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Nicht nur Reden

Schon zum vierten Mal in Folge sammelten die Karatekas der Turngemeinde Landshut den Müll unserer Mitmenschen auf. Leider wieder mit sehr großem Erfolg.
Wenn man sich aufmerksam auf den Straßen umsieht fällt einem meist der Dreck in unseren Grünanlagen auf. Fast in jeder Ecke liegen Zigarettenschachteln, Plastikbecher oder Glasflaschen die achtlos entsorgt wurden. Um diese Hinterlassenschaften geht es bei der Aktion „Ramadama“ der Stadt Landshut, die regelmäßig viele Gruppen und Vereine jährlich durchführen.
Derzeit protestieren viele Schüler jeden Freitag für eine saubere Umwelt und versuchen sich Gehör bei der Politik zu verschaffen. Bereits der zweite „Klimagipfel“ zwischen Umweltministerium und Schülern in Bayern am 5. April zeigte, dass man durch Engagement viel erreichen kann. Nur verschwindet der Dreck der bereits in unseren Straßen liegt nicht einfach durch gut zureden und Versprechungen von Politikern und Umweltaktivisten. Ein Verbot von Plastikartikeln in der EU ab 2021 für die es bereits jetzt Ersatzprodukte gibt ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, jedoch warum erst so spät und nur für Dinge wie zum Beispiel Plastikballonstifte oder Wattestäbchen aus Kunststoff? Der Begründer des modernen Karate Gichin Funakoshi verfasste Anfang des 19. Jahrhunderts Leitsätze für Karate die nicht nur für diese Kampfkunst anwendbar sind. Einer dieser Regeln besagt, „Unglück geschieht durch Unachtsamkeit“. Dies sollten wir uns zu Herzen nehmen, uns mehr um unseren Planeten kümmern und uns öfters bücken um den Abfall vor unseren Nasen zu Entsorgen. Im Übrigen wurde kein einziger Plastikballonstift oder Wattestäbchen aus Plastik eingesammelt.

 

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