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2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger

Gemeinsam viel Spaß hatten die Kinder der Klasse 2e der Grundschule St. Peter und Paul und Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der ihnen als Lesepate zum
Bundesweiten Vorlesetag aus dem „Mutmachbuch“ vorlas.

PRESSEMITTEILUNG

Mutmach-Geschichten von Lesepate Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger begeistern Zweitklässler

Wie sehr sich Kinder freuen, wenn ihnen vorgelesen wird, war am Freitag in der Grundschule St. Peter und Paul sichtlich zu spüren: Zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger las den Schülern der Klasse 2e in Vertretung von OB Alexander Putz zum Bundesweiten Vorlesetag persönlich eine Geschichte vor und sorgte damit bei den 21 kleinen Zuhörern für ein spannendes Vorleseerlebnis.
Als er kurz nach Unterrichtsbeginn das Klassenzimmer betrat, warteten die Kinder schon gespannt auf ihren Plätzen. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin und Konrektorin, Stefanie Wejnar, sowie der Schulbegleitung Aniko Menzel begrüßten sie Haslinger mit einem lauten „Guten Morgen Herr Dr. Haslinger“ und zeigten sich schon neugierig, welche Geschichte der Bürgermeister ihnen wohl gleich vorlesen werde. In der Buchauswahl bewies Haslinger das richtige Händchen: Für das junge Publikum brachte er eine Geschichte aus dem „Mutmachbuch“ mit. Aufmerksam und gebannt lauschten die Kinder seinen Worten. Wie sehr ihnen die Vorlesestunde gefallen hat und wie interessiert sie das Gelesene mitverfolgten, brachten sie im gemeinsamen Gespräch mit dem Bürgermeister zum Ausdruck. Vor allem die kleinen Fragerunden zwischen den Textpassagen, bei denen sie sich fleißig zu Wort meldeten, machten ihnen viel Spaß. Eine Zugabe durfte da freilich nicht fehlen. Auf die Frage, ob sie noch eine Geschichte hören möchten, erntete Haslinger ein vielstimmig begeistertes „Jaaa“. Zur Belohnung gab’s für den Bürgermeister Applaus. Wie die Konrektorin betonte, habe sich die Klasse sehr darüber gefreut, dass er sich als Lesepate zur Verfügung gestellt habe. Auch ihm habe das Vorlesen sehr viel Freude bereitet, so Haslinger, dem die Leseförderung gerade ab dem frühen Kindesalter sehr am Herzen liegt: Er unterstrich die wertvolle Bedeutung regelmäßiger gemeinsamer Leserituale. Diese fördern nicht nur die Konzentrationsfähigkeit oder das Sprech- und Vorstellungsvermögen der Kinder – „das Schöne dabei ist vor allem auch, dass man gemeinsam Zeit verbringt“, weiß der zweifache Familienvater zu berichten.
Haslinger nutzte die Gelegenheit, um der Grundschule St. Peter und Paul, aber auch sämtlichen Einrichtungen, die sich an dem Aktionstag beteiligen, zu danken: „Sie unterstützen damit einmal mehr die wichtige Intention der Initiative, ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen, und tragen maßgeblich dazu bei, sowohl Kinder als auch Erwachsene für Bücher zu begeistern.“ Zum Abschied lud der Bürgermeister den Lesenachwuchs nächstes Jahr auf einen Besuch ins Rathaus ein und machte ihnen mit einem kleinen Buchpräsent und bunten Leseraupen eine große Freude.
Der Bundesweite Vorlesetag, der jedes Jahr am dritten Freitag im November stattfindet, ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.
Mit Vorleseaktionen daran beteiligt haben sich zudem auch die Dritte Bürgermeisterin Jutta Widmann und zahlreiche Landshuter Stadträte. Oberbürgermeister Alexander Putz hat zum Aktionstag ein Vorlesevideo gedreht, das auf der Facebook-Seite der Stadt Landshut zu sehen ist.


Foto: 
Stadt Landshut

Das kam in den letzten 15 Jahren leider häufig vor und schreckt eher davor ab sich ein CNG-Kfz zuzulegen.

Übergangsfrist bis 31.02.2022 – Haslinger: „Wirtschaftlichkeit nicht gegeben“

Der Vertrag zum Betrieb einer Compressed Natural Gas (CNG)-Zapfsäule zwischen den Stadtwerken Landshut und der OMV-Tankstelle an der Siemensstraße wird in absehbarer Zeit beendet. „Das hat das Werksenatsgremium gestern einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen“, teilt der Vorsitzende des Werksenats und Zweiter Bürgermeister, Dr. Thomas Haslinger, mit.

Der seit 15 Jahren bestehende Vertrag endet am 31.03.2021, ohne dass es einer Kündigung bedarf. „Aufgrund der inzwischen geringen Zulassungszahlen von CNG-Fahrzeugen ist auf absehbare Zeit der Betrieb nicht wirtschaftlich darzustellen“, erklärt Haslinger. 38 CNG-Fahrzeuge sind in der Stadt Landshut zugelassen und 114 im Landkreis. In den letzten Jahren verursachte der Betrieb der CNG-Tankstelle ein jährliches Defizit zwischen 35.000 und 75.000 Euro jährlich in den Büchern der Stadtwerke.

Die CNG-Fahrzeughalter wollten die Werksenatsmitglieder aber nicht vor unvermittelte Tatsachen stellen. „Wir müssen den CNG-Fahrern schon etwas Zeit geben, sich auf die neue Rahmenbedingungen einzustellen“, erklärt Haslinger. Nach intensiver Diskussion des Gremiums sei man sich einig geworden, dass die Stadtwerke übergangsweise eine Vertragsverlängerung bis längstens 31.03.2022 verwirklichen sollen. Die Verlängerung war insbesondere auch ein Anliegen des CSU-Stadtrats Ludwig Schnur.
Rudolf Schnur hatte dagegen einen Tag vor der Sitzung einen Dringlichkeitsantrag mit zahlreichen Fragen formuliert, für einen Weiterbetrieb plädiert und war auch bei der Sitzung als außerordentliches Mitglied – ohne Stimmrecht – anwesend.

Mittelfristig sei nach Informationen der Stadtwerke in Landshut West eine Tankstelle geplant, die neben konventionellen Zapfsäulen und E-Ladestationen auch wieder eine CNG-Zapfsäule sowie eine Wasserstoff-Tankmöglichkeit anbieten möchte. „Sollte diese alternative CNG-Tankmöglichkeit im Landshuter Westen schon vor dem 31.03.2022 gegeben sein, können die Stadtwerke die Vertragsverlängerung auch vorher beenden“, erläutert der Werksenatsvorsitzende die Beschlusslage. Sollte sie jedoch nicht verwirklicht werden, endet der Vertrag zum Betrieb der CNG-Zapfsäule an der Siemensstraße trotzdem am 31.03.2022. Voraussetzung dafür ist, dass auch die OMV der Vertragsverlängerung zustimmt.

Foto: Klartext.LA

 

Antrag an den Stadtrat der Stadt Landshut

 

Landshut, 26.10.2020

Die Verwaltung prüft Möglichkeiten der Digitalisierung insbesondere im Bereich des Pflege- / Gesundheits- und des Katastrophenschutzmanagements / Ehrenamt durch Softwarelösungen und legt etwaige für die Stadt Landshut mach- und finanzierbare Optionen dem Stadtrat vor.

Dabei soll der Blick vor allem auf die Themen

  • operative Entlastung des Führungs- und Fachpersonals
  • digitale Bedarfsplanung/-deckung
  • offene Systemarchitektur der Softwarelösung zur Einbindung von weiteren Einrichtungen wie sozialen Trägern und Hilfsorganisationen
  • schnelle und effiziente Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Personals und der angeschlossenen Einrichtungen
  • Kosten, Personal- sowie Betreuungsaufwand

gelenkt werden.

Begründung:

Digitalisierung ist auch im Bereich der Verwaltung eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Gerade Pflege, Gesundheitswesen aber auch Katastrophenschutz / Ehrenamt stehen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, des hohen Personaleinsatzes, des Koordinierungsaufwandes und des wachsenden Bedarfes hier im Fokus. Wir wollen, dass die Stadt Landshut (ggf. mit dem Landkreis Landshut) mit innovativen Lösungen die Herausforderungen proaktiv angeht und nicht nur auf auftretende Probleme reagiert.

Hierbei darf auch nicht zuletzt auf den Beschluss des Plenums vom 31.05.2016 zum Antrag 368 der CSU-Fraktion verwiesen werden, in dem eine Überprüfung des Personalbedarfs und die Freiwilligenkoordination der Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz durch soziale Netzwerke / Softwarelösungen ebenso beschlossen wurde wie eine Förderung der Nachwuchsarbeit und –gewinnung.

 

Rudolf Schnur                                                        Dr. Thomas Haslinger

Fraktionsvorsitzender                                            Zweiter Bürgermeister

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut,
Dr. Thomas Haslinger,
bietet für die Bürgerinnen und Bürger am 10.11.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr eine telefonische Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter
der Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr oder
per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten, ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Foto: Dr. Thomas Haslinger

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, bietet für die Bürgerinnen und Bürger
am 23.10.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr
eine Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter der
Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr
oder per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten, ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Pressemitteilung

Vor Kurzem traf 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger Einwohner des Stadtteils Auloh. Er war dazu eingeladen worden, sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Umweltsenats  vor Ort über die Bedenken vieler Auloher bzgl. des geplanten Baus einer gewerblichen Küche und eines dreistöckigen Apartmentgebäudes für Menschen mit Handicap im Pfarrgarten der evangelischen Gnadenkirche zu informieren.

Während des Treffens wurden ihm über 500 Unterschriften von Auloher Bürgern übergeben, die sich gegen eine geplante Änderung des Bebauungsplans und Nutzung des Pfarrgartens wenden, um eine gewerbliche Küche zu bauen, die in den Augen der Unterzeichner gebietsunverträglich wäre. Geruchsbelästigung durch die Großküche und Lärmbelästigung durch Liefer-LKWs sowie durch Fahrzeuge, die Essen ausliefern, würden entstehen.

Die umgebenden Straßen sind eng und ohne Gehweg; so viele zusätzliche, große Fahrzeuge wären für die Anwohner, insbesondere für Kinder auf ihrem Schulweg, eine Gefährdung und starke Belastung.

Mit Freude wurde die Information aufgenommen, die Dr. Haslinger überbrachte. Inzwischen sei davon Abstand genommen wurde, eine gewerbliche Küche im Garten der evangelischen Gnadenkirche zu bauen.

Zwei weitere Bürgerbedenken wurden besprochen. Auloh wird von zweigeschossigen Gebäuden dominiert. Daher erscheint es unverständlich, warum nun ein Apartmentgebäude für neun Wohnungen mit drei Vollgeschossen und Flachdach in Auloh zulässig sein soll, das ein Fremdkörper in Alt-Auloh wäre. Zwei Vollgeschosse mit ausgebautem Dach wäre eine verträglichere Größe, meinen die Auloher.

Um etwas vom jetzigen Naturidyll Pfarrgarten zu erhalten, wäre ein schön angelegter großer Garten mit Biotop/kleinem Teich als Teil des Bauprojekts anzuregen. Dies käme nicht nur den teils seltenen Tieren, die im und um den Pfarrgarten herum zu finden sind, zugute, sondern auch den zukünftigen Bewohnern des Apartmentgebäudes.

Dr. Haslinger äußerte zu den Bedenken der Bürger: „Wir nehmen die Anliegen aller Beteiligten Ernst und sind immer bemüht eine Lösung zu finden, mit der jeder am Ende des Tages leben kann. Zwei Punkte machen mich zuversichtlich, dass es auch hier gelingen wird. Zum einen wurde vom Bau einer Großküche Abstand genommen, zum anderen haben die Anwohner aber auch ganz deutlich gemacht, dass sie die soziale Verantwortung in unserer Stadt sehr wohl sehen und einer Wohnbebauung für Menschen mit Behinderung grundsätzlich positiv gegenüberstehen.

Foto: Ludwig Knödl

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, bietet für die Bürgerinnen und Bürger am
25.09.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr eine Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr oder per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten, ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, bietet für die Bürgerinnen und Bürger am 12.08.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr eine Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr oder per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten, ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Die Mitglieder des Sozialausschusses hatten kürzlich die Gelegenheit, sich zusammen mit Vertretern der Verwaltung um Sozialreferent Dr. Matthias Kurbel bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation im Nikolausheim zu machen.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                    21.07.2020

Bei einem Ortstermin im Nikolausheim machten sich Stadträte ein Bild von der Situation in der Unterkunft: Zustand zwar „besser als gedacht“, dennoch „besteht Handlungsbedarf“

Der Sozialausschuss hat sich im nichtöffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung eingehend mit der Situation der Obdachlosen in der Stadt Landshut befasst. Im Mittelpunkt stand dabei das Nikolausheim: Dort sind bekanntlich zahlreiche Obdachlose untergebracht; über den Zustand des in die Jahre gekommenen Gebäudes und nötige Sanierungsmaßnahmen hatte der Stadtrat in den vergangenen Jahren wiederholt diskutiert. Bei einem Ortstermin, der auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger zustande kam, machten sich zehn Stadträte nun selbst ein Bild der Lage. Danach waren sich die Ausschussmitglieder über alle Parteigrenzen hinweg weitgehend einig: Der Zustand des Nikolausheims sei zwar erfreulicherweise „besser als gedacht“, dennoch seien das Gebäude und vor allem die Innenausstattung natürlich nicht mehr zeitgemäß.

„Es besteht in der Tat Handlungsbedarf“, fasste Haslinger die Stimmung unter den Stadträten zusammen, betonte aber die positiven Aspekte: „Es ist wichtig, dass der Sozialausschuss nun auch vor Ort gesehen hat, was ehrenamtliche Helfer, die Verwaltung und insbesondere das Sozialreferat für die Obdachlosen in unserer Stadt tun. Die Kritik, unsere Mitarbeiter würden sich nicht ausreichend um Betroffene kümmern, ist daher fehl am Platz.“ Mit diversen Anträgen hatte CSU-Fraktionschef Rudi Schnur das Thema Obdachlosigkeit bereits in der vergangenen Wahlperiode in den Blickpunkt gerückt und es nun über einen Berichtsantrag erneut auf die Tagesordnung des Sozialausschusses gesetzt. In einer neunseitigen Verwaltungsvormerkung, die ab sofort auch im Bürgerinformationsportal der Stadt unter www.landshut.de einsehbar ist, stellten Sozialreferent Dr. Matthias Kurbel und Heidi Lehrhuber, Leiterin des Sozialamts, ausführlich die Angebote der Stadt für Obdachlose vor und gingen außerdem auf die Unterbringungssituation ein. Stadtrat Schnur sieht „die umfangreiche und aufschlussreiche Vorlage der Verwaltung“ als Startschuss für wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Obdachlosenfürsorge in der Stadt Landshut an, die nun zeitnah umgesetzt werden müssten.

Grünen-Stadtrat Tobias Weger-Behl verwies in dem Zusammenhang auf den Bedarf an dauerhaften Unterbringungsmöglichkeiten für Wohnungslose: „Neben einer vorübergehenden Unterkunft wie dem Nikolausheim brauchen wir noch mehr städtische Wohnungen zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit.“ Die Grünen schlagen dafür laut Weger-Behl das Modell „Housing first“ vor. Dieses werde seit einigen Jahren erfolgreich in vielen europäischen Ländern umgesetzt. „Dabei werden dauerhafte Wohnverhältnisse mit professioneller Begleitung geschaffen.“
Der CSU schwebt laut Haslinger dagegen eher das „Freisinger Modell“ vor, das bereits im April 2018 auf Initiative von Stadtrat Rudolf Schnur im Stadtrat vorgestellt worden war. Schnur hatte bereits vor über 20 Jahren als Bediensteter der Stadt Freising dieses erfolgreiche Modell in die Wege geleitet.
Ende Mai 2020 waren insgesamt 210 von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen in städtischen Liegenschaften untergebracht, die meisten davon in städtischen Wohnungen. Im Nikolausheim selbst stehen derzeit 35 Zimmer zur Verfügung, wobei die Kapazität laut Lehrhuber allerdings nicht voll ausgeschöpft werden kann, denn: „Zwei bis drei Zimmer müssen stets für Notfälle und Durchreisende freigehalten werden.“ Das zweite Obergeschoss wiederum könne aus Brandschutzgründen nur mit maximal zehn Personen belegt werden. Momentan seien im Nikolausheim 21 Personen untergebracht, und zwar 17 Männer und vier – ebenfalls alleinstehende – Frauen. Generell werden alle Obdachlosen, die in städtische Wohnungen oder ins Nikolausheim eingewiesenen wurden, über die gesamte Dauer ihrer Einweisung sozialpädagogisch betreut. Bei Bedarf ist auch eine Vermittlung zu speziellen Unterstützungsangeboten wie Schuldnerberatung oder Suchtberatung vorgesehen. Ziel ist es, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und gemeinsam mit ihnen Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Zudem würden die Eingewiesenen bei der Wohnungssuche unterstützt und auf passende Angebote aufmerksam gemacht. Auch Besichtigungstermine bei potentiellen Vermietern würden in der Regel gemeinsam wahrgenommen: „Wir versuchen, Eigentümer zu ermutigen, mietfähigen Personen auch einen Mietvertrag anzubieten“, so Lehrhuber. Insgesamt sei diese engmaschige sozialpädagogische Betreuung zwar sehr zeitintensiv. Es habe sich aber gezeigt, dass nach einem gewissen Vertrauensaufbau selbst bei längerer Obdachlosigkeit in Einzelfällen große Erfolge erzielt werden könnten.

Die Initiativen der Fachstellen der Verwaltung und das Engagement der eingesetzten Sozialpädagogen wurden von den Mitgliedern des Sozialausschusses über die Parteigrenzen hinweg begrüßt. „Wir haben gesehen, dass es eigentlich nicht an Angeboten mangelt – sei es von der Stadt, sei es von Verbänden oder privaten Initiativen“, so Stadtrat Rudi Schnur, der appellierte, die Hilfsmöglichkeiten und die zuständigen Ansprechpartner dem betroffenen Personenkreis noch besser bekannt zu machen und zu koordinieren. Ein geeignetes Mittel sei der von ihm vorgeschlagene und vom Sozialausschuss bereits beschlossene Flyer. Dieser wird nun aktualisiert und demnächst verteilt.

Foto: Stadt Landshut