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Online-Seminarreihe zum Thema Nachhaltigkeit

Landshuter Energiegespräche finden im Wintersemester 2020/21 erneut digital statt

Wie so viele Veranstaltungen in den vergangenen Monaten, gehen auch die Landshuter Energiegespräche 2020 wieder neue Wege. Die Hochschule Landshut hat in Kooperation mit dem Freundeskreis Maschinenbau sowie den Solarfreunden Moosburg eine Online-Seminarreihe auf die Beine gestellt. Die Landshuter Energiegespräche befassen sich in ihrer neuesten Auflage mit dem Thema Nachhaltigkeit.

An drei Terminen werden Expertinnen und Experten der Hochschule Landshut Aspekte wie nachhaltige Klärschlammentsorgung sowie Chancen und Perspektiven von Wasserstoff als Energieträger beleuchten. Eine Podiumsdiskussion greift außerdem Argumente der wieder aufgekeimten Diskussion um die Kernkraft auf.

Nachhaltige Energieversorgung
Die Landshuter Energiegespräche starten am Montag, 19. Oktober, um 18.30 Uhr. Dr. Uwe Behmel betrachtet in seinem Vortrag „Nachhaltige Energieversorgung – Chancen und Perspektiven für Wasserstoff“ unter anderem die Power-to-Gas-Technologie und beleuchtet den Stand der Technik. Die Technologie bietet die ideale Möglichkeit, große Mengen erneuerbaren Stroms als Gas zu speichern und in Form von Wasserstoff, Methan oder Methanol für den Verkehr, zur Wärmeerzeugung oder für Industrieprozesse zu verwenden oder wieder zurück in Strom umzuwandeln.

Podiumsdiskussion
Am Montag, 23. November, findet ab 18.30 Uhr eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema Energiewende, moderiert von Prof. Dr. Petra Denk vom Institut für Systemische Energieberatung GmbH an der Hochschule Landshut (ISE) und Prof. Dr. Barbara Höling von der Fakultät Maschinenbau, statt. Mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Energiewirtschaft sollen dabei Argumente für und gegen eine neue Kernenergiedebatte erörtert werden.

Nachhaltige Klärschlammentsorgung
Den Abschluss der Landshuter Energiegespräche bildet am Montag, 18. Januar, ab 18.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Klärschlammentsorgung im ländlichen Raum – das Projekt greenIKK“. Referentin Julia Straub vom Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut stellt das Forschungsprojekt vor und geht der Frage nach, welche Wege für einen unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm es gibt.

Die Anmeldung zu den einzelnen Online-Seminaren ist unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche möglich.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.