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NICHT NUR HÜBSCH, SONDERN AUCH G´SCHEIT UND SPORTLICH — Die Landshuter OB-Kandidatin PATRICIA STEINBERGER

 

PATRICIA STEINBERGER: ” DAMIT ES IN LANDSHUT WIEDER VORWÄRTS GEHT!”

 

 “SIND DIE HAARE SCHÖN?”

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Die Diplombetriebswirtin Patricia Steinberger behauptet, dass sie als Frau kritischer beobachtet wird, als ihre männlichen Mitkandidaten für das Amt des Landshuter Oberbürgermeisters. Gelobt wird: „Des is a Nette!“ Geschaut wird: Sitzt die Frisur? Was hat sie diesmal an. Gefragt wird: Kann sie kochen? (Ja, kann sie) Und warum kümmert sie sich nicht um Kind und Haushalt? Aber genau das wird sie sehr gerne tun, denn unter anderem, braucht der städtische Haushalt dringend eine Frau, die da mal aufräumt!

DAS FAMILIENLEBEN HAT SIE GEPRÄGT

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Der Vater von Patricia Steinberger – Gerd Steinberger – ist seit 20 Jahren im Stadtrat und war von 2008 bis 2014 der 3. Bürgermeister von Landshut

Ihre politischen Vorbilder sind natürlich Willi Brandt, Helmut Schmidt und Renate Schmidt. Aber wirklich geprägt hat sie ihre Familie. Sie fand es schön in einer großen Familie aufzuwachsen. Wie wertvoll das ist, weiß sie erst heute wirklich zu schätzen. Die Oma war ein ganz besonderer Mensch in ihrem Leben. Sie hat Patricia in jeder Weise unterstützt, war stolz auf ihre politischen Ambitionen. Während der Elternzeit von Patricia, sie hat eine Tochter, konnte sie in Vaters Familienbetrieb mitarbeiten, das war ein besonderer Luxus, den nicht viele haben, die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bringen. In ihrer momentanen geringen Freizeit, geht sie gerne Tennis spielen, wie man aus dem Titelbild entnehmen kann.

 

In Landshut müssen immer unterschiedliche Aspekte unter einen Hut gebracht werden – und es gibt derer drei.

KINDER UND JUGENDLICHE — EINE WICHTIGE INVESTITION, ES GEHT UM DIE ZUKUNFT LANDSHUTS

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Kinder und Jugendliche sind die Zukunft. Ihnen gegenüber haben wir eine große Verpflichtung. Investitionen in den Wohnungsbau, die Bildung und den Verkehr, sind Investitionen in die Zukunft. „Landshut wächst. In den kommenden Jahren wird die Bevölkerung auf über 70 000 Einwohner ansteigen. Das stellt neue Anforderungen an die Stadtpolitik. “Familien mit Kindern brauchen zu allererst eine bezahlbare Wohnung, zweitens Kinderbetreuungsplätze bzw. gute Schulen und drittens, sollte eine gute Erreichbarkeit zwischen den Orten gewährleistet sein. Kurze Kita und Schulwege, optimaler Weise ein Arbeitsplatz in der Region mit guter Anbindung im öffentlichen Nahverkehr, das ist das Ziel. Hier sieht die Kandidatin großen Handlungsbedarf.

VERKEHRSKOLLAPS VERHINDERN — AUSBAU VON B15neu UND ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHR

Wer den weiteren Bau der B15 neu bzw. die Alternativtrassen blockiert, der riskiert einen verkehrstechnischen Suizid mit verheerenden Folgen. Wir brauchen schnelle Entscheidungen und Lösungen für Probleme, die in der Vergangenheit zu lange ausgesessen oder gar ganz verhindert wurden. Zäher Verkehr, die täglichen Staus, die Baustellen und der damit verbundene Parkplatzmangel, zehren an den Nerven der Verkehrsteilnehmer. Dazu kommt die immense Belastung für Mensch und Natur durch Abgase und Lärm. „Man kommt nur noch im Schneckentempo durch Landshut vorwärts. Umso wichtiger ist es, echte Alternativen zum Auto zu bieten. Die Stadt benötigt weitere Radwege und die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs – langfristig auch den Anschluss an das S-Bahn-Netz der Stadt München. Wir brauchen in Landshut kluge, langfristige und vor allem auf Wachstum ausgelegte Konzepte in allen Bereichen. Wir müssen Perspektiven schaffen, damit die Menschen und Unternehmen dieser Stadt eine gute Zukunft haben.

NICHT WARTEN — HANDELN — WOHNUNGEN FÜR LANDSHUT, STATT GELD FÜR SPEKULANTEN

Beim Wohnungsbau, so Steinberger, gibt es keine Alternative zur städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Beim Wohnungsbau gibt es beispielsweise noch Grundstückspotential durch die Überbauung bestehender Parkplätze, mit Wohnungen. Außerdem könnte man bei Neubauten auf teure und sanierungsanfällige Tiefgaragen verzichten, Parkplätze ebenerdig bauen  und mit Wohn- oder Gewerberäumen aufstocken. Das senkt die Kosten und deckt den Parkraumbedarf. Umso wichtiger ist es, dass die Wohnraumthematik nicht alleine dem freien Markt überlassen wird. Nicht umsonst steht seit 70 Jahren in der Verfassung, dass jeder Mensch in Bayern Anspruch auf eine angemessene Wohnung hat, und dass die Gemeinden für die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum verantwortlich sind. Der Zuzug ist enorm und für die weit mehr als 1000 Neubürger jedes Jahr, müssten mehr als 300 Wohnungen gebaut werden. „Wer rechnen kann, dem wird es leicht fallen, die Vorteile einer WBG zu erkennen.“

Die OB-Kandidatin ist für eine WBG, weil dadurch bezahlbarer Wohnraum für alle entsteht, finanzielle Werte für die Stadt geschaffen werden, bedarfsorientiert gebaut werden kann, gezielt ausgebildete Mitarbeiter effizient arbeiten, sie Verwaltung und Wohnraumverwaltung zugleich ist, dadurch sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze entstehen.

Patricia Steinbergers Ziele als Oberbürgermeisterin:

SCHULWEGFREIHEIT: Ziel ist es, Schulbusse kostenlos anzubieten und Verkehr generell zu vermeiden, vor allem vor den Schulen zu den allgemeinen Bring- und Abholzeiten.

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HANDWERKERHÖFE: Sie fördert junges Handwerk, schafft eine gemeinsame Infrastruktur und ein kinderfreundliches Angebot. Darüber hinaus Arbeits- und Ausbildungsplätze.

 

INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT: Der Ausbau von arbeitszeitangepassten Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche ist das Ziel. Genauso wie eine zusätzliche Förderung des Vereinslebens.

 

BARRIEREFREIHEIT — ALLE GENERATIONEN PROFITIEREN DAVON

„Um überhaupt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ist Barrierefreiheit die Voraussetzung.“ Zum Glück gibt es die Barrierefreiheit. Leider endet die schon am nächsten Bordstein. Zugegeben: Je älter eine Stadt ist, und Landshut ist größtenteils mittelalterlich geprägt, umso aufwändiger gestaltet sich die Umsetzung. Für Menschen mit Behinderung ist Barrierefreiheit zwingend notwendig, aber zugleich wird der Zugang für Jedermann erleichtert. Kranke auf Krücken, Senioren, die auf einen Rollator angewiesen sind oder jungen Familien mit Kinderwagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Steinbergers Ziel ist es , allen Menschen Zugang zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu geben und Jugendlichen mit Handicaps, den Zugang zu Bildung und Ausbildung an allgemeinen Schulen und Berufsschulen zu ermöglichen. Der Aus- und Umbau von Gebäuden nach barrierefreien Maßstäben, kostet zunächst viel Geld. Doch im Hinblick auf die wachsende Bevölkerung und dem demographischen Wandel überwiegt der Nutzen eindeutig.

 

DIE AUGEN NICHT VERSCHLIESEN — HINSCHAUEN — HELFEN–VORBEUGEN

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in unserer Gesellschaft alltäglich, was kann man tun?“ Mindestens genauso häufig gibt es psychische und körperliche Gewalt gegen Frauen. Aufklärung ist notwendig. Viele Frauen können sich nicht wehren.  Die Flucht in ein Frauenhaus ist oft der letzte und einzige Ausweg, doch leider sind die Plätze sehr begrenzt. Es kommt vor, dass Frauen abgewiesen werden müssen. Sie finden nur durch weitere Hilfsangebote einen Weg, der Gewalt zu entfliehen. Die aktiven Helfer brauchen finanzielle aber vor allem personelle Unterstützung, denn auch sie sind einer enormen Belastung ausgesetzt. Als Oberbürgermeisterin möchte Patricia Steinberger sich für diese Hilfsangebote und Organisationen einsetzen. Besonders jungen Menschen ist zu vermitteln, dass Gewalt nie eine Lösung sein kann. Man muss hinschauen, helfen oder Hilfe holen, auch wenn nur ein Verdacht besteht.

Patricia Steinbergers Ziele als Oberbürgermeisterin:

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BEZAHLBARER WOHNRAUM: 1000 Wohnungen für Landshut. Das Konzept ist, eine städtische Wohnungsbaugesellschaft. Worauf warten wir noch?

BARRIEREFREIHEIT: Wir sind noch ganz am Anfang. Echte Barrierefreiheit geht deutlich weiter als bisher umgesetzt. Daran wird Steinberger arbeiten.

NULL-TOLERANZ BEI GEWALT: Gemeinsam müssen wir darauf achten und daran arbeiten, unsere Gesellschaft sicherer zu machen.

 

Die Ob-Kandidatin sieht sich als echte Alternative in diesem Wahlkampf. Sie glaubt, es wäre an der Zeit für einen echten politischen Wechsel in der Stadt Landshut. Denn die Probleme kann jeder sehen, der es will. Ihr Ziel ist es, Lösungen zu suchen und sie schnell umzusetzen. Sie will nicht verwalten, sondern aktiv gestalten. „In Rom hat es 3000 Jahre gedauert bis zur ersten Bürgermeisterin – ich denke, das kann in Landshut schneller geschafft werden.

H.J.Lodermeier