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NUTZERBEFRAGUNG AM LANDSHUTER HAUPTBAHNHOF — Besserer Zugang zur Bahn

Besserer Zugang zur Bahn

Nutzerbefragungen am Landshuter Hauptbahnhof

Die Professur für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung der Technischen Universität München (TUM) untersucht derzeit im Rahmen des Projekts „Zugang zur Bahn” die fußläufige Erreichbarkeit des Bahnhofs in Landshut.

Hierfür wird am Mittwoch, 11. Oktober, eine „Vor-Ort-Befragung” durchgeführt. Auf der zugehörigen Internetseite unter www.zugang-zur-bahn.de kann bereits ab Montag, 9. Oktober, auch online an der Befragung teilgenommen werden.

Ziel des Projektes ist es, die Fußwege im Zugang zum Bahnhof aufzuwerten sowie die Zugänglichkeit von beispielsweise Bushaltestellen, „Park+Ride” und „Bike+Ride” zum Bahnsteig zu erleichtern.

Bei der Vor-Ort Befragung werden die Passanten gebeten, Fragen zu ihrem Weg zum Bahnhof beziehungsweise ihrem Weg vom Bahnhof weg zu beantworten. Darüber hinaus erhalten die Bürger die Möglichkeit, im Rahmen eines Online-Fragebogens Qualitätsmängel wie beispielsweise enge Gehwege, große Umwege zum Bahnsteig oder gefühlte Sicherheitsdefizite wegen schlechter Beleuchtung aufzuzeigen und zu lokalisieren. Aus den gesammelten Ergebnissen werden in Kooperation mit der Stadt Landshut Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet, unter anderem wie der Zugang zur Bahn verbessert und die Attraktivität der Fußwege gesteigert werden kann.

Die Stadt Landshut wurde neben Aichach, Bad Neustadt an der Saale, Freilassing und Hilpoltstein als eine von fünf Städten für dieses Projekt ausgewählt. Bei Vor-Ort-Begehungen durch die TUM, Professur für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung, wurde bereits das Bahnhofsumfeld vermessen und kartiert. Basierend darauf wird mit Hilfe der Nutzerbefragungen ein bewertetes Wegenetzsystem erstellt und der Zusammenhang von der Wahl des Weges und der Wegequalität untersucht.

Die Ergebnisse aus dieser Studie sollen wichtige Informationen liefern, wie die bestehenden Fußwege verbessert und zukünftig geplante Bahnhöfe an anderen Orten Bayerns von Beginn an attraktiv und gut zugänglich gestaltet werden können.

Foto: Stadt Landshut