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Rottauensee als Perle der Naherholung sichern

Pressemitteilung

München, 29. Juli 2013

PM 276/13

Huber: Rottauensee als Perle der Naherholung sichern

 

Gemeinsames Modellprojekt erfolgreich abgeschlossen

Der Rottauensee ist nicht nur ein bedeutendes Hochwasserrückhaltebecken für das Rottal, sondern gleichzeitig wertvolles Naherholungsgebiet und Badesee für die heimische Bevölkerung. Das bekräftigte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber: “Die Bevölkerung vor Ort profitiert vom hohen Freizeitwert des Rottauensees. Wir müssen alles dafür tun, diese Perle der Naherholung langfristig zu sichern. Das Modellprojekt ist eine bedeutende Gemeinschaftsleistung und gibt den richtigen Weg in die Zukunft vor.” Um die Entwicklung des Sees aktiv zu gestalten, wurde 2008 ein Modellprojekt gestartet, dessen Schlussbericht der Umweltminister jetzt entgegennahm. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie eine weitere Verringerung der Seefläche durch angeschwemmte Böden und Schwebstoffe zukünftig verhindert werden kann. Im Rahmen des Modellprojekts wurden dazu gemeinsam von Kommunen, Verbänden sowie der Umwelt- und Landwirtschaftsverwaltung verschiedene Maßnahmen erarbeitet und Projekte umgesetzt. Beispielsweise wurden an Gewässern im Einzugsgebiet des Rottauensees Renaturierungen durchgeführt, die zum Schutz des Sees beitragen sollen. Neben diesen Begrünungen in der Landschaft wurden einzelne Gewässer aufgeweitet und dadurch neue Pufferflächen geschaffen, die einen Eintrag von Stoffen in den Rottauensee verhindern sollen. Daneben wurde in dem Projekt “100 ha Mulchsaat” der Anbau mit verschiedenen Arten von Saatgut erprobt und nachgewiesen, dass diese Böden in geringerem Maße abgetragen werden. Im Rahmen der sogenannten “Landshuter Erklärung” wurde zudem eine koordinierte und vorausschauende behördliche Zusammenarbeit zum Gewässerschutz vereinbart. Das Bayerische Umweltministerium hat die Durchführung des Modellprojekts mit 270.000 Euro mitfinanziert.

Der Rottauensee wurde in den Jahren 1969 bis 1972 mitsamt einem Wasserkraftwerk mit 300 Kilowatt Leistung vom Freistaat Bayern errichtet. Er besteht aus einem Grundsee sowie einem Rückhaltebecken mit einem Speichervolumen von rund 13 Millionen Kubikmetern. Seit seiner Errichtung ist der Grundsee zunehmend verlandet. Von einem Volumen von etwa 1,2 Millionen Kubikmetern hat der Grundsee bereits ein knappes Viertel verloren. Grund dafür ist im Wesentlichen der Eintrag von Erosionsmaterial, das überwiegend von Ackerflächen im Einzugsgebiet Rottal stammt.

 

 




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