Home Allgemein PALLIATIVMEDIZINISCHE VERSORGUNG WEITER AUSGEBAUT – Ärztliche Leitung unterstützt Patienten mit unheilbarer Erkrankung

PALLIATIVMEDIZINISCHE VERSORGUNG WEITER AUSGEBAUT – Ärztliche Leitung unterstützt Patienten mit unheilbarer Erkrankung

Bildtext: Das Team des Palliativmedizinischen Dienstes am Krankenhaus Landshut-Achdorf mit Oberarzt Matthias Sagmeister (links) als ärztliche Leitung unterstützt Patienten mit unheilbarer Erkrankung.

 

Palliativmedizinische Versorgung weiter ausgebaut

Palliativmedizinischer Dienst nimmt Betrieb am Krankenhaus Landshut-Achdorf auf

 

Seit einigen Wochen steht am Krankenhaus Landshut-Achdorf für Patienten mit unheilbarer Erkrankung, die sich aufgrund anderer Beschwerden in stationärer Behandlung befinden, der Palliativmedizinische Dienst unter der Leitung von Oberarzt Matthias Sagmeister als Angebot zur Verfügung. „Ziel unseres Palliativmedizinischen Dienstes ist es, mit Hilfe eines multiprofessionellen Teams die Symptomlast unserer Patienten insgesamt zu reduzieren und so deren Lebensqualität zu verbessern, während die Therapie in den jeweiligen Stationen spezialfachärztlich fortgeführt wird“, erklärt Matthias Sagmeister.

Dem Team des Palliativmedizinischen Dienstes gehören Ärzte und Pflegekräfte aus dem Bereich der Palliativmedizin, der Sozialdienst, die Physiotherapie, die Seelsorge sowie eine Psychologin an. „Die Aufgabe des Palliativmedizinischen Dienstes ist die Behandlung von therapieresistenten Schmerzen sowie anderen belastenden Symptomen wie Atemnot, Angst, Übelkeit oder Erbrechen“, erklärt Sagmeister. „Dies geschieht in enger Absprache mit der jeweiligen Abteilung.“ Ziel sei eine möglichst frühe Anbindung an die Möglichkeiten der Palliativmedizin, um eine weitgehende Symptomarmut und eine damit einhergehende Erhöhung der Lebensqualität möglichst lange aufrecht zu erhalten.

Der Palliativmedizinische Dienst steht bei der Entscheidung von Therapiezielen sowie beim Verfassen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beratend zur Seite. „Bei nicht mehr beherrschbaren Symptomen ist durch die enge Zusammenarbeit mit der Palliativstation eine Verlegung dorthin möglich“, so Sagmeister. Gemeinsam mit dem Sozialdienst unterstützt der Palliativmedizinische Dienst bei der Planung der Patientenversorgung im Anschluss an den stationären Aufenthalt (z.B. zu Hause, im Pflegeheim oder im Hospiz) sowie bei der Organisation der palliativmedizinischen Weiterbetreuung. „Wenn es Wunsch des Patienten ist, werden die Angehörigen in die Betreuung mit einbezogen und bei Bedarf psychologisch oder seelsorgerisch betreut“, so Sagmeister.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bitte teilen