Home Allgemein ORCHESTERGEMEINSCHAFT MÜNCHEN-ANDECHS GASTIERTE MIT “MOZART UND BRUCKNER” IN DER DOMINIKANERKIRCHE

ORCHESTERGEMEINSCHAFT MÜNCHEN-ANDECHS GASTIERTE MIT “MOZART UND BRUCKNER” IN DER DOMINIKANERKIRCHE

Im Rahmen der Vortragsreihe “WIE FRIEDEN SCHAFFEN”, der Mediengruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt, gastierte die Orchestergemeinschaft München-Andechs unter der Leitung von Andres Pascal Heinzmann mit einem Klassik-Konzert in der Dominikanerkirche in Landshut!

Verleger Prof. Dr. Balle begrüßte die vielen Konzertbesucher in der Dominikanerkirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war!P1000357

Prof. Dr. Balle begrüßt “seine Ehrengäste”

Die Orchestergemeinschaft brachte das einzige von Mozart geschriebene Konzert für Klainette in A-Dur / KV622 zu Gehör. Solist war der 1977 in Stuttgart geborene Oliver Klenk. Er studierte zunächst am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Hubet Hilser und wechselte daqnn an die HfM “Franz Liszt” in Weimar zu Prof. Martin Spangenberg. Sein Können stellt er seither regelmäßig als Gast in nahmhaften Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, dem Nationaltheater Mannheim und dem Gürzenich in Köln unter Beweis. Oliver Klenk ist auch im Ausland sehr gefragt. Seine Konzertstädte sind in Italien, Spanien, Japan der Ukraine und Tschechien.Auf Grund seiner herrausragenden Musikerpersönlichkeit erhielt er ein Stipendium der Landeshauptstadt München. Seine Interpretation des Klarinettenkonzertes in A-Dur fand beim Publikum sehr großen Anklang, dies zeigte der starke Applaus nach seiner Darbietung.

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Der Solo-Klarinettist Oliver Klenk in Aktion

Gut zwei Monate vor seinem Tod, schreibt Mozart (1756 – 1791) sein einziges Konzert für Klarinette ( Allegro, Adagio, Rondo Allegro). Die noch junge Klarinette weckte Mzarts Interesse. Vor allem faszinierte ihn deren Klangfarbe: “Hätt`s nicht gedacht, daß “ein Klarinet” menschliche Stimme so täuschend nachmachen kann. Mozarts Werk widmete er seinem Freund und Klarinettisten Anton Stadler.

Als weiteren Beitrag des Konzertabends spielte das Orchester die Symphonie Nr.9 von Anton Bruckner. Bruckner widmete seine 9. “dem lieben Gott”. Kurz nach Vollendung seiner 8. Symphonie, begann er mit der Arbeit der  letzten. Die 9. Symphonie ist gegliedert n den 1. Satz (feierlich, misterioso), Scherzo (bewegt, lebhaft), Trio (schnell), Adagio (langsam, feierlich). Die Nederschriften der 9. Symphonie, perfekt wie sie waren, wurden erst nach Bruckners Tod entdeckt. Daher fand die Uraufführung erst am 11. Januar 1903 statt. Wissend , dass er sie nicht vollenden würde, schlug er lapidar eine Notlösung vor:….”hängts halt das “Te Deum dran”.

Der Dirigent Andreas Pascal Heinzmann, führte an diesem Konzertabend sein Orchester mit feiner Präzision und doch kräftiger Vehemenz durch die Konzerte. Er studierte zunächst in München Musikwissenschaft, Philosophie und Musikpädagogik. Er nahm sein Dirigierstudium bei Sergiu Celibidache in München und Paris auf. Im Jahre 2000 erhielt er sein künstlerisches Dirigierdiplom. An der LMU hatte er über sieben Jahre einen Lehrauftrag. Er dirigierte an verschiedenen “Häusern” der Musikwelt. Die Münchner Herbstakademie welche Heinzmann als Gründungsdirigent seit 2003 leitet, führte er ebenso wie das “symphonische Orchester München – Andechs” auf einen festen Platz im Musiklebens Münchens. Beide Orchester bestechen ihr breites Repertoire, ihre intensiven Klang und gewinnen durch ihre KOnzerte – auch für Kinder und Jugendliche unter Heinzmanns Konzeption und Moderation – fortwährend an Bedeutung.

Der Applaus an diesem Abend für Heinzmann und seinem Orchester bestätigt diese Beschreibungen. Gerne hätten die Landshuter Konzertbesucher noch eine Zugabe “über sich ergehen lassen”! Es war ein Abend zur Entspannung und des Genißens dieser wunderbaren Musik von Mozart und Bruckner.

(teilw. Auszüge aus Progr.-Schrift)

H.J.Lodermeier

 

 

-hjl-

 

 

 




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