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Alte Kaserne LAndshut

Kochwerkstätte zum klimafreundlichen Genießen: Sommer-Zukunftsküche stieß auf große Resonanz

 

Was hat das Klima mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun? Diese Frage beantwortet die Umweltstation Landshut in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Landshut in der vierteiligen Kochwerkstätte „Zukunftsküche Landshut”. Die jüngste „Sommer-Zukunftsküche”, im Kloster Johannesbrunn und in der Alten Kaserne Landshut, widmete sich dem Thema „Boden und seine Bedeutung für die Ernährung und das Klima”.

Dr. Verena Eißfeller, Leiterin der Umweltstation Landshut, und Conny Ptach führten die Teilnehmer der Sommer-Kochwerkstätte an das Thema heran. „Der Boden ist die Grundlage für unsere Lebensmittel”, sagte Eißfeller: Egal ob Gemüse, Obst, Getreide oder Futter für die Nutztiere, alles komme aus dem Boden. Eißfeller hob in ihren Ausführungen die wichtige Funktion des Bodens für das Klima hervor: Der Boden speichere große Mengen an Kohlenstoff und leiste damit einen wichtigen Beitrag gegen die Erderwärmung. Mit ihrer Filterwirkung würden Böden darüber hinaus zum Grundwasserschutz beitragen. Außerdem lebten darin Abermillionen von Lebewesen, die laut der Leiterin der Umweltstation dabei helfen, dass die Böden ihre Fruchtbarkeit und Funktion erhalten. Deren Bedeutung, so Eißfeller, spiegele sich allein schon in der Anzahl der Bodenbewohner wider: „In einer Hand voll Erde befinden sich mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde, in einem Kubikmeter fruchtbaren Boden leben eine Billiarde Bakterien”, informierte sie. Durch ihren Stoffwechsel würden sie laufend zum Auf- und Umbau des Humus, wichtige organische Bodensubstanz, beitragen, wobei in stabilen Ökosystemen, wie naturnahen Wiesen, der Humusgehalt kaum Veränderung erfahre. Die Bodenbearbeitung verstärke jedoch den Humusabbau, sodass organische Substanz zugeführt werden müsse, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Die Teilnehmer erhielten zudem einen Einblick, was man für Böden tun könne. Der Humusaufbau werde beispielsweise durch Kompost, Mulchen, minimale Bodenbearbeitung und Anbau von humusfördernden Pflanzen unterstützt. Die Leiterin der Umweltstation gab aber auch zu bedenken, dass die Ressource Boden begrenzt sei, beispielsweise durch riesige und nicht nachhaltig genutzte Anbauflächen. Unser Ernährungsstil beeinflusse deshalb auch den Planeten. „Die Art, wie und was wir essen, befeuert den Klimawandel. Daher sollte die Wahl unserer Lebensmittel, die einen wichtigen Baustein auf dem Weg in eine zukunftsfähige Welt darstellt, auch überlegt sein”, so Eißfeller. Regionale, saisonale und biologisch erzeugte Lebensmittel würden diesem Ziel Rechnung tragen – diese rückten auch in den Mittelpunkt des gemeinsam zubereiteten Sommer-Menüs: Mangoldsushi mit Roten Rüben, Karotten und Radieschen, eine Radieschenblättersuppe sowie Spinatknödel mit buntem Salat und roter Grütze aus Beeren mit Eischneeklößchen haben überzeugt, dass „ein wirklich schmackhaftes und sättigendes Menü auch ohne Fertigprodukte und Müll erzeugende Verpackung möglich ist”.

Die Zukunftsküche Landshut geht im Herbst in eine nächste Runde. Die beiden Veranstaltungen finden am 11. September in der Alten Kaserne Landshut und am 21. September im Kloster Johannesbrunn, jeweils von 16 bis 20 Uhr, statt. Im Rahmen der Herbst-Kochwerkstätten wird das Transportwesen näher unter die Lupe genommen. Ein Programmfaltblatt steht online unter www.landshut.de zur Verfügung. Weitere Informationen und Anmeldungen sind möglich unter umweltstation@landshut.de, Ansprechpartnerin: Dr. Verena Eißfeller, Leiterin der Umweltstation, unter Telefon 0871-881690.

 

Mundart-Rock-Festival 2018 am 10. März in Landshut

 

Zum neunten Mal findet am Samstag, 10. März 2018, das „Mundart-Rock-Festival Landshut“ in der Alten Kaserne, Liesl-Karlstadt-Weg 3, 84036 Landshut, statt. Veranstaltet wird es vom Kulturreferat des Bezirks Niederbayern. Dieses Jahr im Programm: Mista Wicked aus Rosenheim, Sex A La Bamba aus Dingolfing und Gnackwatschn aus Graz (Steiermark, Österreich).

 

Den Abend eröffnen wird Mista Wicked – vielen noch bekannt als Sänger und Frontmann seiner Reggae-Band Riddim Desaster. Beim diesjährigen Mundart-Rock-Festival tritt er als Solokünstler mit Soundsystem und Vocal Performance auf. Der Rosenheimer verbindet entspannten „Reggae Riddim“ mit den kernigen, geerdeten Klängen seiner bayrischen Heimat.

Mista Wicked singt auf Bayrisch über die großen und kleinen Themen des Lebens – über Krieg und Frieden, unser Verhältnis zur Natur oder Missgeschicke des Alltags. Seine humorvolle Direktheit macht Mista Wicked sympathisch und nahbar – zeigt, dass bayerisches Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit durchaus Hand in Hand gehen können.

 

Sex à la Bamba, eine niederbayrische Mundartrockband aus Dingolfing, begeistert ihre Fans durch starke Bühnenpräsenz und gewitzte Texte. Mit ihrer Mischung aus Rock, Rock‘n Roll und Punkrock heben sich die vier jungen Musiker von der kommerziellen Masse ab. Durch ihren charakteristischen Stil schaffen sie es, ihre Fangemeinde stetig zu erweitern.

 

Mit Gnackwatschn kommen Musiker aus der Steiermark nach Niederbayern. Ihre Mixtur aus Ska, Polka und Punk garantiert eine schweißtreibende Show mit tanzwütigem Publikum. Dass Trompeten und andere Blechblasinstrumente zum Ska passen, ist keine Neuigkeit. Die Grazer Band beweist jedoch, dass sich auch steirische Harmonika und ein ebensolcher Dialekt wunderbar in dieses Genre einfügen. Neben guter Laune und musikalischer Professionalität liefern die „Ska-Folklore-Pioniere“ nachdenkliche Texte, wie ihr Album „Im Talon“ zeigt.

Tickets gibt es an der Abendkasse für 10 Euro (ermäßigt 7 Euro). Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr.

 

– eb –

 

Foto: Gnackwatschn: Werner Kmetitsch

Fotos: Mista Wicked und Sex à la Bamba: Copyright Band

 

Bereits zum 5. mal hat gestern der Auloher Kinderfasching stattgefunden – heuer wieder in der Alten Kaserne Landshut.

Bereits am Freitag Nachmittag haben viele fleißige Helfer mit angepackt. Da wurden Luftballons aufgepumpt, Tische zurecht gerückt, geprobt, geräumt und vorbereitet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben!
Nachdem sich am Samstag ab 12.00 Uhr nach und nach der Saal füllte, eröffneten unsere “Kleinen Monster” – die Tanzgruppe von Manuela Wering – die Veranstaltung. Die Cowgirls und Cowboys ließen dabei ihre Hüften schwingen. Viele der ganz kleinen Tänzerinnen und Tänzer traten das erste Mal vor großem Publikum auf und haben Ihren Auftritt mit Bravour gemeistert. Aber auch die älteren Tänzerinnen der Jazzabteilung unter der Leitung von Daniela Scheyhing und Unterstützung durch Jessica Frank und Andrea Griesbeck lieferten eine grandiose Show. Die Zuschauer applaudierten begeistert. Das war einfach spitze!!!

Wie schon in den letzten Jahren besuchte auch die Kinder-Narrhalla Altdorf unser Faschingsfest. Auch hier wurde ein sehenswertes Programm mit tollen Tanzauftritten und akrobatischen Darbietungen geboten. Die Verleihung der Faschingsorden (Sponsoren: Johann Kohlschmidt, Vorstandschaft: Erich Süßl, Richard Hampl, Stefan Hundhammer, Bernhard Zens, Martin Lohmeier, Übungsleiterin:Daniela Hame und Organisation: Manuela Wering) wurde ebenfalls durch die Kinder-Narrhalla ganz professionell durchgeführt. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.

Ein Höhepunkt war der Besuch unseres neuen Oberbürgermeisters der Stadt Landshut, Herrn Alexander Putz. Den TSV Landshut-Auloh freute es sehr, dass unsere Kinder einen solchen Ehrengast begrüßen durften. Dafür wurde unserem Oberbürgermeister gleich ein Faschingsorden verliehen und gleichzeitig wurde ihm mit auf den Weg gegeben, dass wir hoffen, dass auch in Zukunft die Sportvereine in Landshut auf Unterstützung der Stadt Landshut bauen können.

Für die fünf besten Kostüme gab es einen gefüllten Rucksack des TSV Landshut-Auloh. Des Weiteren wurde unter allen Eintrittskarten neun tolle Preise verlost, die nur durch unsere Sponsoren ermöglicht wurden. Sowohl in der Jury der besten Kostüme und als männliche „Glücksfee“ der Preisverlosung war Alexander Putz dabei. Der offensichtlich auch viel Spaß an diesem Amt hatte.

Die Organisatoren bedanken sich an dieser Stelle nochmals ganz besonders an alle, die diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben: den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, den Kindern, die das Showprogramm gestaltet haben, den vielen Helfern im Vorder- aber auch im Hintergrund – und zuletzt natürlich an die über 500 Besucher, die zu unserem Fest gekommen sind. –dh/jw-