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Patrick Graichen wechselt als Staatssekretär ins Bundes- ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Der Exekutivdirektor von Agora Energiewende wird künftig in der Bundesregierung zuständig für die Umsetzung der Klima- und Energiepolitik.

Berlin, 30. November 2021. Der bisherige Exekutivdirektor und Geschäftsführer von Agora Energiewende, Dr. Patrick Graichen, wird Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Die Berufung Graichens, der seit 2014 an der Spitze von Agora Energiewende stand, unterstreicht die wichtige Rolle der Denkfabrik in der Begleitung der Transformation Deutschlands zur Klimaneutralität.

„Das Team von Agora Energiewende gratuliert Patrick Graichen herzlich zu seiner neuen Aufgabe“, sagt der zweite Geschäftsführer Markus Steigenberger. „Zugleich danken wir ihm für acht Jahre, in denen Agora sich unter Patrick Graichens Leitung zu einem der führenden Think Tanks für Klima- und Energiepolitik auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene entwickelt hat“.

Vorübergehend übernimmt Markus Steigenberger die Leitung der Organisation. Unterstützt wird er dabei vom Direktor:innen-Team aus Matthias Buck (Europa), Simon Müller (Deutschland), Frank Peter (Industrie) und Jesse Scott (Internationales).

„Agora Energiewende konnte in den vergangenen Jahren wichtige Beiträge zum Gelingen der Energiewende in Deutschland, Europa und international leisten“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende von Agora Energiewende, R. Andreas Kraemer. „Auch in Zukunft werden wir weiter auf eine konsequente Umsetzung der Klimaziele hinarbeiten. Der Aufsichtsrat wird nun zügig eine geeignete Nachfolgerin beziehungsweise einen geeigneten Nachfolger für Patrick Graichen bestellen.“

Zur Person
Patrick Graichen hat die Denkfabrik Agora Energiewende 2012 mitgegründet und seit 2014 als Exekutivdirektor und Geschäftsführer geleitet. In dieser Zeit hat er kontinuierlich Impulse im Bereich der Klima- und Energiepolitik in Deutschland, Europa und international gegeben. Bevor Graichen zu Agora Energiewende kam, arbeitete er von 2001 bis 2012 im Bundesumweltministerium. Graichen hat in Heidelberg und im britischen Cambridge Politik- und Volkswirtschaft studiert und am Interdisziplinären Institut für Umweltökonomie der Universität Heidelberg zu kommunaler Energiepolitik promoviert. Im Jahr 2018 wurde er zum Energiemanager des Jahres gekürt.

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