Home Allgemein MdEP WEBER: LUFTSCHADSTOFF-VERRINGERUNG MUSS FÜR LANDWIRTSCHAT PRAKTIKABEL GESTALTET WERDEN

MdEP WEBER: LUFTSCHADSTOFF-VERRINGERUNG MUSS FÜR LANDWIRTSCHAT PRAKTIKABEL GESTALTET WERDEN

MEDIENINFORMATION:

Luftschadstoff-Verringerung muss auch für unsere Landwirtschaft praktikabel gestaltet werden

MdEP Weber: CSU konnte ideologisch geprägte praxisferne Ziele abmildern

Im EU-Parlament wurde heute über einen Richtlinie zur Verringerung bestimmter Luftschadstoffe (NEC-Richtlinie) abgestimmt. Durch die NEC-Richtlinie soll unter anderem eine weitere Verringerung der Methan- und Ammoniakemissionen erreicht werden. Durch strenge Grenzwerte für Schadstoffe soll die Luftqualität in Europa verbessert werden. In der Diskussion stand dabei, inwieweit landwirtschaftliche Tierhaltung in die Emissionsberechnungen einbezogen werden. „ie EVP-Fraktion war die einzige Fraktion, die im Europäischen Parlament auch die Interessen der Landwirtschaft im Blick hatte,” sagte deren Vorsitzender, der niederbayerische Europaabgeordnete Manfred Weber (CSU).

Dabei legte gerade die CSU auf realistische Ziele für die Landwirtschaft ein Augenmerk, um Tierhaltung und landwirtschaftliche Produktion in Niederbayern auch weiterhin zu gewährleisten. „ir haben mit der EVP-Fraktion versucht, eine abgewogene, an der Sache orientierte Entscheidung herbeizuführen”, sagt Manfred Weber. „ie von Sozialdemokraten, Linksparteien und Grünen geforderte Erhöhung der Emissionsgrenzwerte für Methan und Ammoniak war praxisfern und ist ideologisch getrieben”, kritisiert Weber.

Die CSU konnte sich mit den von ihr unterstützten EVP-Vorschlägen in den wesentlichen Abstimmungspunkten durchsetzen. So ist Methan zwar auch weiterhin Teil der Richtlinie, gilt nun jedoch nur noch eingeschränkt für tierische Gase. Auch die überambitionierten Ammoniakgrenzwerte konnten reduziert werden. Dadurch wird der Ausstoß der Milchkühe nicht auf die Emissionsgrenzwerte angerechnet. Hätten sich die Ziele der politischen Linken durchgesetzt, hätte das zur Folge gehabt, dass Nutztiere künftig weniger auf freier Weide und vermehrt in Ställen mit besonderen Filteranlagen gehalten werden müssten. „Das widerspricht unseren Zielen zur Verbesserung des Tierwohls.” Zudem hätte der Bestand an Rindern in Bayern um 50 Prozent, der Milchviehbestand um zehn Prozent abgesenkt werden müssen.

***ENDE***

 

 

-hjl-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vermehrt in Ställen mit besonderen Filteranlagen gehalten werden müssten. „as widerspricht unseren Zielen zur Verbesserung des Tierwohls.” Zudem hätte der Bestand an Rindern in Bayern um 50 Prozent, der Milchviehbestand um zehn Prozent abgesenkt werden müssen.

***ENDE***




NO COMMENTS

Leave a Reply