Home Allgemein PROF. Dr. RALPH PÜTZ WECHSELT MIT SOFORTIGER WIRKUNG ZUM CSU-ORTSVERBAND LANDSHUT-OST

PROF. Dr. RALPH PÜTZ WECHSELT MIT SOFORTIGER WIRKUNG ZUM CSU-ORTSVERBAND LANDSHUT-OST

PROF. Dr. RALPH PÜTZ WECHSELT MIT SOFORTIGER WIRKUNG ZUM CSU-ORTSVERBAND LANDSHUT-OST

Prof. Dr. Ralph Pütz, CSU-Listenkandidat bei der Landtagswahl 2018, der mit rund 8.500 Zweitstimmen als Quereinsteiger ein respektables Ergebnis bei der Landtagswahl erzielte, wechselt mit sofortiger Wirkung vom CSU-Kreisverband Landshut-Land zum CSU-Kreisverband Landshut-Stadt und darin zum Ortsverband Landshut-Ost.

Prof. Pütz betonte in einem Interview mit KLARTEXT.LA, er verlasse den Ortsverband seiner Heimatgemeinde Bayerbach mit einiger Traurigkeit, da dort zwischen den Mitgliedern und dem Ortsvorsitzenden Helmut Spanner ein sehr harmonisches und konstruktives Klima herrsche. Er danke Helmut Spanner, und er werde seinem alten Ortsverband stets eng verbunden bleiben. Pütz hatte bei der Landtagswahl in seinem Heimatort, der als Hochburg der Freien Wähler gilt und bei dem die Freien Wähler bei den Erststimmen mit rund 33 Prozent deutlich über den CSU-Direktkandidaten Radlmeier siegten, bei den Zweitstimmen für die Listenkandidaten mit rund 45 Prozent die absolute Mehrheit erreicht.

Als Gründe für seinen Wechsel in den CSU-Kreisverband Landshut-Stadt kursieren unbestätigte Gerüchte, Pütz habe im Landtagswahlkampf im Kreisverband Landshut-Stadt zahlreiche „kleinere“ Widrigkeiten bis hin zu expliziten Wahlwerbeverboten in der Stadt Landshut erlebt, die offenbar von den CSU-Direktkandidaten motiviert wurden. Bestätigen wollte Prof. Pütz allerdings nur, dass er während des Landtagswahlkampfes vom Kreisverband Landshut-Land bei weitem nicht das erlebt habe, was er unter echtem Teamwork verstehe und was er in einem echten Team als eigentlich selbstverständlich erwartet hätte. Lediglich Stadtrat Rudolf Schnur, Listenkandidat für den Bezirkstag, habe sich ihm als verlässlicher und höchst integrer Wahlkampfpartner gezeigt. Daher wechselt Prof. Dr. Pütz nun auch in den von Rudolf Schnur als Ortsvorsitzenden geleiteten Ortsverband Landshut-Ost.

Es kursieren auch unbestätigte Gerüchte, Pütz sei vom CSU-Bezirksverband Niederbayern aufgefordert worden, seine Wahlwerbung z.B. beim Volksfest in Karpfham unverzüglich zurückzuziehen, weil dort ein Listenkandidat aus einem „CSU-Erbhof“ kandidierte. Dieser Listenkandidat, der offenbar der Jungen Union (JU) angehört, soll auch versucht haben, Mitglieder der JU gegen die Wahlwerbung von Pütz und Schnur zu gewinnen. Nach unbestätigten Informationen soll sich sogar ein Bundesminister über die Bezirksgeschäftsstelle eingeschaltet haben, um Pütz und Schnur an der Wahlwerbung in Karpfham zu hindern. Letzteres wäre jedoch ein Gebaren, das einer altehrwürdigen Volkspartei wie der CSU absolut unwürdig ist.

Professor Pütz, der an der Hochschule Landshut lehrt, freut sich, nun im CSU-Kreisverband Landshut-Stadt und auch an der Erneuerung des Bezirksverbands Niederbayern mitzuarbeiten und seine Kompetenz als Wissenschaftler einzubringen. Als einer der deutschlandweit führenden Emissionsforscher, die Emissionsmessungen im Realbetrieb durchführen, bestätigt er, dass moderne Dieselfahrzeuge mit funktionierender Abgasnachbehandlung – wie im Nutzfahrzeugbereich ab Euro VI – Nahe-Null-Emissionsfahrzeuge sind. Darüber hinaus hält er seit Jahren die Immissionsgrenzwerte für NO2 für falsch und irreführend, lange bevor Lungenfachärzte wie Prof. Dr. Köhler diese Grenzwerte angezweifelt haben. Leider finden Fachleute wie Prof. Pütz bei den parteieigenen Entscheidern wie Verkehrsminister Scheuer kein Gehör.

Der Ortsverband Landshut-Ost bestätigte durch seinen Vorsitzenden Rudolf Schnur auf Nachfrage, dass sich der gesamte Vorstand über die Entscheidung und über den wesentlichen Zugewinn an Kompetenz durch Prof. Pütz sehr freut. Schnur beabsichtigt ihn bei den Neuwahlen Mitte Februar als Mitglied des Vorstandes zur Wahl vorzuschlagen. Er freut sich sehr die in der Politik sehr seltene freundschaftliche, ehrliche und offene Zusammenarbeit aus dem Wahlkampf fortsetzen zu dürfen.

h.j.lodermeier

Foto: Pütz-privat