Home Allgemein MOBILITÄTSREGION LANDSHUT VORANTREIBEN — Abgeordneter Radlmeier bespricht Konzept mit Verkehrspolitiker Oßner

MOBILITÄTSREGION LANDSHUT VORANTREIBEN — Abgeordneter Radlmeier bespricht Konzept mit Verkehrspolitiker Oßner

Mobilitätsregion Landshut vorantreiben

Abgeordneter Radlmeier bespricht Konzept mit Verkehrspolitiker Oßner

 

„Die Region Landshut ist eine echte Mobilitäts- und Wachstumsregion“, stellt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier fest. Um die Region zukunftsfest zu machen, besuchte Radlmeier Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, der im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur im Bundestag sitzt, in seinem Bürgerbüro in Landshut. Beide CSU-Politiker regen ein umfassendes Mobilitätskonzept an.

 

„Wir brauchen für die Region Landshut einen klaren Fahrplan, wohin wir als Region wollen. Wir müssen unsere Heimat zukunftsfest machen, um dem steigenden Mobilitätsbedürfnis und den damit einhergehenden Verkehrszahlen gerecht zu werden“, macht Helmut Radlmeier deutlich. Mobilität ist in Stadt und Landkreis fest verankert, zum einen dank der zahlreichen Arbeitsplätze in der Automobilherstellung und den Zuliefererbetrieben. Zum anderen wird in den kommenden Jahren massiv in die Verkehrsinfrastruktur investiert. „Von den 270 Mrd. Euro des neuen Bundesverkehrswegeplans fließen über 500 Millionen Euro in unsere Region“, erläutert Florian Oßner, Mitglied des Bundesverkehrsausschusses. Dank der Investitionen werden Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen. „Ohne Mobilität gibt es keine Prosperität. Unsere Verkehrswege sind die Lebensadern unseres Wohlstands“, pflichtet Helmut Radlmeier bei. Deshalb brauche es ein umfassendes Mobilitätskonzept, das alle Bereiche beinhaltet und die richtigen Weichen für die Zukunft stellt.

 

Im Bereich Straßenbau machen sich die Abgeordneten daher dafür stark, dass die B 299-Umfahrungen von Ober-/Unterneuhausen, Weihmichl und Arth zügig gebaut werden. „Zusammen mit den Anwohnern haben wir in München und Berlin lange für diese Umfahrungen gekämpft. Jetzt geht es darum, sie vernünftig zu realisieren, damit die Ortschaften endlich vom lästigen Durchgangsverkehr befreit werden“, so Oßner. Möglichst rasch soll nach den beiden Abgeordneten auch die B 15neu über die Isar geführt und an die LA 14 angeschlossen werden. „Mit dem Brückenschlag und der Anbindung ergibt sich bereits eine erste Entlastung, etwa für Essenbach oder für die Konrad-Adenauerstraße“, zeigt Verkehrspolitiker Oßner auf. Entlastet sollen auch Anwohner der neuen Bundestraße werden: Seit Langem setzen sich die CSU-Abgeordneten gemeinsam mit den Verantwortlichen des Marktes Essenbach für den Bereich Ohu für eine Einhausung mit Deckel ein. „Es freut uns, dass nun auch andere außerhalb der Marktgemeinde Essenbach die Bedeutung eines Deckels und die damit verbundene Lärmminderung erkannt haben. Angesichts der Mehrkosten ist jede Unterstützung recht“, erklären Oßner und Radlmeier.

 

Lärmschutz verbessern

 

Mit Hinblick auf die weitere Trassenführung der B 15neu legen die Abgeordneten großen Wert darauf, dass die weitere Trassenführung der B 15neu im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wird. An bestehenden Straßen, wie der A 92, solle der Lärmschutz gezielt verbessert werden. „Der Verkehr nimmt weiter zu. Vor allem die alte Betonfahrbahn der Autobahn ist dabei immer häufiger Stein des Anstoßes. Ob in Bruckberg, der Münchnerau oder im Bereich Altheim: Viele klagen über den zunehmenden Lärm“, führt Radlmeier aus. Große Hoffnung setzt Oßner auf die anstehende Fahrbahnerneuerung: „Im Zuge der abschnittsweisen Deckensanierung der A92 sollte die Betonfahrbahn durch einen lärmmindernden Splittmastixasphalt ersetzt werden. Dadurch würde sich die Situation erheblich verbessern. Im Bereich der Schiene könnte auch der lange geforderte zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Landshut und Plattling eine große Chance sein, den Lärmschutz aufgrund der niedrigeren Grenzwerte bei Neubaustrecken deutlich zu verstärken“, erläuterte Oßner.

 

Neue Mobilitätsformen

 

Zudem fordert Radlmeier, neue Formen der Mobilität fest in der Region zu verankern. Oßner wirbt dabei für den Ausbau der Elektromobilität, beispielsweise durch eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Außerdem solle eine Wasserstofftankstelle in der Region gebaut werden. „Mit einer Tankstelle für Brennstoffzellenfahrzeuge würden wir unsere Heimat an die Spitze des Fortschritts stellen“, unterstreicht Oßner, Schirmherr der Initiative Wasserstoffregion Landshut. Oßner bezog auch Landtagsabgeordneten Florian Hölzl positiv mit ein, der die Elektromobilität in der Region ebenfalls unterstützt. „Dadurch würden wir eine Vorreiterrolle einnehmen“, bekräftigt sein Kollege Radlmeier. In diesem Zusammenhang erwähnte Oßner auch noch die massiven Anstrengungen seitens des Bundes in die digitale Infrastruktur, also für ein flächendeckendes, schnelles Internet, was auch zu mehr Lebensqualität beiträgt.

 

Bereits seit einiger Zeit plädiert Radlmeier für die Stärkung des ÖPNVs. Dieser könne zudem durch ein Anrufsammeltaxi sinnvoll ergänzt werden. Damit könnten auch Orte, bei denen sich eine Busverbindung nicht lohnt, angebunden werden. Großes Potenzial sehen die CSU-Abgeordneten beim Ausbau des Radwegenetzes – sowohl Bund und Land unterstützen hier die Gemeinden deutlich. „Insgesamt werden wir im Freistaat bis 2019 über 200 Mio. Euro in den Radwegebau investieren“, so Radlmeier. „Allein entlang an Bundesstraßen werden 186 Vorhaben realisiert“, fügt Oßner hinzu. Durch den gezielten Ausbau in allen Bereichen schaffe man ein nachhaltiges, modernes und dem Bedarf angepasstes Mobilitätskonzept, sind die Abgeordneten überzeugt.

 

Bildunterschrift: Stoßen ein Mobilitätskonzept für die gesamte Region an: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

 

Foto: Büro Radlmeier