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Namensänderungen von Göring-Eckardt überfällig?

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In Landshut hat der Reigen der Namensänderungen mit dem Max-Dingler-Weg begonnen:
Analog zum  bundesweiten Umbennungssturm von Straßen- und Schulen, weil sie nach Nazi-Namen tragen, sollte die Grünen-Front-Frau Katrin Göring-Eckardt schnell darüber nachdenken, sich einen politisch-korrekten Namen zuzulegen.
Den Namen eines Nazis zu tragen und in der heutigen Politik tätig zu sein, geht doch gar nicht!
Da muss sie doch handeln!
Man stelle sich vor, bei der Union würde jemand einen belasteten Namen tragen…
Undenkbar, was die K-Gruppen der Grünen und die Gutmenschen für eine Hetzjagd beginnen würden!
Andererseits: In den neuen Bundesländern gibt es diese Form von Vergangenheitsbewältigung nicht. Da gibt es Straßen und Schulen eingedenkens eines Ernst-Thälmann, einer Rosa-Luxemburg, eines Kim Il Sung, einträchtig neben Lenin, Marx und Engels. Vielleicht sogar für den Menschenfreund und lupenreinen Demokraten Josef Stalin? Also den Ikonen des Sozialismus. Oder wie es Kurt Schumacher, SPD, ausdrückte: “die Rot lackierten Faschisten”.
Da regt sich niemand auf. Das ist Geschichte, damit muss man leben können, heißt es dort.
Der Namenssturm, der Teil einer Kulturrevolution sein könnte, findet nur in den alten Bundesländern statt.
Es zeigt sich einmal mehr, dass Menschen als Namensgeber fragwürdig sind. Wer kann schon von sich behaupten ein ideales Leben geführt zu haben? Selbst ein Martin Luther King jr. oder ein Mahatma Ghandi haben ihre Frauen übel betrogen.
Während Reichspräsident Paul von Hindenburg vor 80 Jahren größte Hochachtung in Deutschland hatte, wird er heute in die rechte Ecke gestellt und von Schildern und Sockeln enthoben. Die Zeiten und die herrschende Meinung ändert sich rasch. Die positiven Taten werden ausgeblendet und Schattenseiten werden, nach dem Tod der Betroffenen und der meisten Zeitzeugen, hervorgehoben oder konstruiert.
Es ist daher sinnvoller bei Namensgebungen künftig von Personen Abstand zu nehmen und statt dessen einen regionalen Bezug zu suchen oder
sich durch die Natur inspirieren zu lassen.
Rudolf Schnur
Anmerkung zu Frau Göring-Eckardt, entnommen aus www.abgeordnetenwatch.de:
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.11.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

in Wikipedia lese ich, Sie sind Mitglied in der Atlantik-Brücke.
Als Kritik wird in Wikipedia (Artikel Atlantik-Brücke) die “Verschwiegenheit und die mehr als dürftigen Berichte über Treffen, Seminare und Konferenzen über die Atlantik-Brücke und die unmittelbare Nähe der Politik zur Wirtschaft und mangelnde Transparenz” angegeben.

Warum sind Sie in dieser Organisation?

Antwort von Katrin Göring-Eckardt
bisher keineEmpfehlungen
27.11.2012
Katrin Göring-Eckardt
Liebe Frau ,

ich bin, wie einige andere Grüne, Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke. Die Atlantik-Brücke ist ein Verein, der – wie in seiner Satzung festgeschrieben – der Förderung der Völkerverständigung dient. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein, der auf der Grundlage des Vereinsrechtes arbeitet (damit genauso demokratisch ist wie ein Sportverein o. ä.) und Konferenzen und Hintergrundgespräche zu außenpolitischen Themen, insbesondere den transatlantischen Beziehungen, anbietet. Das sind Themen, die für uns GRÜNE wichtig sind und zu denen wir mit JournalistInnen, Leuten aus der Wirtschaft und politischen MitbewerberInnen im Gespräch bleiben sollten, in diesem oder in anderem Rahmen. Es macht jedenfalls keinen Sinn, dies einseitig einem bestimmten politischen “Lager” zu überlassen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich, statt nur auf Wikipedia zu vertrauen, ganz einfach den Jahresbericht auf der Homepage der Atlantik-Brücke herunterladen.

Viele Grüße
Katrin Göring-Eckardt

“Die rund 500 Mitglieder der Atlantik-Brücke kommen vorwiegend aus der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft und den Medien. Die Mitgliedschaft erfolgt auf Einladung.”  aus der Homepage des Vereins Atlantik-Brücke e.V.