Arbeit wurde so im letzten Plenum fast einstimmig mit 97,5 % die Landshuter Wohnungsbaugesellschaft auf den Weg gebracht. „Das war für mich persönlich das beeindruckendste Ereignis, dass ich bei dieser Abstimmung als Stadträtin mit abstimmen durfte.“

 

Foto: SPD-Landshut

SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König erneut im Landesvorstand

Am vergangenen Wochenende wurde in Bad Windsheim auf dem Landesparteitag der Bayern-SPD der gesamte Vorstand der Bayern-SPD neu gewählt. Für Niederbayern gingen Anja König, Johanna Uekermann und Rita Hagl-Kehl ins Rennen.

Johanna Uekermann wurde dabei als stellvertretende Landesvorsitzende wiedergewählt. Sowohl die Vorsitzende der Landshuter SPD-Stadtratsfraktion Anja König als auch die Parlamentarische Staatssekretärin und Bezirksvorsitzende Rita Hagl-Kehl, MdB gehören als Beisitzerinnen dem Landesvorstand der Bayern-SPD an. „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die SPD wieder nach vorne zu bringen“, gibt sich Rita Hagl-Kehl zuversichtlich. „Wir setzen uns für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern ein und die Herstellung von Chancengleichheit in allen Bereichen. Natascha Kohnen stellt den starken Sozialstaat in den Mittelpunkt und das ist der richtige Weg“, so die Abgeordnete weiter. „Zur Chancengleichheit gehören hauptsächlich auch kostenfreie Bildung wie auch der Rechtsanspruch auf einen gebundenen rhythmisierten Ganztagsplatz in der Schule.“, ergänzt Anja König.

Gleiche Bildungschancen seien das Startkapital, welches der Staat jedem Kind in auf den Lebensweg mitgeben muss. Dafür werde sie sich in Bayern einsetzen. Weiterhin liegt ihr die Schaffung von bezahlbarem und gefördertem Wohnraum in Bayern und für Bayern am Herzen. Es könne nicht sein, dass der Freistaat weiterhin 100 %-igen Tochterunternehmen von Kommunen, den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, nicht die volle Förderung gewährt und die Kommunen dadurch gezwungen sind, trotz eigener Unternehmen selbst Wohnungen zu bauen. „Das ist einfach zu kurz gedacht und schon lange setzt sich die BayernSPD dafür ein, dass dieser Mißstand beseitigt wird. Das widerspricht ja regelrecht dem Zweck kommunaler Wohnungsbaugesellschaften.“, betont König. Daran werde sie besonders arbeiten, denn in Landshut wird nun endlich eine eigene kommunale Wohnungsbaugesellschaft gegründet.

 

Foto: SPD

SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König wieder für den Landesvorstand nominiert

 

Am vergangenen Samstag fand in Rottersdorf die Bezirksvorstandssitzung der Niederbayern-SPD statt. Unter anderem wurde dabei über den bevorstehenden Landesparteitag mit Neuwahlen des Landesvorstandes diskutiert.

Neben der Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl und der ehemaligen Juso-Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann wurde auch die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Anja König mit einem einstimmigen Votum des Vorstandes für eine erneute Kandidatur ausgestattet. Die Niederbayern-SPD schickt am kommenden Wochenende mit Uekermann eine Kandidatin für einen Stellvertreterposten und mit Hagl-Kehl und König 2 Kandidatinnen als Beisitzerinnen für den Landesvorstand ins Rennen, die auch gute Chancen haben, gewählt zu werden.

 

Foto: SPD

Bildtext v.l.: Martin Hobmeier, Herbert Lohmeyer, Marco Wachs, Maximilian Ditmer, Anja König, Benjamin Lettl und Marvin Kliem

 

Hartz IV nicht nur umbauen

Sozialstaat neu denken

 

Vertreterinnen und Vertreter der Parteilinken in der SPD, die Sprecher*innen des „Forums Demokratische Linke 21 – Regionalgruppe Niederbayern, haben nach einer Sitzung am vergangenen Sonntag im Zollhaus in Landshut und einer Diskussion mit der DL21-Bundesvorsitzenden Hilde Mattheis MdB über das Konzept des „solidarischen Grundeinkommens“ vereinbart, dass wir in Abkehr des bisherigen Hartz-IV-Systems diesen Vorschlag aufgreifen und eine Sozialstaatsdebatte nach vorne führen wollen.

 

Dazu gehören:

  1.  Eine leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge mit Zukunftsinvestitionen in Bildung, Soziales, besonders Gesundheit und Pflege,     Wohnungsbau, Klimaschutz und Verkehr und digitale Infrastruktur
  2.  Ein Sozialstaat, der Reformideen wie eine eigenständige Kindergrundsicherung, die deutliche Erhöhung der Mindestlöhne (mind. 12,50 Euro, einen neuen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose mit Mindestlohn und Sozialversicherungspflicht (eben das „solidarische Grundeinkommen“), ein sanktionsfreies Existenzminimum (≥ 550 €), die Einführung der solidarischen Bürgerversicherung als Ersatz für das bisherige Kranken- und Pflegeversicherungssystem und den Umbau der Rentenversicherung zur Erwerbstätigenversicherung, in die alle Arbeitnehmer*innen, Selbständige, Freiberufler, Beamte, etc. einzahlen, eine deutlich bessere Unterstützung für Alleinerziehende, gebührenfreie qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung und die Einführung eines Chancenkontos für lebenslange Weiterqualifizierung umfasst.

 

„Wir sehen in einer solchen Reform einen Baustein einer modernen wohlfahrtstaatlichen Strategie, die sowohl solidarische Sicherungssysteme als auch öffentliche Daseins- vorsorge stärkt und zu deren Finanzierung die verteilungspolitischen Spielräume konsequent nutzt.

Damit trägt die Parteilinke wesentlich zum laufenden inhaltlichen Reformprozess in der SPD bei. Gleichzeitig laden wir die Partei auf allen Ebenen dazu ein, dies zum Gegenstand ihrer Debatten zu machen.“, waren sich die Genoss*innen einig.

Darüber hinaus wurde vereinbart, im ersten Quartal 2019 eine Basiskonferenz in Niederbayern zu organisieren, die die angeführten Punkte weiter diskutier

 

Foto: DL 21

SPD-FRAKTION IM LANDSHUTER STADTRAT FORDERT SOLIDEN HAUSHALT 2019

Investitionsstau ist größter Schuldenberg – SPD stellt neun Anträge an den Stadtrat

 

Die Vorstellungen eines soliden Haushaltes der SPD-Fraktion des Landshuter Stadtrates im kommenden Jahr sind geprägt von Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger. Dieses sind Verbesserungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Verbesserungen in der Barrierefreiheit in der Stadt und der Umsetzung von längst gefassten Beschlüssen und deren Durchsetzung, denn die SPD steht bei den Bürger*innen im Wort.

 

Fraktionschefin der SPD Landshut, Anja König,  bei ihren Ausführungen im Gasthaus Zollhaus zum Haushalt im nächsten Jahr

 

Die Mieten in Landshut sind in den vergangenen sieben Jahren im Durchschnitt um 40-50 Prozent gestiegen. Somit sind auch die Belastungen für die Bürger*innen, besonders im unteren und mittleren Einkommen erhöht.

Nach dem positiv entschiedenen Bürgerentscheid für die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft sollte diese nun schnellstens gegründet und arbeitsfähig gemacht werden. Hierzu wird die SPD-Fraktion nun schnellstens die Einstellung einer 50.000 Euro Gründungspauschale beantragen, da der ursprünglich eingestellte, mit einem Sperrvermerk versehene Grundstock 2017, aus dem Haushalt genommen wurde. Damit es keine Zeitverzögerungen gibt, wird ein Dringlichkeitsantrag gestellt. Die Fraktion wird darauf bestehen, dass eine eigene Gesellschaft gegründet wird und keine An- oder Eingliederung in die Landshuter Entwicklungsgesellschaft (LED) erfolgt, denn der Wohnungsbau hat oberste Priorität und kann nicht bei Gewerbegrundstücksverwaltungen nebenher laufen.

Die Mietkosten sind derzeit für die meisten Familien in der Stadt Landshut der größte Ausgabeposten beim Einkommen, welcher in Zukunft geschmälert werden muss. Hiervon würde eine breite Schicht der Bevölkerung profitieren, denn ein größeres Angebot an bezahlbarem Wohnraum wird sich auf den Mietpreisspiegel auswirken. Insbesondere für die Kinder von Familien der unteren Einkommensschichten beantrag die SPD-Fraktion einen Zuschussfond von 4.000 Euro an Schulen jährlich. Die SPD fordert seit langem, dass Bildung von der Kita bis zum Master kostenfrei sein muss, um jedem Kind in unserer Gesellschaft, die gleichen Chancen einzuräumen. Die Schulwegfreiheit ist ein weiteres Thema, diese greift aber erst ab einer Entfernung von über 3 km. Die Stadt wird hier aufgefordert, den Schulweg für alle Kinder kostenfrei zu stellen.

Viele Eltern der Kinder in der Grundschule St. Nikola arbeiten im Schichtbetrieb oder müssen das Haus eher verlassen, als die Kinder zur Schule müssen. Diese Kinder sind oftmals auf sich gestellt und gehen nüchtern zur Schule. Der Idee der Schulfamilie den Kindern morgendlich ein Frühstücksangebot zu bieten, sei ein Beitrag für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Sehr oft schon wurden in der Bevölkerung und im Stadtrat über das Thema Barrierefreiheit diskutiert. Mit der Sanierung der Neustadt ist vielen Leuten bewusst geworden, wie eine Fußgängerzone in der Stadt aussehen kann und wie vielen Bedürfnissen ein Umbau gerecht werden kann. Diesen Ansprüchen genügt die Altstadt nicht. Die Landshuter Hochzeit sei ein Hindernis, um die Altstadt genauso wie die Neustadt zu sanieren. Es sollte zumindest, so die Vorstellung der SPD, durch einen glatten Übergang für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen, Menschen mit körperlichen Handicaps und ältere Menschen, die nicht sicher und oft mit Rollator unterwegs sind, die Altstadt sicherer und leichter zu überqueren.

Beschlüsse, die im Stadtrat gefasst wurden, sollten nicht nur „Lippenbekenntnisse“ bleiben. Seit nun mehr 15 Jahre wartet der TV 64 auf die Umsetzung des Beschlusses zur energetischen Sanierung. Die Umsetzung wurde immer wieder in den Haushalten verschoben. Die Kosten hätten sich inzwischen fast verdoppelt. Die Gelder stünden nun im Haushalt für 2019 bereit, dennoch glaubt die Fraktion erst an die Umsetzung, wenn sie wirklich getätigt sei. Ein weiteres Thema sei die Sperrung der Balsgasse. Vor vielen Jahren beschloss der Stadtrat die Durchfahrt durch die Balsgasse zu unterbinden, dies wurde auch mittels einer guten Ausschilderung umgesetzt. Nur hält sich kaum jemand daran. Auch ändern die mehr oder weniger sattfindenden Polizeikontrollen nichts daran. Die SPD fordert schont seit vielen Jahren, die Sperrung durch bauliche Maßnahmen durchzusetzen, um das widerrechtliche Durchfahren zu unterbinden.

Das äußerliche Erscheinungsbild der Stadt bekümmert immer wieder die SPD-Fraktion. Die öffentlichen Toiletten seien nach wie vor eine Schande für die Stadt Landshut. Von den Öffnungszeiten einmal abgesehen, die auch nicht der heutigen Zeit und schon gar nicht den Bedürfnissen entsprechen. Man könne keinem Menschen so eine Toilette für seine Notdurft zumuten. Die Fraktion habe deshalb auch wieder in diesem Jahr die Sanierung und die Prüfung für eine weitere öffentliche Toilette beantragt.

Zum wiederholten Male stellt die SPD fest, dass die massiven Investitionsstaus der letzten Jahrzehnte die Stadt immer wieder einholt. Es kämen neue Aufgaben hinzu, nämlich die drei Schulen, die Eissporthalle usw. und so stecke die Stadt schon wieder in einem finanziellen Dilemma. Hierbei helfe auch keine konservative und vorsichtige Finanzpolitik. Gerade in den vergangenen Jahren wusste man bereits vorher, dass Mehreinnehmen durch die gute wirtschaftliche Lage und den positiven Arbeitsmarktdaten generiert werden. Diese Mehreinnahmen mussten, weil sie nicht verplant waren, in die Schuldentilgung gesteckt werden. Von diesem Geld hätte so manche Maßnahme, die weiter und weiter geschoben wurde, umgesetzt werden können. In den Augen der SPD-Stadträte stellt sich der Investitionsstau als größter Schuldenberg dar, denn die Kosten der anstehenden Maßnahmen steigen unaufhörlich weiter.

Die Anträge der SPD-Fraktion an den Stadtrat Landshut

  1. Dringlichkeitsantrag auf Einstellung von 50.000 Euro für die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft
  2. Antrag auf eine Kraft für die Frühstücksversorgung in der Grundschule St. Nikola
  3. Antrag auf eine zusätzliche Betreuungskraft für die Mittagsbetreuung in der Grundschule St. Nikola
  4. Zuschussfond für Mittagsessen an Schulen
  5. Schulwegefreiheit
  6. Glatte Übergänge in der Altstadt
  7. Sanierung der öffentlichen Toiletten
  8. Energetische Sanierung des TV 64

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

Bildtext, von links: Gerd Steinberger, Kevin Kühnert, Patricia Steinberger, Anja König

 

Balsam für die sozialdemokratische Seele – Landshuter Stadt-SPD im Gespräch mit Kevin Kühnert

 

Am Dienstagabend nahmen Mitglieder der Landshuter Stadt-SPD an einer Veranstaltung mit Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert teil und nutzten die Gelegenheit für ein gemeinsames Gespräch.

 

Ganz unverblümt redet Kühnert über die Probleme innerhalb und außerhalb der SPD: “Dies ist Balsam für die echte sozialdemokratische Seele.”, so Stadtrat Gerd Steinberger. Ganz nüchtern stellt Kühnert seine Meinung dar und genau da sehen sich die Genoss*innen aus Landshut bestätigt. Bestätigt darin, dass es in einer Dauerkoalition mit CSU/CDU nicht möglicht ist, sich klar abzugrenzen und das Profil der SPD zu schärfen. “Wir können uns nicht hinstellen und versuchen es allen Menschen recht zu machen”, so Kühnert. “Es muss Menschen geben, die voll und ganz hinter unserer Politik stehen und welche, die sie nicht gut finden. Die Rede von Martin Schulz, als er von Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit für mehr soziale Sicherheit redete, stiegen die Umfragewerte um über 10 % an. Das hat doch gezeigt, dass die Menschen in unserem Land die SPD als Gegenpol zu einer wirtschaftsliberalen Politik brauchen.” Kühnert betonte weiterhin, dass die jungen Menschen sich von so manchen Horrorszenarien von unbezahlbaren Beiträgen, beim Generationenvertrag in der Rentenpolitik nicht verschaukeln lassen sollen. Dieser Generationenvertrag sei das gerechteste System überhaupt, denn bis die jungen Menschen einmal in die Rentenkassen einzahlen für die Renten der älteren Generation, haben sie auch schon etwas von der Gesellschaft bekommen, nämlich Bildung und Erziehung. Ein Ausgleich fehlender Gelder mit Steuergeldern sei ebenfalls richtig und gerecht, weil Steuern von allen Menschen gezahlt würden. So warb Kühnert auch dafür, dass alle Menschen aus ihrem gesamten Einkommen in den Rententopf einzahlen, nur so könne Gerechtigkeit geschaffen werden. “Dies ist genau die Politik, die wir uns von der SPD wieder wünschen.”, so Steinberger. Die reichsten 5 %, die Vermögen horten und Milliardenbeträge vererben, das sogenannte leistungslose Vermögen, weil dafür nicht produktiv gearbeitet wird, müssen in die Verantwortung genommen werden. Deutschland sei ein reiches Land und den Menschen gehe es im Durchschnitt gut. “Doch vom Durchschnitt und von Statistiken können Millionen Menschen in unserem Land sich kein Essen kaufen. Wir müssen uns auf die Verteilungsfrage konzentrieren, damit die Menschen, die das Vermögen produktiv schaffen, auch etwas davon haben.”, SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König hatte diese Themen bereits im Bundestagswahlkampf 2017 massiv beworben. Auch bei der erst kürzlichen Regierungskrise waren sich die 4 Genoss*innen einig: “Ein Innenminister, der sich vor einen verfassungsfeindlichen Maaßen stellt und ihn für politische Stimmungsmache und Verharmlosung von rechter Hetze noch befördern will, muss seinen Hut nehmen.”, forderte SPD-Vorsitzende Patricia Steinberger.

 

Foto: SPD

BKK·VBU bietet Hilfe für Frauen mit großer Oberweite

 (Landshut, 05. September 2018) Wussten Sie, dass fast die Hälfte aller Frauen den falschen BH trägt? Warum?„Weil sie schlicht ihre Größe nicht kennen. Sie haben sich noch nie professionell vermessen lassen“, sagt Jenny Trettin. Die ehemalige Tennis-Leistungssportlerin – heute Inhaberin des BH-Passformstudios Doppel D in Berlin – und die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) wollen das ändern, denn der falsche BH kann zu Nacken-, Kopf- und Rückenschmerzen führen- und sogar psychische Probleme bereiten. Am Mittwoch, dem 26. September, sind deshalb Frauen zum Beratungsabend eingeladen.    

Der weibliche Busen ist allgemein um durchschnittlich 2,3 Zentimeter gewachsen – hat das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein bei seiner jüngsten Reihenmessung festgestellt. Hinzu kommt, dass sich der Körper jeder Frau im Laufe der Jahre verändert. Oftmals aber greifen Frauen ihr Leben lang zur gleichen BH-Größe. „Das kann viele Beschwerden auslösen, vor allem bei Frauen mit einer großen Oberweite. Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu dauerhaften Haltungsschäden können die Folge sein“, weiß Anja König, Leiterin des ServiceCenters Landshut der BKK·VBU. Nicht zuletzt leide oft auch das Selbstwertgefühl: Viele Frauen nähmen extra eine gebeugte Haltung ein, um ihre Oberweite zu verstecken.

Eigene Erfahrung

Eigens für Frauen mit einem großen Busen hat die BKK·VBU gemeinsam mit Partnern ein Maßnahmenpaket entwickelt. Am 26. September lädt die Krankenkasse um 18 Uhr zu einem Beratungsabend ins ServiceCenter Landshut an der Frauenhoferstraße 1 ein. Jenny Trettin wird das BH-Größensystem und die Auswirkungen eines schlechtsitzenden BHs auf die Körperhaltung erläutern. Außerdem wird sie die sechs Schritte zur richtigen Passform aufzeigen. „Der richtige BH kann Leben verändern“, weiß die BH-Expertin aus eigener Erfahrung.

Deshalb hat sie es sich auch zur Aufgabe gemacht, Frauen zu diesem Thema aufzuklären. Ab Anfang Oktober (der genaue Termin steht noch nicht fest) bietet die BKK·VBU einen speziellen Rückenkurs im FIT PLUS Fitness-Center Landshut an.

Die Anmeldung zum Beratungsabend ist unter Telefon 0871 78069000 oder unter der Internetadresse meine-krankenkasse.de (Suchbegriff „Landshut“) möglich.

Die BKK·VBU bittet um Verständnis dafür, dass der kostenfreie Beratungsabend nur für Frauen zugänglich ist.

 

Über die BKK·VBU

Die BKK·VBU ist mit einer halben Million Kundinnen und Kunden sowie 90.000 Firmenkunden die mitgliederstärkste Betriebskrankenkasse mit Hauptsitz in Berlin. Sie gehört zu den 30 größten Krankenkassen Deutschlands und ist bundesweit an 40Standorten vertreten, unter anderem in Landshut. Neben den gesetzlichen Leistungen profitieren BKK·VBU-Kunden von außergewöhnlichen Zusatzleistungen wie der Kostenübernahme für Osteopathie (bis zu 360 Euro im Jahr), dem Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung beim Wunschzahnarzt und bis zu 280 Euro Gesundheitsprämie. Weitere Informationen unter www.meine-krankenkasse.de.