Home Bürgerbriefe Offener Brief an den Gemeinderat von Bodenkirchen

Offener Brief an den Gemeinderat von Bodenkirchen

An den Gemeinderat von Bodenkirchen

Dieses Schreiben geht auch als offener Brief an die Presse.

Landshut, 9. Oktober 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

am nächsten Montag, 13. Oktober, stimmen Sie im Gemeinderat von Bodenkirchen über die Positionierung Ihrer Gemeinde zur geplanten B15 neu ab. Unsere Initiative

PRO B15neu setzt sich für den Weiterbau dieser neuen Bundesstraße in Richtung Süden bis nach Rosenheim ein. Mit unserer Position vertreten wir all diejenigen Bürgerinnen und Bürger unserer Region, die nach Jahren der Planung endlich eine Lösung für die regionalen Verkehrsprobleme fordern.

Dabei steht die schweigende Mehrheit hinter uns – denn über 20.000 Menschen haben bereits an unserer Kampagne teilgenommen und für die B15 neu unterschrieben.

Bevor Sie als Gemeinderat über dieses Vorhaben abstimmen, möchten wir auf die folgenden Argumente hinweisen, welche für die B15 neu sprechen:

Entlastung für die Pendler. Täglich sind Tausende Bürgerinnen und Bürger als Pendler auf unseren Straßen unterwegs. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens haben Straßen wie die B15 und die B299 vielfach ihre Kapazitäten erreicht – die Folgen sind Staus,

eine geringe Mobilität und dadurch ein hoher Verbrauch an Treibstoff. Von der B15 neu profitieren also sehr viele Arbeitnehmer in unserer Region, denn bessere Verbindungen bedeuten kürzere Strecken, weniger Verbrauch und vor allem mehr Lebensqualität und mehr Freizeit!

Entlastung der Ortschaften entlang der bestehenden B15. Durch diese leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung gibt es für den Durchgangsverkehr keinen Anreiz mehr, über die einzelnen Ortschaften wie Taufkirchen, St. Wolfgang oder Dorfen zu fahren.

Deshalb werden diese Gemeinden vom Verkehr entlastet. Einzelne Ortsumfahrungen gemeinsam mit dem Ausbau der bestehenden B15 sind nicht zielführend,
da sicherheitsrelevante Nachteile wie höhengleiche Kreuzungen bestehen bleiben.

Eine Absicherung für unseren Mittelstand. Entlang der B15 neu gibt es über 5.000 Unternehmen. Der Großteil davon sind kleine und mittlere Betriebe, die lokal verankert sind und durch ihre Tätigkeit unseren gemeinsamen Wohlstand sichern. Auf dem

Ist-Zustand können wir uns nicht ausruhen. Denn damit diese Betriebe auch in Zukunft erfolgreich sind, benötigen sie alle eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur in Form der B15 neu!

Die B15 neu wirkt sich positiv aus. Egal ob in Neufahrn oder Ergoldsbach: Wo sie bereits gebaut worden ist, hat die B15 neu zu einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität und zu mehr Sicherheit in den Ortschaften geführt. Auch die Bürgerinnen und Bürger südlich der A92 haben sich diese Entlastung verdient!

Keine seriösen Alternativen. Das Grundproblem ist und bleibt der überregionale Durchgangsverkehr nach Norden und Süden. Dieser benötigt eine Bundesstraße, die eine hohe Kapazität und Mobilität garantiert. Nur die B15 neu erfüllt diese Bedingungen,

und deren Planungen sind bereits weit fortgeschritten. Jetzt alles wieder auf Anfang zu setzen bedeutet auch, bei den Planungen bei null zu beginnen. Dann erhalten wir auf absehbare Zeit keine Verbesserung der Situation. Im Gegenteil: Der Verkehr steigt weiter an – und uns Bürgern bleiben nur Lärm- und Umweltbelastung!

Bis 2025 wird laut dem Bayerischen Innenministerium der Verkehr auf unseren Straßen zunehmen – allein der Güterverkehr steigt jedes Jahr um 1,5 Prozent! Für eine lebenswerte und erfolgreiche Zukunft unserer Heimat müssen wir bereits jetzt die Weichen für übermorgen stellen.

Deshalb unser Appell an Sie: Positionieren Sie nicht Ihre Gemeinde Bodenkirchen gegen die B15 neu. Helfen Sie stattdessen mit, die bestmögliche Trasse für die B15 neu zu gestalten. Denn der aktuelle Stand ist lediglich ein Entwurf, welcher noch weiter angepasst werden kann.

Mit besten Grüßen,

gezeichnet Fritz Colesan

Für die Initiative PRO B15neu

 




NO COMMENTS

Leave a Reply