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“MOBILITÄT VERBINDET” — Radverkehr, ÖPNV, Konnexität: MdL Rosi Steinberger sichert OB Putz Unterstützung zu

„Mobilität verbindet”

Radverkehr, ÖPNV, Konnexität: MdL Rosi Steinberger sichert OB Putz Unterstützung zu

 

„Ohne unsere Landtagsabgeordneten geht es nicht”, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz und unterstreicht „die wichtige gemeinsame Zusammenarbeit im Sinne der Stadt und unserer Region mit den Abgeordneten”. So auch am Montag beim gemeinsamen Treffen mit der niederbayerischen Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema „Mobilität”. Freilich machten beide keinen Hehl daraus, was ihre Meinungsverschiedenheit zum Thema Verkehr und Umfahrung betrifft. Doch dass das Eine, das Andere nicht ausschließt – das verdeutlichten sie einmal mehr beim Thema Radverkehr und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV): „Hier wollen wir gemeinsam an einem Strang ziehen”. Etwa was den von Oberbürgermeister Alexander Putz vorgeschlagenen Ausbau des Radweges von Ergolding zur Hochschule über beide Isararme anbelangt; grundsätzliche Bereitschaft hierfür signalisierte auch schon der Ergoldinger Bürgermeisterkollege Andreas Strauß im jüngsten Gespräch mit dem Rathauschef. Auch das Verbesserungspotenzial in punkto Radewegenetzausbau in und um Landshut herum wollen Putz und Steinberger nutzen. Die Landtagsabgeordnete würdigte darüber hinaus die Tarifverhandlungen der Stadt gemeinsam mit dem Landkreis zum ÖPNV, mit dem Ziel, einen gemeinsamen Fahrschein für das gesamte Stadt- und Landkreisgebiet zu entwickeln. Der Oberbürgermeister hob die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis hervor und bekräftigte, dass man hier gemeinsam auf einem guten Weg sei.

Weitere Bitte des Rathauschefs, der die Abgeordneten als wichtige Schnittstelle zur Staatsregierung bezeichnet: Die Kommunen dabei zu unterstützen, dass sie in puncto Konnexitätsprinzip stärker beachtet werden. Wie Putz sagte, würden den Kommunen von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben mit entsprechenden Folgekosten aufgebürdet, ohne sie mit dem hierfür erforderlichen Finanzpolster auszustatten. Als Beispiele nannte er die „große gesellschaftliche Aufgabe ‚Digitalisierung‘ im Bereich der Bildung” oder die „Schaffung von Ganztagesbetreuungsplätzen” im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies dürfe nicht allein auf den ohnehin stark beanspruchten Finanzschultern der Kommunen ausgetragen werden. Denn für Landshut als Sachaufwandsträger vieler Bildungseinrichtungen bedeute diese Aufgabenmehrung einen erheblichen finanziellen Kraftakt: „Diese Verantwortung kann eine Stadt alleine nicht stemmen. Im Sinne der Kommunen erhoffe ich mir hier deutlich mehr Unterstützung von Bund und Ländern”, so Putz. Steinberger sicherte dem Oberbürgermeister auch hier ihre Unterstützung zu.

 

 

Bildunterschrift:

Seite an Seite: Die Region und Stadt Landshut nach vorne zu bringen, steht für Oberbürgermeister Alexander Putz und die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger im Zentrum ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit.