Home Allgemein MdL FLORIAN HÖLZL UND VERTRETER DER LANDSHUTER WASSERSTOFFINITIATIVE BEGEISTERT VON STUDENTISCHER ARBEIT...

MdL FLORIAN HÖLZL UND VERTRETER DER LANDSHUTER WASSERSTOFFINITIATIVE BEGEISTERT VON STUDENTISCHER ARBEIT — Lastenheft für Wasserstofftankstelle in der Region erarbeitet

Lastenheft für Wasserstofftankstelle in der Region Landshut erarbeitet

MdL Hölzl und Vertreter der Landshuter Wasserstoffinitiative begeistert von studentischer Arbeit

 

Gemeinsam mit Ulrich Dirr und Wolfgang Beck von der Initiative Wasserstoff-Region Landshut nahm Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (CSU) vergangenen Donnerstag an der Abschlussveranstaltung des studentischen Projekts „ZukunftGestalten@HM – Future Energy“ an der Hochschule München teil. Eines der interdisziplinären Studententeams erarbeitete in den letzten Monaten unter enger Einbindung der Initiative Wasserstoff-Region Landshut als Praxispartner erfolgreich ein Lastenheft für die im Raum Landshut erwünschte Wasserstofftankstelle. Die beiden ehrenamtlich tätigen Vertreter der Wasserstoffregion und Landtagsabgeordneter Florian Hölzl waren von den präsentierten Projektergebnissen vollends begeistert. „Ich bin davon angetan, dass die studentischen Arbeiten keine bloßen wissenschaftlichen Abhandlungen sind, sondern einen klaren Praxisbezug haben, von dem wir nachhaltig profitieren können“, so Hölzl. Ulrich Dirr und Wolfgang Beck, die gemeinsam mit zahlreichen Mitstreitern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik seit knapp drei Jahren mit viel Enthusiasmus ehrenamtlich daran arbeiten, den Raum Landshut zu einer Leitregion in Sachen Wasserstoff zu machen, zeigten sich von der Qualität der Arbeitsergebnisse überzeugt: „Unser Verein und damit die ganze Region wird von den Untersuchungen der Hochschüler profitieren“, so Ulrich Dirr. Sein Kollege Wolfgang Beck ergänzte: „Dass uns die Hochschule München als Praxispartner ausgewählt hat, bestätigt uns in den Bemühungen, die Nutzung von Wasserstoff als Systemintegrator zwischen der regenerativen Erzeugung elektrischer Energie und der mobilen sowie stationären Nutzung und Speicherung weiter voranzutreiben.“

 

Beschäftigt haben sich die Studenten zum Beispiel mit der Rentabilität einer Wasserstofftankstelle im Raum Landshut. Unzweifelhaft seien die Kosten für den Bau und den Betrieb einer Wasserstofftankstelle gegenwärtig noch sehr hoch, weshalb auch die Wasserstoffinitiative Landshut gemeinsam mit dessen Schirmherrn, Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, sämtliche Möglichkeiten auslotet, das Vorhaben über die H2-Mobility in die Tat umzusetzen. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Unternehmen und Partnern aus der Automobil-, Gas- und Mineralölindustrie, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, in Deutschland eine flächendeckende Infrastruktur für Wasserstoffmobilität aufzubauen. Sofern in der Zukunft, so die Studenten, die Produktionszahlen von Brennstoffzellenfahrzeugen steigen, würden sich die Kosten aber über den sogenannten Skaleneffekt verringern.

 

Was den etwaigen Standort einer Wasserstofftankstelle im Raum Landshut angeht, empfehlen die Studenten aus Gründen der Rentabilität eine Bündelung mit einer bereits vorhandenen Tankstelle an einem viel befahrenen Straßenstrang. Prädestiniert sei ein Standort entlang der A 92, aber auch die B 299 in Richtung Vilsbiburg und die B 15 in Richtung Regensburg oder Rosenheim sind in die engere Wahl zu nehmen, geht es nach den Studenten. Auch haben sich die jungen Akademiker mit der Fragestellung beschäftigt, auf welches Verkehrsmittel die Wasserstoffpioniere zunächst setzen sollten, um der Wasserstofftechnik zum Erfolg zu verhelfen. Am wirkungsvollsten halten sie es, bei den Stadtbussen anzufangen, da diese durch die zahlreichen Lastwechsel überproportional vom Elektroantrieb profitierten und bereits relativ viele Modelle auf dem Markt vorhanden seien. Auch hätten einige Städte, wie zum Beispiel Hamburg, bereits Erfahrungen mit dem Einsatz von Wasserstoffbussen im Linienverkehr gemacht. Außerdem reiche hierfür eine Tankstelle, da die Stadtbusse ihren Einzugsbereich nur selten verlassen würden.

 

Durch die Wasserstofftechnologie würden neue Arbeitsplätze in den Bereichen Fuel-Cell Technologie (Brennstoffzellen), Tank- und Leitungstechnologie sowie E-Management für Wasserstoffautos entstehen. Ulrich Dirr und Wolfgang Beck betonten, dass man gerade in Niederbayern auf diese neuen Jobs dringend angewiesen sei, sollte, wie vielfach prophezeit, der Anteil von Autos mit einem klassischen Verbrennungsmotor abnehmen. Der Pfeffenhausener Abgeordnete Florian Hölzl dankte schließlich den Studenten und den Vertretern der Wasserstoffinitiative für deren Einsatz und versprach, sie weiter nach Kräften zu unterstützen: „Ihr seid ein wichtiger und lebendiger Teil der Zukunftsregion Landshut. Wir brauchen euch als Vordenker unserer Heimat.“

 

BU: (v.l.): Ulrich Dirr und Wolfgang Beck von der Initiative Wasserstoff-Region Landshut und MdL Florian Hölzl dankten dem Studententeam für die Erarbeitung des Lastenheftes für eine Wasserstofftankstelle in der Region Landshut