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2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, bietet für die Bürgerinnen und Bürger am 12.08.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr eine Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr oder per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten, ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Die Mitglieder des Sozialausschusses hatten kürzlich die Gelegenheit, sich zusammen mit Vertretern der Verwaltung um Sozialreferent Dr. Matthias Kurbel bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation im Nikolausheim zu machen.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                    21.07.2020

Bei einem Ortstermin im Nikolausheim machten sich Stadträte ein Bild von der Situation in der Unterkunft: Zustand zwar „besser als gedacht“, dennoch „besteht Handlungsbedarf“

Der Sozialausschuss hat sich im nichtöffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung eingehend mit der Situation der Obdachlosen in der Stadt Landshut befasst. Im Mittelpunkt stand dabei das Nikolausheim: Dort sind bekanntlich zahlreiche Obdachlose untergebracht; über den Zustand des in die Jahre gekommenen Gebäudes und nötige Sanierungsmaßnahmen hatte der Stadtrat in den vergangenen Jahren wiederholt diskutiert. Bei einem Ortstermin, der auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger zustande kam, machten sich zehn Stadträte nun selbst ein Bild der Lage. Danach waren sich die Ausschussmitglieder über alle Parteigrenzen hinweg weitgehend einig: Der Zustand des Nikolausheims sei zwar erfreulicherweise „besser als gedacht“, dennoch seien das Gebäude und vor allem die Innenausstattung natürlich nicht mehr zeitgemäß.

„Es besteht in der Tat Handlungsbedarf“, fasste Haslinger die Stimmung unter den Stadträten zusammen, betonte aber die positiven Aspekte: „Es ist wichtig, dass der Sozialausschuss nun auch vor Ort gesehen hat, was ehrenamtliche Helfer, die Verwaltung und insbesondere das Sozialreferat für die Obdachlosen in unserer Stadt tun. Die Kritik, unsere Mitarbeiter würden sich nicht ausreichend um Betroffene kümmern, ist daher fehl am Platz.“ Mit diversen Anträgen hatte CSU-Fraktionschef Rudi Schnur das Thema Obdachlosigkeit bereits in der vergangenen Wahlperiode in den Blickpunkt gerückt und es nun über einen Berichtsantrag erneut auf die Tagesordnung des Sozialausschusses gesetzt. In einer neunseitigen Verwaltungsvormerkung, die ab sofort auch im Bürgerinformationsportal der Stadt unter www.landshut.de einsehbar ist, stellten Sozialreferent Dr. Matthias Kurbel und Heidi Lehrhuber, Leiterin des Sozialamts, ausführlich die Angebote der Stadt für Obdachlose vor und gingen außerdem auf die Unterbringungssituation ein. Stadtrat Schnur sieht „die umfangreiche und aufschlussreiche Vorlage der Verwaltung“ als Startschuss für wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Obdachlosenfürsorge in der Stadt Landshut an, die nun zeitnah umgesetzt werden müssten.

Grünen-Stadtrat Tobias Weger-Behl verwies in dem Zusammenhang auf den Bedarf an dauerhaften Unterbringungsmöglichkeiten für Wohnungslose: „Neben einer vorübergehenden Unterkunft wie dem Nikolausheim brauchen wir noch mehr städtische Wohnungen zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit.“ Die Grünen schlagen dafür laut Weger-Behl das Modell „Housing first“ vor. Dieses werde seit einigen Jahren erfolgreich in vielen europäischen Ländern umgesetzt. „Dabei werden dauerhafte Wohnverhältnisse mit professioneller Begleitung geschaffen.“
Der CSU schwebt laut Haslinger dagegen eher das „Freisinger Modell“ vor, das bereits im April 2018 auf Initiative von Stadtrat Rudolf Schnur im Stadtrat vorgestellt worden war. Schnur hatte bereits vor über 20 Jahren als Bediensteter der Stadt Freising dieses erfolgreiche Modell in die Wege geleitet.
Ende Mai 2020 waren insgesamt 210 von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen in städtischen Liegenschaften untergebracht, die meisten davon in städtischen Wohnungen. Im Nikolausheim selbst stehen derzeit 35 Zimmer zur Verfügung, wobei die Kapazität laut Lehrhuber allerdings nicht voll ausgeschöpft werden kann, denn: „Zwei bis drei Zimmer müssen stets für Notfälle und Durchreisende freigehalten werden.“ Das zweite Obergeschoss wiederum könne aus Brandschutzgründen nur mit maximal zehn Personen belegt werden. Momentan seien im Nikolausheim 21 Personen untergebracht, und zwar 17 Männer und vier – ebenfalls alleinstehende – Frauen. Generell werden alle Obdachlosen, die in städtische Wohnungen oder ins Nikolausheim eingewiesenen wurden, über die gesamte Dauer ihrer Einweisung sozialpädagogisch betreut. Bei Bedarf ist auch eine Vermittlung zu speziellen Unterstützungsangeboten wie Schuldnerberatung oder Suchtberatung vorgesehen. Ziel ist es, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und gemeinsam mit ihnen Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Zudem würden die Eingewiesenen bei der Wohnungssuche unterstützt und auf passende Angebote aufmerksam gemacht. Auch Besichtigungstermine bei potentiellen Vermietern würden in der Regel gemeinsam wahrgenommen: „Wir versuchen, Eigentümer zu ermutigen, mietfähigen Personen auch einen Mietvertrag anzubieten“, so Lehrhuber. Insgesamt sei diese engmaschige sozialpädagogische Betreuung zwar sehr zeitintensiv. Es habe sich aber gezeigt, dass nach einem gewissen Vertrauensaufbau selbst bei längerer Obdachlosigkeit in Einzelfällen große Erfolge erzielt werden könnten.

Die Initiativen der Fachstellen der Verwaltung und das Engagement der eingesetzten Sozialpädagogen wurden von den Mitgliedern des Sozialausschusses über die Parteigrenzen hinweg begrüßt. „Wir haben gesehen, dass es eigentlich nicht an Angeboten mangelt – sei es von der Stadt, sei es von Verbänden oder privaten Initiativen“, so Stadtrat Rudi Schnur, der appellierte, die Hilfsmöglichkeiten und die zuständigen Ansprechpartner dem betroffenen Personenkreis noch besser bekannt zu machen und zu koordinieren. Ein geeignetes Mittel sei der von ihm vorgeschlagene und vom Sozialausschuss bereits beschlossene Flyer. Dieser wird nun aktualisiert und demnächst verteilt.

Foto: Stadt Landshut

 

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, bietet für die Bürgerinnen und Bürger am
24.07.2020 von 11.00 bis 12.00 Uhr
eine Sprechstunde an.
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0871 / 88-1536 von Montag bis Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr
oder per Email an thomas.haslinger@landshut.de gebeten,
ebenso um eine kurze Schilderung des jeweiligen Anliegens.

Der 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Vorsitzender des Sozialausschusses 

klartext.LA: Herr Dr. Haslinger trifft es zu, dass die Stadt LA wie am Samstag in der Tageszeitung vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates behauptet, im Vorfeld keine Möglichkeit der Kenntnisnahme und Stellungnahme eingeräumt hat?

Haslinger: Dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates gingen alle Sitzungsunterlagen inklusive Satzungsentwurf mit der Einladung zum Ausschuss durch die Verwaltung zu, das heißt mindestens eine Woche vor der Sitzung des Sozialausschusses. Hätte es im Vorfeld Punkte gegeben, über die der Seniorenbeirat noch hätte sprechen wollen oder die unklar waren, hätten man das jederzeit im Vorfeld der Sitzung tun können. Aber weder bei mir als Vorsitzendem des Ausschusses noch beim Sozialreferenten der Stadt, Dr. Kurbel, oder dem zuständigen Bearbeiter Herrn Linzmeier hat sich Herr Wölfl gemeldet.

klartext.LA: welchen Stellenwert räumen Sie persönlich dem Seniorenbeirat ein?
Haslinger:  Einen sehr hohen. Ich habe großen Respekt vor dem Alter und der Lebensleistung unserer Seniorinnen und Senioren – sie sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Auch meine Fraktion unterstützt ihre Belange ausdrücklich. Seit Einführung des Seniorenbeirates hat dieser bei den Mitgliedern der CSU-Fraktion immer einen sehr hohen Stellenwert besessen. Viele Jahre waren Kollegen wie Jakob Entholzner und Willi Hess sogar dessen Vorsitzende und haben die Interessen der Senioren in unserer Stadt hervorragend vertreten.

klartext.LA: Wie können Sie sich die andauernden Vorwürfe des Seniorenbeiratsvorsitzenden auf Nichtbeachtung der Belange der Senioren durch die Stadt erklären? Gibt es denn konkrete Forderungen auf die Stadt nicht eingegangen ist?
Haslinger: Ich kann es mir ehrlich gesagt überhaupt nicht erklären. Die Stadt Landshut geht auf die Wünsche und Anregungen der Senioren in hohem Maße ein, wir investieren viel Geld um ein würdevolles Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Die Angebote in der Stadt sind vielfältig, jetzt nehmen wir z.B. einen Bewegungsparcours für Senioren in Angriff und schaffen barrierefreie Übergänge in der Altstadt. Die Heilig-Geist-Spitalstiftung investiert hohe Summen um das Heilig-Geist-Spital und das Magdalenenheim den modernen Anforderungen von Senioren anzupassen und hohe Qualitätsstandards zu erreichen. Auch die repräsentativen Umfragen der Landshuter Zeitung zeigen übrigens immer wieder die hohe Zufriedenheit der Senioren in der Stadt Landshut mit ihrem Lebensumfeld und der parteiübergreifenden Politik in Bezug auf die Senioren in Landshut. Ich kann hier die Kritik des Seniorenbeiratsvorsitzenden daher in keiner Weise nicht nachvollziehen und glaube auch nicht, dass er in diesem Fall für die Mehrheit der Senioren in der Stadt Landshut spricht. Daher werde ich auch dem Seniorenbeirat ein Gespräch anbieten, um mit dem gesamten Gremium über das Thema Seniorenpolitik in Landshut zu sprechen.

Hier der Bericht dazu aus der LZ vom Samstag, 4.7.2020:

Foto: Dr. Thomas Haslinger

PRESSEMITTEILUNG
Mit dieser Überraschung hatte Hauptmann Konrad Kaltenbacher (Mitte) am Dienstag nicht gerechnet. Im Anschluss an die wöchentliche Lagebesprechung der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger (Sechster von links), der Teil des FÜGK-Teams ist und Oberbürgermeister Alexander Putz vertreten hat, wurde dem Soldaten und Mitglied der FüGK eine ganz besondere Ehre zuteil: die Beförderung zum Major. Auf dem Vorplatz der Hauptfeuerwache erwarteten ihn bereits seine Bundeswehr-Kameraden mit Oberstleutnant Thorsten Klapp (Achter von rechts) und Oberstleutnant Claus Schorn (Zweiter von links) an der Spitze, um dem Soldaten im Rahmen eines offiziellen Aktes den höheren Dienstgrad zu verleihen.
Für Kaltenbacher, der im Rahmen seiner Soldatenlaufbahn aufgrund seiner herausragenden Leistungen schon so manch Ernennungsurkunde erhielt, dürfte diese Ernennung wohl eine ganz besondere gewesen sein: Seine Tochter Lisa (Sechste von rechts), ebenfalls Soldatin, durfte ihm, nebst Klapp und Schorn, das Dienstgrad-Abzeichen beziehungsweise die Schulterklappen-Schlaufen an der Uniform aufschieben. Salutierend bezeugten die Bundeswehr-Kameraden ihre Ehrenbekundung – gefolgt von einem lauten „Panzer Hurra“, dem offiziellen Schlachtruf der Panzertruppe.
Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger – selbst Major der Reserve – gratulierte Kaltenbacher im Namen der Stadt zur Beförderung und zollte der Bundeswehr seine Wertschätzung, die im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit mit den Katastrophenschutzbehörden eine wichtige Rolle einnehme. Als „Staatsbürger in Uniform“, wie Haslinger die Soldaten bezeichnete, würden sie nicht nur pflichtbewusst ihr Amt ausführen, sondern auch als Bürger in besonderem Maße gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Darüber hinaus nutzte er die Gelegenheit, auch die gesamte FüGK-Mannschaft für ihr unermüdliches Engagement zu würdigen. Dem beförderten Soldaten überreichte Haslinger als Zeichen der Anerkennung ein kleines Präsent.

Foto: Stadt Landshut

Die Fraktion CSU/LM/JL/BfL strebt eine Neuausrichtung des Bereichs Stadtmarketing und Tourismus an. Einen entsprechenden Antrag übergaben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Bernd Friedrich, Prof. Dr. Thomas Küffner und Hans-Peter Summer am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz und sagten ihm dabei grundsätzliche Unterstützung bei den eingeleiteten Umstrukturierungen zu.

PRESSEMITTEILUNG

Fraktion CSU/LM/JL/BfL übergibt OB Putz entsprechenden Antrag und signalisiert Rathauschef Unterstützung bei der von ihm geplanten Umstrukturierung des Bereichs

Die neuformierte Fraktion CSU/LM/JL/BfL fordert, den Bereich Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Landshut neu zu organisieren. Ein Konzept, das die Bündelung der Kräfte bei gleichzeitiger klarer Verantwortungsverteilung zwischen den einzelnen Akteuren zum Ziel haben müsse, soll nun die Verwaltung erstellen und dann dem Stadtratsplenum zur Entscheidung vorlegen. Einen entsprechenden Antrag haben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Prof. Dr. Thomas Küffner, Hans-Peter Summer und Bernd Friedrich am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz übergeben und dem Rathauschef bei dieser Gelegenheit auch grundsätzliche Unterstützung für die von ihm bereits eingeleitete Neustrukturierung des Bereichs signalisiert.

Küffner, der den Antrag federführend erarbeitet hat, begründete den Vorstoß seiner Fraktion wie folgt: „Seit Jahrzehnten sind die Zuständigkeiten im Bereich Stadtmarketing und Tourismus auf mehrere Schultern verteilt, allen voran auf das Amt für Marketing und Tourismus, die Messe- und Veranstaltungs GmbH, den Verkehrsverein und die Interessengemeinschaft Landshut Innenstadt (I.L.I.). Wer in diesem Konstrukt für welchen Teilbereich die Letztverantwortung trägt, ist dabei leider zu oft unklar. In der Folge bleiben durchaus mögliche Synergieeffekte ungenutzt“, so Küffner. Dazu komme, dass es sich bei den Akteuren teilweise um privatrechtliche Organisationen handle, die wiederum finanziell von der Stadt bezuschusst werden müssten. Im Ergebnis schöpfe Landshut seine Möglichkeiten auf dem Sektor Stadtmarketing und Tourismus auch aus organisatorischen Gründen nicht aus, betonte Küffner und verwies auf eine Reihe von Organisationsgutachten, die in der Vergangenheit zwar beauftragt, letztlich aber nicht umgesetzt worden seien.

„Das alles zeigt: Wir haben Verbesserungspotenzial und Handlungsbedarf“, sagte Haslinger. „Daher wollen wir mit unserem Antrag die Diskussion im Stadtrat wieder aufnehmen und unterstreichen, dass aus unserer Sicht eine völlige Neuausrichtung dieses wichtigen Bereichs nötig ist.“ Die im Bereich Stadtmarketing und Tourismus teils bereits vollzogenen, teils im Sommer anstehenden personellen Veränderungen böten dafür eine gute Gelegenheit. „Wir begrüßen den vom Oberbürgermeister auf den Weg gebrachten Prozess, wollen aber auch eigene Ideen einbringen und die Verwaltung bei der Neustrukturierung konstruktiv begleiten“, so Haslinger weiter. Wichtig sei seiner Fraktion, dass die verschiedenen Akteure in die nun anstehenden Gespräche einbezogen werden.

Diese breite Beteiligung ist auch für OB Putz von großer Bedeutung. „Uns alle eint das Ziel, Landshut für Touristen noch attraktiver zu machen. Das kann aber nur gelingen, wenn Einzelhändler, Gastronomen, Interessensvertreter, Verwaltung und Politik gemeinsam an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen.“ Eine zentrale Rolle – nicht zuletzt als Moderator zwischen den einzelnen Akteuren – soll dabei Michael Bragulla spielen: Er übernimmt ab 1. Juli die Leitung des Fachbereichs Marketing und Tourismus, der künftig unter dem Dach des neu zu schaffenden Amts für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus angesiedelt sein wird. „Mit der Zusammenführung dieser thematisch so eng miteinander verzahnten Bereiche werden wir verwaltungsintern einen ersten, wesentlichen Schritt zur auch nach meiner Überzeugung dringend erforderlichen Neustrukturierung vollziehen“, betonte Putz. Generell gebe es zwischen seinen Vorstellungen und den von CSU/LM/JL/BfL für den Bereich Stadtmarketing und Tourismus formulierten Ideen zahlreiche Übereinstimmungen, eine Zusammenarbeit biete sich daher an. „Deshalb unterstütze ich den eingereichten Antrag gerne. Gleichzeitig möchte ich aber auch alle anderen Stadträtinnen und Stadträte einladen, sich konstruktiv in den nun neu anlaufenden Diskussionsprozess einzubringen. Gute Vorschläge sind schließlich immer willkommen – unabhängig davon, von welcher Partei oder Fraktion sie stammen.“

Foto:
Stadt Landshut

v.l.n.r.: Bürgermeister Thomas Haslinger, Ludwig Zellner, Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur und der stellv. Fraktionsvorsitzende Bernd Friedrich

Der Landshuter Stadtrat entsendet neben OB Putz auf Vorschlag der Fraktion CSU/LM/JL/BFL den langjährigen Stadtrat Ludwig Zellner als Delegierten zum Bayerischen Städtetag.

„Die Fraktion war sich sofort einig, dass er mit seiner Expertise die Stadt Landshut würdig vertreten wird“, äußerte Bürgermeister Thomas Haslinger. Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur, der seinem Kollegen den Vorrang und ergänzt: „Ludwig Zellner ist als langjähriger Bildungs- und Kulturpolitiker weit über die Stadtgrenzen hinweg bestens vernetzt und geachtet. Daher setzen wir darauf, dass er auch dem Kultur- und Bildungssenat des Städtetages angehören wird.“
Ludwig Zellner bedankte sich bei der Fraktion für das Vertrauen und versprach, die Ideen und Anregungen der Stadtratskollegen in die Gremienarbeit einzubringen.

15 neu gewählte Stadträtinnen und Stadträte wurden zu Beginn der konstituierenden Sitzung von Oberbürgermeister Alexander Putz vereidigt.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  11.05.2020

Stadtrat tagt erstmals in neuer Zusammensetzung: Haslinger und Widmann zu Bürgermeistern gewählt

OB Alexander Putz gibt Vorsitz in sechs Senaten an seine beiden Stellvertreter ab

Auch die 13 Verwaltungsbeiräte wurden neu bestimmt

Der neugewählte Stadtrat hat am Freitag im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung über die beiden Stellvertreter von Oberbürgermeister Alexander Putz entschieden. Zum 2. Bürgermeister wurde Dr. Thomas Haslinger (CSU) bestellt, der in geheimer Wahl den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Keyßner (Grüne) mit 27:15 Stimmen bezwang. Als 3. Bürgermeisterin fungiert in den kommenden sechs Jahren Jutta Widmann (Freie Wähler): Sie setzte sich mit 24:20 Stimmen gegen Patricia Steinberger (SPD) durch und ist damit die erste Frau in der Landshuter Stadtgeschichte, die ein Bürgermeisteramt übernimmt.

Die beiden neuen Bürgermeister wurden unmittelbar nach den Wahlen von OB Putz vereidigt. Mittlerweile steht auch fest, dass der Rathauschef sechs Ausschussvorsitze an seine Stellvertreter abgeben wird: Dultsenat, Sozialausschuss, Umweltsenat und Werksenat stehen demnach in der bis 2026 laufenden neuen Wahlperiode unter der Leitung von Thomas Haslinger; Jutta Widmann sitzt dem Jugendhilfeausschuss und dem Sportsenat vor.

Vor den Bürgermeisterwahlen hatte Alexander Putz jene 15 Stadträtinnen und Stadträte, die im März neu in das Gremium gewählt wurden, vereidigt. Falk Bräcklein (Linke-mut), Rainer Ecker (AfD), Iris Haas (Grüne), Dr. Stefan Müller-Kroehling (ödp), Pascal Pohl (Grüne), Christian Pollner (Junge Wähler), Christoph Rabl, Elke Rümmelein (beide Grüne), Kirstin Sauter (FDP), Ludwig Schnur (Junge Liste), Wolfram Schubert (AfD), Christian Steer (CSU), Günter Straßberger (AfD), Jürgen Wachter (FDP) und Tobias Weger-Behl (Grüne) nahmen anschließend erstmals als stimmberechtigte Mitglieder an einer Plenarsitzung teil.

Neben einer Reihe von Geschäftsordnungsfragen stand am Freitag auch die Neubesetzung der 13 Verwaltungsbeiräte an. Deren Aufgabe ist es, den ihnen zugewiesenen Verwaltungsbereich einerseits auf eine ordnungsgemäße Geschäftsführung in rechtlicher und finanzieller Hinsicht zu überwachen und andererseits dem verantwortlichen Leiter der Einrichtung beratend zur Seite zu stehen. Das Zugriffsrecht der Fraktionen auf die einzelnen Beiratsposten richtet sich dabei nach ihrem Stärkeverhältnis im Stadtrat.

Die neugebildete, 14-köpfige Fraktion CSU/Landshuter Mitte/Junge Liste/Bürger für Landshut stellt demzufolge künftig vier Verwaltungsbeiräte, und zwar jene für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt (Stadtrat Ludwig Schnur), für den Sport (Maximilian Götzer), das Stadttheater (Hans-Peter Summer) und das Friedhofswesen (Gertraud Rößl). Auf die Grünen entfallen drei Verwaltungsbeirate. Die Fraktion entschied sich für folgende Bereiche bzw. Angelegenheit: Verkehr (Dr. Thomas Keyßner), Menschen mit Behinderung (Prof. Dr. Frank Palme) sowie Städtische Grünanlagen, Erholungs- und schutzwürdige Gebiete (Christoph Rabl). Von den Freien Wählern stammen die Verwaltungsbeiräte Ludwig Graf, der sich um die Stadtwerke kümmern wird, und Robert Mader, der für die Heilig-Geistspitalstiftung und die Senioren zuständig ist. Als Verwaltungsbeirat für Bildung nominierte die AfD Wolfram Schubert, für die SPD übernimmt Patricia Steinberger den Bereich Messen, Märkte und Dulten. Die ödp stellt künftig in Dr. Stefan Müller-Kroehling den Verwaltungsbeirat für Erwachsenenbildung. Und Jürgen Wachter (FDP) fungiert künftig als Verwaltungsbeirat für die Jugend.

Foto: Stadt Landshut / Christine Vincon