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Pfeffenhausen wird Standort des nationalen Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie (ITZ)

Pressemitteilung

Straubing, 02. September 2021

Zur heute bekanntgegebenen Entscheidung, in Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) einen Standort des nationalen Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie (ITZ) anzusiedeln, erklärt der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber:
„In Pfeffenhausen einen Standort des nationalen Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie (ITZ) anzusiedeln ist eine Entscheidung von europäischer Tragweite und steht für die erfolgreiche Strukturpolitik des Freistaats Bayern, Wissenschaft und Forschung auch im ländlichen Raum zu etablieren. Die Ansiedlung in Pfeffenhausen ist ein Meilenstein für die Entwicklung im westlichen Niederbayern. 

Ich gratuliere der Marktgemeinde Pfeffenhausen und Bürgermeister Florian Hölzl, sich nicht nur im Vorauswahlverfahren mit einem wohldurchdachten Konzept durchzusetzen, sondern in der Schlussentscheidung im Verbund mit Duisburg, Chemnitz und dem norddeutschen Konsortium auch Standort zu werden. Das Entscheidungsgremium um Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat richtig entschieden, bei dieser Zukunftstechnologie auf den Standort Niederbayern zu setzen. Die Millioneninvestitionen werden hier gut angelegt sein und für die gesamte Region einen vielfachen Mehrwert nach sich ziehen.“

„Jackpot geknackt“

Nationales Wasserstoffzentrum kommt nach Pfeffenhausen

Pressemitteilung

„Wir haben den Jackpot geknackt“, freut sich Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier über die Nachricht, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (alle CSU) heute verkündeten: Pfeffenhausen wird ein Standort des nationalen Wasserstoffzentrums. 

Das nationale Wasserstoffzentrum wird an drei Standorten in Deutschland aufgebaut. Jeder Standort wird einen anderen Schwerpunkt haben. In Pfeffenhausen soll die Wasserstofftechnologie in verschiedenen Bereichen direkt zur Anwendung kommen und Standards sowie Zertifizierungen gerade für die Zuliefer-Industrie entwickelt werden. Das teilten Söder und Scheuer heute mit. „Gratulation an Pfeffenhausen für die starke Bewerbung. Wir haben es geschafft! Wir haben die Jahrhundert-Chance genutzt!“, so Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier. „Das Ringen um den Standort war hart. Erst gab es in Bayern einige Interessenten dafür, dann auf Bundesebene starke Konkurrenten“, schildert Radlmeier, der beharrlich für Pfeffenhausen geworben hatte.

„Der Grundstein für den Erfolg wurde aber schon vor Jahren gelegt“, erinnert der Abgeordnete: Durch die Gründung der „Wasserstoff-Initiative Landshut“ im Jahr 2015, die Radlmeier seither von politischer Seite begleitet und in der der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner als Schirmherr fungiert. „Die Initiative hat das Thema Wasserstoff in der Region platziert. Zusammen haben wir es in den letzten Jahren geschafft, dieses Fundament in der Region mehr und mehr mit Leben zu füllen“, blickt Radlmeier zurück.

Dank des Wissens und der Netzwerke wurde Landshut vom Bundesverkehrsministerium schon als Wasserstoffregion ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist mit einer Förderzusage über 20 Millionen Euro verbunden. „Das war schon allein ein großer Erfolg. Darauf haben wir uns aber nicht ausgeruht, sondern sind mit der Bewerbung um das nationale Wasserstoffzentrum direkt den nächsten Schritt gegangen“, so Radlmeier.

„Der heutige Zuschlag zeigt wieder einmal, wie die Region Landshut erfolgreich sein kann: Dank engagierter Köpfe, die ihre Idee vorantreiben, und starker Fürsprecher auf regionaler, landespolitischer und bundespolitischer Ebene kommt man zum Erfolg. Nach jahrelanger Vorarbeit ist heute auf jeden Fall ein Tag zum Feiern“, hält Radlmeier fest.

Ab morgen gehe die Arbeit dann weiter: „Nach dem Zuschlag ist vor dem Aufbau. Auch diesen Prozess begleite ich gerne. Derzeit ist beim Thema Wasserstoff richtig Schwung dahinter. Als langjähriger Befürworter begrüße ich das natürlich ausdrücklich. Mittlerweile sind fast alle Parteien nachgezogen, sogar die Grünen haben das Potenzial endlich erkannt. Diesen Schwung sollten wir nutzen, um möglichst rasch das Wasserstoff-Zentrum zu realisieren“, so Radlmeier.

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