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Modernste Technik zum Vorteil der Patienten Krankenhaus Landshut -Achdorf erhält ersten OP-Roboter in der Region Landshut

Jakob Fuchs (re) und Prof. Dr. Johannes Schmidt (li) unterzeichneten den Vertrag für den ersten OP-Roboter in der Region Landshut.

Landkreis Landshut. Heute wurde ein Meilenstein in der Geschichte der Chirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf gesetzt: Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, und Prof. Dr. Johannes Schmidt, Vorstand der LAKUMED Kliniken, unterschrieben den Vertrag für den ersten Operations-Roboter in der Region Landshut, der in einem Operationssaal am Krankenhaus Landshut-Achdorf installiert werden soll. Das Roboter-System Senhance der Firma Asensus ist 1200 Kilogramm schwer und hat drei bis vier Arme, mit denen am Patienten gearbeitet werden kann. Der neue OP-Roboter soll ab dem Spätsommer 2021 bei Eingriffen in den Fachbereichen Gynäkologie und Viszeralchirurgie zum Einsatz kommen – bis dahin werden ausgewählte Ärzte und Pflegekräfte für den Umgang mit dem neuen Roboter-System ausgebildet.

Foto: Asensus Europe S.a.r.l.


„Erfolgt eine Operation mit einem Robotik-System, dann bedeutet das nicht, dass ein Roboter alleine am Patienten arbeitet, sondern dass ein erfahrener Chirurg den Eingriff mit einem Telemanipulator, also einem verlängerten Arm, durchführt“, erklärt Vorstand und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Johannes Schmidt. Das Operieren mit einem Roboter bietet Operateur und Patienten viele Vorteile: „Operationen mit einem Roboter führt der Chirurg in einer ergonomischen Sitzposition mit direktem Blick auf den Patienten durch. Dies entlastet die Wirbelsäule des Operateurs, so dass auch längere Eingriffe mit höchster Konzentration möglich sind.“ Zudem gleiche der Roboter natürliche Schwächen wie ein Händezittern aus und der Chirurg kann die Kamera des Systems mit Hilfe seiner Augen auf die relevanten Bereiche im Operationsgebiet steuern. Die optische Vergrößerung des Operationsfeldes sorgt für größere Detailtreue und auch sehr kleine Strukturen können so leichter erkannt werden. „Für den Patienten bedeutet dies, dass das Komplikationsrisiko und die Narkosedauer deutlich reduziert werden können und sich der Patient nach dem Eingriff noch schneller erholt“, sagt Prof. Dr. Schmidt.
Das Krankenhaus Landshut-Achdorf ist seit vielen Jahren Vorreiter in der minimal-invasiven Chirurgie. Dies belegt unter anderem die Zertifizierung als Referenzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Es freut uns, mit dem Vertragsabschluss für den ersten OP-Roboter der LAKUMED Kliniken und dem ersten OP-Roboter in der Region Landshut einen Meilenstein in der Geschichte der Chirurgie zu setzen und uns zugunsten unserer Patienten weiterzuentwickeln,“ sagt Jakob Fuchs.

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