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Andreas Bohmeyer

Landshut, 1.4.2018:
Geht es nach OB Putz würde der vorhandene Tunnel durch den Hofberg bis zur geplanten B 15neu an der Stadtgrenze verbunden werden.
Diese Überlegungen ergeben sich aus einem im Landshuter Rathaus gefundenen Aktenvermerk mit Handskizzen des Tiefbauingenieurs Alexander Putz. Der auf einer Flipchart dargestellte Entwurf eines Tunnelportals (an das Portal der Wiener Hofburg erinnernd) in Verlängerung der Podwilsstraße und der grobe Linienverlauf im südlichen Isarhang bis auf Höhe der Kläranlage an der östlichen Stadtgrenze lässt diese ambitionierte Planung deutlich erkennen.
Fraglich ist zur Stunde wann der OB mit dieser Idee an die Öffentlichkeit bzw. den Stadtrat herantreten wollte.
Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise im Rathaus gehen davon aus, dass er diesen genialen Plan kurz vor der OB-Wahl 2020 präsentieren und sich damit endgültig die Wiederwahl sichern wollte.
Nun ist aber durch einen unglücklichen Umstand die Planung bereits jetzt ans Tageslicht gekommen und die ersten Reaktionen der politischen Vertreter im Rathaus fallen unterschiedlich aus. Während die Landshuter Mitte bedingungslos hinter der Idee des OB steht und einräumt bereits davon gewußt zu haben, äußert Anja König für die SPD reflexartig heftige Kritik und fordert einen sofortigen Stopp der Planungen zugunsten einer städtischen Wohnungsgesellschaft.
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Stefan Gruber stellt klar, dass Putz aufgrund solcher individualverkehrsfreundlicher Überlegungen ab 2020 keinesfalls mehr auf sechs Jahre gewählt werden kann, sondern höchstens um drei Jahre verlängert werden sollte.
Diese Autofahrerfreundlichkeit ist auf Dauer für die Stadtentwicklung und den Klimaschutz unerträglich.
Die Überlegungen von Putz einen großen Schadstofffilter in der Mitte des neuen Tunnels einzubauen hält Gruber für Unglaubwürdig.
Ludwig Graf und Rudolf Schnur sehen für Auloh eine große Entlastung auf der LA 14 und begrüßen die Planung daher grundsätzlich.
Für die ÖDP ist entscheidend, dass während der Bauarbeiten der Schutz der Ochsenau gesichert ist und eine direkte Anbindung des Grünen Zentrum an den Tunnel hergestellt wird.
Die Freien Wähler überlegen, ob ein Teil des neuen Tunnels für Starkbierfeste und Schlechtwetterdulten genutzt werden könnte. Gegenwärtig wollen sie sich nicht konkret festlegen, weil nicht gesichert ist, dass die Bürger dafür keine Beiträge leisten müssen.
Stadtdirektor Andreas Bohmeyer schlug schon mal vor den Tunnel auf den Namen „Alexander-Putz-Tunnel“ zu taufen.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Alexander Putz (Zweiter von rechts) und Stadtdirektor Andreas Bohmeyer (links) mit den beiden Messe-Organisatoren Peter Kinold und Rudi Schnur (rechts)

Messeveranstalter Kinold und Schnur arbeiten künftig zusammen

Landshut als Messestandort weiter stärken: Das ist das Ziel von Oberbürgermeister Alexander Putz, Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und den Messeveranstaltern Peter Kinold und Rudi Schnur. Kinold organisiert mit der Niederbayernschau, die alle zwei Jahre über die Bühne geht, bekanntlich die größte regelmäßig in Landshut stattfindende Messe; Schnur zeichnet seit mehr als zehn Jahren als einer der Geschäftsführer der LA-umwelt gGmbH für die Ausrichtung der konstant erfolgreichen Landshuter Umweltmesse verantwortlich. Letztere wollen die beiden Messeorganisatoren nun gemeinsam vorantreiben, wie sie dem Oberbürgermeister bei einem Termin im Rathaus verrieten. Demnach wollen die beiden Veranstalter künftig nicht nur bei der Umweltmesse zusammenarbeiten, sondern auch eine Sicherheitsmesse in Landshut etablieren.

Was die Umweltmesse betrifft, soll die Kooperation in mehreren Stufen ausgebaut werden. Kinold wird sich bei der nächsten Umweltmesse 2018 erstmals einbringen, und zwar über die Akquise von Ausstellern. Die eigentliche Organisation liegt vorerst aber nach wie vor allein bei der LA Umwelt gGmbH. Auf Basis der Erfahrungen 2018 sei dann eine weitere Vertiefung der Kooperation, etwa eine gemeinsame Ausrichtung, angedacht, so Schnur. „Ein weiteres Wachstum der Umweltmesse ist nur möglich, wenn wir zusammenarbeiten“, sagte er und verwies unter anderem auf den stetig steigenden Personalbedarf. Kinold sei als Partner ideal: „Er hat die nötigen Ressourcen und kennt durch die Niederbayernschau den Messestandort. Wenn wir nun unser Wissen und unsere Erfahrung bündeln, kann das für die Umweltmesse nur von Vorteil sein.“ Kinold freut sich darauf, mit der Umweltmesse ein weiteres Standbein in Landshut zu haben. „Unser Ziel ist es, das Angebot bei der Umweltmesse thematisch kontinuierlich zu erweitern und zusätzliche Aussteller zu gewinnen“, sagte er. Grundsätzlich soll die Umweltmesse aber ihren Charakter als außerschulischer Lernort zur Umweltbildung mit zahlreichen Fachvorträgen und speziellen Angeboten für Schulen behalten, betonte Schnur. „Dazu gehört auch der freie Eintritt, weil die Umweltmesse dadurch für breite Schichten der Bevölkerung attraktiv bleibt.“

Kinold und Schnur wollen darüber hinaus eine weitere Themenmesse im Landshuter Messepark aufbauen. „Das Thema Sicherheit ist komplex und umfasst die Bereiche Arbeitssicherheit ebenso wie die Sicherheit in den Unternehmen sowie den privaten Bereichen“, so Kinold. Das öffentliche Interesse an diesem Themenkomplex sei groß: „Wir sind gemeinsam davon überzeugt, dass eine derartige Messe den Standort

Landshut in seiner Bedeutung nochmals aufwerten würde – wenn das Konzept stimmt“, sagte Schnur. Wie dieses Konzept konkret aussehen könnte, dazu wollten sich die Organisatoren noch nicht detailliert äußern. „Bevor wir richtig loslegen, war es uns wichtig, erst das Stimmungsbild beim neuen Oberbürgermeister und in der Stadtverwaltung einzuholen“, betonte Schnur. „Denn es ist nur dann sinnvoll, Aufbauarbeit für eine solche Veranstaltung zu leisten, wenn auch die Stadt dahinter steht.“

Oberbürgermeister Putz und Stadtdirektor Bohmeyer zeigten sich von den Plänen der Messe-Organisatoren sehr angetan. „Es ist eines meiner Anliegen, Landshut auch als Messestadt weiter zu stärken. Denn das ist durchaus ein wichtiger Standortfaktor“, sagte Putz. „Deswegen begrüße ich es sehr, dass die Umweltmesse wachsen möchte und zwei so erfahrene Veranstalter dafür zusammenarbeiten.“ Auch eine Sicherheitsmesse hält der Rathauschef für eine interessante Idee: „Es wäre schön, wenn dieses gemeinsame Projekt in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt würde“, sagte er. „Denn damit hätten wir eine weitere regelmäßige Messe in Landshut.“

Foto: Stadt Landshut, Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut