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MIT LEISTUNG UND AUSDAUER ZU GROSSEM ZIEL — Landrat Peter Dreier zeichnete beste Quali- und M-Absolventen der Mittelschulen im Landkreis Landshut aus

Bildtext: Die besten Quali- und M-Absolventen aus dem gesamten Landkreis Landshut wurden am Freitag im Bürgersaal der Marktgemeinde Altdorf ausgezeichnet. Das Bild zeigt sie zusammen mit Landrat Dreier, Bürgermeister Maier, Schulamtsdirektor Michael Kugler und seiner Kollegin Schulrätin Sylvia Plank, die die Veranstaltung moderierten, und den Klassenlehrern.

 

Mit Leistung und Ausdauer zu großem Ziel

Landrat Peter Dreier zeichnete beste Quali- und M-Absolventen

der Mittelschulen im Landkreis Landshut aus

 

Mit ihren hervorragenden Schulabschlüssen haben die jungen Absolventen von Mittelschulen aus dem ganzen Landkreis Landshut die Grundlage gelegt für einen Lebensweg, der sie noch zu vielen Erfolgen führen kann: Das war der Tenor der Ansprachen von Landrat Peter Dreier, von Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier und Schulamtsdirektor Michael Kugler bei der Auszeichnung der Mittelschüler mit den besten Qualifizierenden Abschlüssen („Quali“) und Mittleren Schulabschlüssen (M-Abschluss) im Bürgersaal der Marktgemeinde Altdorf im Beisein vieler Mütter und Väter sowie zahlreicher Lehrkräfte – Klassenleitern der Absolventen. Landrat Dreier brach zudem eine Lanze für die Ausbildung junger Menschen im Handwerk.

 

Die weit über hundert Angehörigen, Lehrer und Freunde der Mittelschüler freuten sich sichtlich mit den jungen Leuten, die bei der Feierstunde ausgezeichnet worden sind, die Schulamtsdirektor und seine Kollegin Schulrätin Sylvia Plank moderierten. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch das Schüler-Orchester „Jungs’s Blech“ (Leitung: Reinhard Scherer), das sich aus Mittel- und Realschülern sowie Gymnasiasten zusammensetzt.

Landrat Peter Dreier beglückwünschte die jungen Frauen und Männer zu ihren herausragenden Schulabschlüssen: Damit hätten sie ein solides Fundament gelegt, auf dem sie ihren beruflichen und weiteren Ausbildungs-Werdegang aufbauen könnten. Dieser große Erfolg, den sie mit Ausdauer und Leistung erreicht haben, helfe ihnen aber auch als Motivationsschub, um ihren gesamten Lebensweg positiv zu gestalten, machte der Landrat deutlich.

Seine guten Wünsche und die aller, denen die jungen Leute am Herzen liegen, begleiteten sie auf jeden Fall: einerlei, welche Wege sie nun einschlagen werden. Und den jungen Leuten stünden mannigfaltige berufliche und schulische Ausbildungswege offen bis hin zu den Hochschulen. Wer sich noch nicht entschieden habe, aber auch anderen wolle er eine Ausbildung im Handwerk ans Herz legen, führte Dreier aus: Der Bedarf an den Leistungen qualifizierter Handwerker sei heute schon hoch und er werde in Zukunft noch mehr zunehmen.

Erst dieser Tage hätten ihm erneut führende Repräsentanten der heimischen Wirtschaft auf der Grundlage ihrer Erfahrungen dargelegt, wie sehr eine gute künftige Entwicklung der Wirtschaftskraft Deutschlands vom Angebot und der Qualität handwerklicher Leistungen abhänge. Inzwischen spreche es sich auch langsam herum, dass ein Handwerksberuf in punkto beruflicher Sicherheit und Einkommen einer akademische Ausbildung immer häufiger in Nichts nachstehe.

Dreier forderte die jungen Leute aber ebenso zu sozialem und ehrenamtlichem Engagement auf: Sie sollten sich in Vereinen, Organisationen, überhaupt im öffentlichen Leben engagieren und sich einbringen. Vor allem sollten sie die Werte, die eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft stark mache, mit Leben erfüllen – Zivilcourage vor allem, wie der Landrat mit Verweis auf sein Engagement in der Dominik-Brunner-Stiftung unterstrich.

Als Vater von zwei Kindern könne er gut nachwühlen, wie sehr sich an diesem Tag die Eltern der geehrten Schüler fühlten, sagte Dreier. Und er forderte sie auf, ihren Kindern, die sie so lange begleitet haben, auch in Zukunft, wo nötig, zur Seite zu stehen. Wie den Eltern dankte der Landrat auch ganz besonders den Lehrkräften für alles, was sie getan haben, um den jungen Leuten „das Beste mit auf den Weg zu geben“.

Es sei mittlerweile eine schöne Tradition geworden, dass der Landkreis seine besten Mittelschul-Absolventen ehrt, sagte Bürgermeister Helmut Maier – und der Markt Altdorf sei stolz darauf, seit Anfang als Gastgeber zu fungieren. Auch Maier unterstrich, dass den Mittelschul-Absolventen von heute schulisch wie beruflich praktisch alle Wege offen stünden. Er sei überzeugt, dass die Spitzen-Absolventen, die mit Zielstrebigkeit und Eifer so hervorragend in den Mittelschulen abgeschnitten haben, auch andere Ziele erreichten, die sie sich setzten. „Macht so weiter wie bisher“, betonte der Bürgermeister.

Schulamtsdirektor Michael Kugler gratulierte den besten Quali- und M-Absolventen der Mittelschulen des Landkreises auf scherzhaft-aktuelle Weise, indem er ihnen die Frage stellte, was sie von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterscheide; er gab die Antwort selbst: Die Mittelschüler „haben das Finale erreicht“. Aber noch mehr: Mit ihren großartigen Leistungen hätten sie Zielstrebigkeit, Einsatzbereitschaft, Selbstverantwortung und Zuverlässigkeit bewiesen.

Das seien Tugenden, die sie ihr ganzes Leben brauchen könnten – beruflich wie privat. Das sollten sie sich stets vor Augen halten. Denn: Egal, wie sie sich nun orientieren, ob in Richtung einer Berufsausbildung oder auf neue Schulen – „das Lernen geht weiter“, führte Kugler aus. Und einerlei, ob Handwerk, Industrie; Dienstleistungen, weitere Schulen bis hin zu Hochschulen und Universität: Wer es verstehe, seine Talente gut einzubringen, der habe auch hervorragende berufliche Chancen, denn fleißigen, geschickten, zuverlässigen und vernünftigen Jugendlichen stünden ungezählte Türen offen.

Eindringlich warnte Kugler vor den Gefahren sogenannter sozialer Medien und forderte er die jungen Leute auf, wahre Freundschaften zu pflegen an Stelle von Facebook-„Freundschaften“. Bei aller Begeisterung für die digitale Welt – der Mensch müsse im Mittelpunkt und Vordergrund stehen, die Maschinen müssten ihm dienen.

Seine herzlichen Glückwünsche an die Absolventen verband er mit einem tiefen Dank an Eltern und Lehrer – den Eltern besonders für das Vertrauen, das sie Schulen und Lehrern entgegengebracht haben. Die Lehrkräfte hätten die Schüler mit großem Einsatz, hoher Kompetenz und viel pädagogischem Geschick auf den Weg des Erfolgs gebracht.

An die Schüler appellierte Kugler, sich gerade in der digitalen Welt nicht „von unsinnigen Parolen oder schmutzigen Inhalten einfangen“ zu lassen – und stattdessen Tugenden zu pflegen wie Menschlichkeit, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. „Seid mutig, überlegt und wertet kritisch, was ihr hört und seht“, betonte Kugler: In diesem Sinne hoffe er auf kritische, kluge, mutige und rechtschaffene junge Erwachsene, die klug und verantwortlich handelten.

 

Landrat Peter Dreier

 

  Landrat Peter Dreier und Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier gratulierten den erfolgreichen Absolventen und dankten Eltern und Lehrern für ihre Verdienste um den Erfolg der jungen Leute.

 

Die besten Absolventen beim Qualifizierenden Abschluss, Jahrgang 2018: Mittelschule Altdorf: Kristina Zeiger und Yvonne Lanz (Klassenlehrerin: Andrea Zellmeier-Zwack); Mittelschule Bodenkirchen: Andreas Zens und Eva Kaschel (Dieter Winkelmann-Heyl); Mittelschule Buch am Erlbach: Ramona Korber, Sabrina Ott, Chiara Quack und Johanna Tristl (Karina Ruf); Mittelschule Ergolding: Florijan Ademi, Veronika Salzinger und Cem Hasan Timur (Birgit Gradl); Mittelschule Ergoldsbach: Magdalena Molinova, Nico Bernhardt, Fabian Fleck und Johannes Scharf (Gerlinde Fuchs); Mittelschule Essenbach: Laura Friedl und Celine Dolecek (Hermann Kraus); Mittelschule Furth: Marietta Wildner (Angelina Kammermayer); Mittelschule Geisenhausen: Fabienne Zoll und Jonas Vielhuber (Susanne Landeck, Dominik Frey); Mittelschule Gerzen: Katharina Altinger und Markus Schöpf (Damian Langer); Mittelschule Kronwinkl-Ast: Lisa Nitzl und Emily Hertle (Thomas Eder); Montessori-Mittelschule: Leon Rabien und Michael Berg (Katrin Münsterer); Mittelschule Niederaichbach: Annalena Maier und Katrin Krieger (Esther Englberger, Robert Eisgruber); Hauptschule Oberroning: Julia Fischer, Lena Elsner und Kilian Ziegltrum; Mittelschule Pfeffenhausen: Konrad Gebendorfer und Jimmy Schmiedel (Andrea Englbrecht); Mittelschule Rottenburg-Hohenthann: Wiktoria Hagen, Hubert Hirsch, Wiktoria Misch und Esat Buba (Johann Mosner); Mittelschule Velden: Martina Maier und Lisa Huber (Roland Regahl); Mittelschule Vilsbiburg: Emili Gaßner und Gabriel Scheck (Armin Stadler, Kerstin Huber).

Die besten Absolventen der M-Klassen:

Mittelschule Ergolding: Johannes Eisgruber und Tobias Franz (Andrea Frohnholzer); Mittelschule Ergoldsbach: Marketa Molinova und Human Winkler (Tanja Sommerfeld); Montessori-Mittelschule: Luisa Ruhland und Carla Wiener (Ingrid Lautenschlager); Mittelschule Rottenburg-Hohenthann: Sandra von Schuster, Verena Weingartner und Giulio Longhitano (Monika Oßner); Mittelschule Vilsbiburg: Eva Lieven und Dustin Feucht (Ingrid Röhrner).

 

Die Landkreis-Besten beim Qualifizierenden Mittelschulabschluss („Quali“) sind: Ramona Korber (Buch am Erlbach, Klassenlehrerin (KL) Karina Ruf); Magdalena Molinova (Ergoldsbach, KL Gerlinde Fuchs), Julia Fischer (Oberroning); Martina Maier (Velden, KL Roland Regahl), Fabienne Zoll (Geisenhausen, KL Susanne Landeck).

Die Landkreis-Besten beim M-Abschluss sind: Marketa Molinova (Ergoldsbach, KL Tanja Sommerfeld); Luisa Ruhland und Carla Wiener (Montessori, Geisenhausen, KL Ingrid Lautenschlager); Eva Lieven (Vilsbiburg, KL Ingrid Röhrner).

 

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