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Radiologisches Institut am Bezirksklinikum Mainkofen erhält neuen Computertomographen

Mainkofen. Krankenhausdirektor Uwe Böttcher, Ass. jur, Chefärztin Dr. Katharina Kolbasseff und das ganze Team des Institutes für Radiologische Diagnostik freuen sich über den neuen, hochmodernen Computertomographen, der im Bezirksklinikum Mainkofen kürzlich seinen Betrieb aufgenommen hat. Das moderne Gerät (160 Zeilen) lässt keine Wünsche offen.

Vorteile bringt die neue Technologie vor allem für die Patientinnen und Patienten. Eine Untersuchung mit dem neuen Computertomographen bedeutet weniger Strahlenbelastung, eine komfortablere Liege und noch kürzere Untersuchungszeiten. Selbst Patienten bis 315 kg Körpergewicht können untersucht werden. Durch die verbesserte Detailauflösung sowie die iterativen Rekonstruktionen kommen selbst kleinste Befunde gut zur Abbildung. 

Positiv sieht auch das Personal des Radiologischen Instituts die Neuanschaffung, da mit dem CT eine deutlich bessere und schnellere Bedienbarkeit des Gerätes verbunden ist, die wiederum auch den Patienten zu Gute kommt. Begeistert sind alle über den ausgezeichneten Service und die hervorragende Mitarbeiterschulung durch die Herstellerfirma Canon.

Dank Computertomographen ist das Institut für Radiologische Diagnostik neben dem 3 Tesla Magnetresonanztomographen und dem Röntgengerät auf dem neuesten Stand der Technik. 

Die bildgebenden Verfahren Computer- und Magnetresonanztomographie bieten eine Vielfalt an Anwendungsbereichen. Die Domäne der Computertomographie ist die schnelle Erfassung der zu untersuchenden Körperregionen. Die Diagnostik mit Hilfe eines Computertomographen ist für jeden Patienten möglich. Es können Bilder des ganzen Körpers erstellt werden, um beispielsweise im Kopf Blutungen und Schlaganfälle zu diagnostizieren. Die Tumorsuche und die Suche nach Entzündungsherden im Körper ist ein weiteres umfangreiches Aufgabengebiet. Durch die Schnelligkeit der Untersuchungsmethode ist sie zur Darstellung der größeren Körpergefäße geeignet. Gerade nach Unfällen mit Verletzungen muss meist sehr zeitnah eine Abklärung erfolgen. Hier hilft sie unschlagbar schnell um Blutungen, Organverletzungen oder Knochenbrüche zu erfassen.

Ein weiteres bildgebendes Verfahren ist die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie (KT) genannt. Diese ist hervorragend geeignet zur Diagnostik von Erkrankungen des Hirns und der Wirbelsäule, wenn genügend Zeit für eine Untersuchung vorhanden ist, z.B. bei Multipler Sklerose, Parkinson, Hirnentzündungen und zur Darstellung des Muskuloskelettalsystems (Weichteile, Knorpel, Bänder, Menisci). Im Bauchraum wird sie zur besseren Unterscheidung von verschiedenen Leberherden, Nebennierentumoren, Dünndarmerkrankungen und bei Brusttumoren genutzt. Eine Einschränkung gibt es allerdings. Patienten mit u.a. Herzschrittmacher oder implantierten Pumpen dürfen nicht in den Magnetresonanztomographen.

„Aufgrund der Forschung und der zunehmend komplexeren Aspekte der Erkrankungen werden die Fragestellungen an die radiologischen Fachärzte mehr und facettenreicher. Dank dem neuen Computertomographen und der nun vorgehaltenen Technik können die zunehmenden Krankheitsanzeichen auch am Bezirksklinikum Mainkofen in unserer Radiologie noch besser beleuchtet und die Fragestellungen noch detaillierter beantwortet werden,“ erläutert Chefärztin Frau Dr. Kolbasseff den großen Vorteil der neuen Investition.

Durch die genaueren Ergebnisse der CT und MRT Untersuchungen können die Krankheiten in Zusammenschau mit den klinischen Untersuchungsergebnissen besser erkannt und dadurch auch differenzierter behandelt werden.  

„Unsere Radiologie steht allen stationären Patienten, Privat- und Kassenpatienten, des Bezirksklinikum Mainkofen ebenso zur Verfügung, wie den Patienten unserer Privatambulanz des Institutes für Radiologische Diagnostik,“ so Krankenhausdirektor Uwe Böttcher, der sichtlich begeistert ist von der neuesten technischen Errungenschaft am Bezirksklinikum Mainkofen.

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