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REISE EINES PROTAGONISTEN AUS WIEN ZUR LANDSHUTER UMWELTMESSE — Martin Mai von “greenmove” beschreibt seine Reise mit einem E-Automobil

REISE EINES PROTAGONISTEN AUS WIEN ZUR LANDSHUTER UMWELTMESSE – Martin Mai von „greenmove“ beschreibt seine Reise mit einem E-Automobil

Martin Mai ist Geschäftsführ eines Unternehmens, das sich der E-Mobilität verschrieben hat. Er war zur Landshuter Umweltmesse eingeladen. In einer Runde von Fachleuten und begeisterten Umweltmessebesuchern erzählte er seine Reise in einem elektrisch betriebenen Auto von Wien nach Landshut zur momentan stattfindenden Messe.

Als E-mobiler Fahrer hat Martin Mai natürlich seine Reise exakt dokumentiert. Seine Abfahrt begann um 06:35 Uhr in Wien 16, bei sieben Grad und die Armatur seines E-Autos zeigte eine Reichweite von 184 km an. Zur Auffahrt bei Steinhäusl auf die West-Autobahn, herrschte eine Außentemperatur von vier Grad. Diese Temperatur bedeutet natürlich einen Einbruch der Reichweite seines Fahrzeugs. Der Tempomat wurde auf 100 km/h eingestellt und Martin musste nun schau`n, wo die nächste Möglichkeit bestand, eine Ladestation zu finden um die Batterie aufzuladen. Bei Obereging ergab sich diese Möglichkeit. Die Reichweite betrug zu diesem Zeitpunkt noch ca. 40 km. Im Navi wurde ihm diese Lademöglichkeit angezeigt, außerdem konnte er in einer App feststellen, wo er die Möglichkeit findet, um zu tanken. „Mit Aufladen war`s nix“ und die nächste Ladestation war dann auch noch 40 km entfernt. Martin wurde, dieser Tatsache geschuldet, etwas unruhig und drosselte gezwungenermaßen sämtliche stromfressenden Aggregate in seinem E-Mobil. Dabei trat ein gewisser Frust bei ihm ein, da ihn sämtliche Lkw`s überholten; der Vorteil war, dass er dadurch keine Radarstrafen zu erwarten hatte. Nach zwei Stunden Fahrt war er an der Ladestation angelangt und tankte voll, d.h., die Anzeige stand nun wieder auf 100 Prozent. In Österreich gibt es ein Emissionsgesetz, nachdem die Hunderter- Geschwindigkeits-Marke nicht überschritten werden darf. Das kam dem E-Mobilisten zu Gute. Sein Verbrauch wurde dadurch geregelt und seine Reichweite dementsprechend vergrößert. Beim nächsten Schnelllader auf Höhe der Autobahn Anschlussstelle Suben tankte Martin noch einmal, während dessen er eine Tasse Kaffee schlürfte. Hier zeigte seine Ladungsanzeige noch 50 Prozent an. Er nahm die Fahrt wieder in Richtung Landshut auf und „war dann da“, wie Martin es bezeichnete. Seine Reise dauerte demnach ca. sechs Stunden und die Restanzeige „seiner Ladung“ war ca. 30 Prozent. Nach den Schilderungen von Martin Mai stellte sich natürlich die Frage: „Wie werden in zehn Jahren die Daten seiner Erzählung aussehen, oder wird er sie dann überhaupt noch registrieren?“

Bildbeschreibung: Martin Mai – links vorne

 

-hjl-

 

Foto: Lodermeier