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NEUE KOMPETENZZENTREN BÜNDELN WISSEN — Bayerische Gewerbeaufsicht im Dienst aller Bürger

Pressemitteilung

München, 12. November 2015

 

Scharf und Müller: Neue Kompetenzzentren bündeln Wissen / Bayerische Gewerbeaufsicht im Dienst aller Bürger

 

“Mit Sicherheit für Bayern” – unter diesem Motto war die Bayerische Gewerbeaufsicht auch 2014 wieder zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger bei der Arbeit und im Rahmen des allgemeinen Verbraucherschutzes im Einsatz. Darauf wiesen die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf und die Bayerische Arbeitsministerin Emilia Müller bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts der Gewerbeaufsicht hin. “Die Bayerische Gewerbeaufsicht sorgt für die Sicherheit aller Bürger. Die Gewerbeaufsicht ist auch ein Garant für faire Wettbewerbsbedingungen im europäischen Binnenmarkt. Durch die Einrichtung von regionalen Kompetenzzentren wird das Wissen der Behörden gebündelt. Damit ist eine effektive und bürgernahe Arbeit gewährleistet”, so Scharf und Müller. Im Verbraucherschutz wird dabei insbesondere im Bereich Internethandel ein Schwerpunkt gesetzt. Speziell die verschiedenen Vertriebswege der Produkte sollen künftig in den Fokus der Kontrollen rücken. “Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Speziell auf das Internet abgestimmte Überwachungsstrategien sollen verhindern, dass potenziell gefährliche Produkte in den Handel und damit zum Kunden kommen”, betonte Scharf. Jährlich werden auf diese Art mehr als 1.000 unzulässige Angebote aus dem Verkehr gezogen.

Arbeitsministerin Emilia Müller ergänzte, neben dem Verbraucherschutz sei auch der Arbeitsschutz eine zentrale Aufgabe der Gewerbeaufsicht: „Arbeitsschutz ist nicht nur gesetzliche Pflicht. Sowohl Unternehmer als auch Beschäftigte profitieren von Arbeitsbedingungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich schützen. Die Gewerbeaufsicht prüft dabei in erster Linie, wie der Arbeitsschutz im Unternehmen organisiert ist.“ Müller verwies darauf, dass vor allem psychische Belastungen in der Arbeitswelt immer bedeutsamer würden. „Hier liegt ein weiterer Schwerpunkt. Psychische Belastungen verursachen bereits einen Anteil von 16,6 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Ziel ist es, die Gefährdung psychischer Belastungen zu erkennen und die Unternehmen bei Bedarf zu beraten.“

Die Jahresberichte der Bayerischen Gewerbeaufsicht sollen über die vielfältigen Aktivitäten aufklären und die Fülle der Aufgaben deutlich machen.

Unter der Adresse www.gewerbeaufsicht.bayern.de können sich sowohl Unternehmern als auch Bürger und Arbeitnehmer über die Aufgaben und Angebote der Bayerischen Gewerbeaufsicht informieren.

Der vollständige Jahresbericht kann unterhttp://www.gewerbeaufsicht.bayern.de/wir_ueber_uns/jahresbericht/index.htm abgerufen werden.

 

 

 

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