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Pressemitteilung zu den Fällarbeiten im Metzental

Fraktion CSU / LM / JL / BfL Landshut

Landshut, 11.11.2020

Die CSU/LM/JL/BfL Fraktion im Landshuter Stadtrat hat die Baumfällarbeiten der vergangenen Wochen im Metzental sorgsam beobachtet und kann die Bedenken einiger Anwohner nachvollziehen. Es war und ist es der Fraktion immer ein Anliegen, dass bei Fällungen darauf geachtet wird, dass nur ein notwendiges und verträgliches Maß des Baumbestandes gerodet werden darf.

Gleichwohl ist den Fraktionsmitgliedern bewusst, dass diesen Bedenken ein anderes, wichtiges Gut in Form der Verkehrs- und Personensicherheit gegenübersteht. „Die Gesundheit der Kinder und Erwachsenen steht an erster Stelle. Auch wenn es gilt, Bäume und Natur zu schützen, wo immer es möglich ist, dürfen wir nicht das Wohl und die Sicherheit der Landshuter Bürger aufs Spiel setzen“, so der 2. Bürgermeister Dr. Haslinger. An dieser Priorisierung werde sich darüber hinaus auch rechtlich nichts ändern, wenn die Flächen zeitnah in den Bereich des geplanten Landschaftsschutzgebietes fallen würden.

Für die Stadtratsfraktion CSU/LM/JL/BfL steht aufgrund der Einlassungen des AELF aber auch fest: Da einige der Bäume unmittelbar auf die Fahrbahn zu fallen drohten, war die Fällung zum Schutz der Bevölkerung notwendig. Darüber hinaus ist sie auch fachlich korrekt abgelaufen. Dennoch sind sich alle Fraktionsmitglieder einig, dass die Stadt bei solch sensiblen und wichtigen Themen, wie dem Naturschutz und dem Baumerhalt, zukünftig besser involviert sein muss.

Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur weist eindringlich darauf hin, dass die Stadt Landshut zukünftig derartige Maßnahmen aktiv begleiten und beobachten müsse, auch wenn sie formal nicht zuständig sei. „Natürlich ist das eigentlich die Aufgabe des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Aber es sind Bewohner der Stadt Landshut, die sich besorgt zeigten und deren Sorgen wir ernst nehmen müssen“, betont Schnur im Einklang mit den Fraktionskollegen. Aus Sicht der Fraktion muss die Funktion als Schutzwald weiterhin gesichert bleiben. Daher werden auch die Maßnahmen des AELF begrüßt, die bisher durch den Eigentümer immer wieder unterbundene Naturverjüngung zu ahnden und künftig sicherzustellen.

Anschuldigungen von Seiten der Grünen, dass bestimmten Stadträten Informationen über die Absicht des Grundstückseigentümers zur Bebauung der Hangflächen vorlägen, kann die Fraktion nur zurückweisen. Offenbar hat sich bisher nur die Fraktion der Grünen damit beschäftigt, wie der bisherige Wald bebaubar zu machen ist. Für die Fraktion CSU/LM/JL/BfL war und ist eine dortige Bebauung jedoch kein Thema, da sie den Wald in seiner Funktion als Schutzwald erhalten möchte.

Foto: CSU / LM / JL / BfL – Fraktion, Bernd Friedrich

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