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Airport München

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh (links), Dr. Josef Schwendner, Leiter Recht, Gremien, Compliance und Umwelt der FMG (rechts), den Leiter der Umweltabteilung der FMG, Hermann Blomeyer (2. von rechts) und den für den Umwelt-Radweg verantwortlichen Projektleiter Marcel Hude bei der offiziellen Eröffnung des Radwegs am Besucherpark des Münchner Airports.

18 Kilometer rund um den Airport:

Flughafen München eröffnet digitalen „Umwelt-Radweg“ mit 16 Stationen

Reizvolles Angebot für alle Radl-Fans: Der um den Münchner Flughafen führende Radweg wurde zu einem digitalen „Umwelt-Radweg“ ausgebaut. Von nun an verspricht die Tour nicht nur spannende Ausblicke auf den Airport – jetzt können Radler und Spaziergänger auch einiges zum Thema Umweltschutz erfahren. Heute wurde der neue Umwelt-Radweg, der erste seiner Art an einem europäischen Flughafen, offiziell eröffnet.

An 16 verschiedenen Stationen entlang des Radwegs stehen Schilder, jedes ist mit einem individuellen QR-Code versehen. Mit Hilfe eines Smartphones kann der Code mühelos eingescannt und somit eine Internetseite mit einem interessanten  Umweltthema aufgerufen werden. So erfahren die Besucher Details zur CO2-Strategie des Airports, Wissenswertes über das Vogelschutzgebiet, den Lärmschutz, die Luftgütemessungen oder was sich hinter dem Begriff „Honigmonitoring“ verbirgt. Mit etwas Glück kann man auf der Strecke – sogar ganz real – einen Biber beobachten.

Der Radweg verläuft auf einem Rundkurs von circa 18 Kilometern entlang der Nordallee und der Vorfelder sowie der südlichen Start- und Landebahn. Der Weg besteht dabei überwiegend aus Schotter und asphaltierten Abschnitten. Wer sich vorab einen Überblick über die verschiedenen Stationen verschaffen will, findet die Informationen, Navigationsdaten, Koordinaten der Stationen und eine Übersichtskarte unter:  www.munich-airport.de/umweltradweg

Pressebild der Flughafen München GmbH (FMG), (Copyright: Flughafen München)

Teller statt Tonne

Flughafen München wird Partner von „Too Good To Go”

 

Nichts verschwenden, Geld sparen und dabei noch im Sinne der Nachhaltigkeit handeln. In einem Pilotprojekt testet Allresto, die für die Mehrzahl der Restaurants und Bars am Airport zuständige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH (FMG), die neue App “Too Good To Go”. Damit können Besucher, Reisende und Mitarbeiter des Airports überproduzierte Mahlzeiten und Nahrungsmittel ganz einfach über die digatle Plattform bestellen und zwischen 20.00 bis 21.30 Uhr zu einem reduzierten Preis abholen. Erstes Restaurant am Münchner AIrprt, das sich an der Kooperation beteiligt, ist das “Surf& Turf (Foto) im München Airport Center (MAC).

Hinter der App steckt ein dänisches Start-Up-Unternehmen, das bereits in neun Ländern aktiv ist. Über 10.000 gastronomische Betriebe und über fünf Millionen Nutzer beteiligen sich schon an der Idee, übrig gebliebene Lebensmittel zu reduzierten Preisen zu verkaufen. Welcher Betrieb in der Nähe zu welchem Preis Lebensmittel abgibt, können Nutzer über ihr Smartphone herausfinden. Bestellt und bezahlt wird ebenfalls über die App, anschließend kann die Portion im angegebenen Zeitfenster im Laden abgeholt werden.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Klimaschutz sind zentrale Ziele der Unternehemnsstrategie der FMG. In diesem Zusammenhang hat der Münchner Airport verschiedene Maßnahmen initiiert, unter anderem soll der Flughafen bis zum Jahr 2030 CO2neutral betrieben werden. Auch “Too Good To Go” ist ein Baustein im Nachhaltigkeitskonzept auch auf weitere Restaurants und Cafés am Airport ausgeweitet werden.

 

Foto: Pressebild