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27.000 Euro in diesem Jahr

AOK unterstützt die Selbsthilfegruppen

 

Die AOK in Landshut fördert die Selbsthilfe mehr als je zuvor.

Sie stellt 27.000 Euro in diesem Jahr für Selbsthilfegruppen in der Region Landshut bereit. Das ist im Vergleich zu vor fünf Jahren ein Plus von fast 70 Prozent. Im vergangenen Jahr erhielten bereits 70 Selbsthilfegruppen vor Ort finanzielle Unterstützung von der AOK, bayernweit waren es rund 2.300. „Selbsthilfegruppen sind wichtige Anlaufstellen für chronisch kranke Menschen und deren Sorgen und Nöte“, sagt Richard Kirmaier, Direktor der AOK in Landshut. Gemeinsam in der Gruppe stärken und sich gegenseitig unterstützen, Informationen austauschen und Erfahrungen sammeln: Das trägt dazu bei, die Krankheit besser zu bewältigen und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

Von dem Förderbudget in Höhe von 27000 Euro gehen rund 18.000 Euro an den „Runden Tisch“ der Selbsthilfekontaktstelle Niederbayern. Über die Vergabe der restlichen 9.000 Euro und des nicht vom runden Tisch verbrauchten Betrages entscheidet die Direktion Landshut. Bei Einzelförderungen über 500 Euro beschließt der Beirat der Direktion Landshut bzw. falls über die Förderung außerhalb der Sitzungstermine entschieden werden muss, die beiden Vorsitzenden Hans-Dieter Schenk und Johann Kaltenhauser.

Die AOK unterstützt mit ihren Fördersummen Projekte und Aufwendungen für gesundheitsbezogene Aktivitäten der Selbsthilfegruppen. Kosten für Büroausstattung und -materialien, Flyer etc., die für die ehrenamtliche Arbeit einer Selbsthilfegruppe notwendig sind, können ebenfalls finanziell gefördert werden. Darüber hinaus hilft die AOK in Landshut bei der Organisation von Veranstaltungen. Art und Umfang der Förderung richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf im konkreten Einzelfall. „Hier ist jeder Euro gut angelegt, denn das Engagement von Selbsthilfegruppen ist mittlerweile ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen“, erklärt der Beiratsvorsitzende Hans-Dieter Schenk.

Wer eine gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppe leitet und für seine Aktivitäten finanziellen Bedarf sieht, kann sich an Evi Wimberger wenden. Sie ist Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen bei der AOK in Landshut, zu erreichen unter der Telefon-Nummer 0871 695-107. Weitere Informationen für Selbsthilfegruppen gibt es bei Kornelia Thomanek-Kotios von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Landshut bei der Diakonie in Landshut unter www.selbsthilfe-landshut.de sowie bei Marianne Schwaiger und Ursula Buchner von „Hand in Hand“, Selbsthilfegruppen e.V. Landshut unter www.hand-in-hand-Landshut.de.