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Lügt der Alt-DKP-Mann Haberberger?

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DKP Deutsche Kommunistische Partei

 

Leider lässt die LZ Herrn Haberberger in einem Leserbrief vom 17. Oktober 2012 Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen verbreiten. Schade, dass sich die LZ als “Mittäter” betätigt. Zumal der Redakteur Siegfried Rüdenauer bei der Bürgerversammlung anwesend war und die von Herrn Haberberger getätigten Tatsachenbehauptungen als unwahr kennen muss. Früher wurden in der LZ Leserbriefe mit der Begründung zurück gewiesen, dass der Inhalt nicht überprüft werden kann oder aber nicht die Wahrheit wiedergegeben wird. Heute scheint diese Grundlage des demokratischen Journalismus nicht mehr gegeben.

Er behauptet so einiges aus einer Bürgerversammlung, die er gar nicht besucht hat. Denn hätte er sie besucht, dann würde er vorsätzlich – wider besseren Wissens – die Unwahrheit in der Öffentlichkeit verbreiten. Da ich aber nichts unterstellen will, gehe ich zu seinen Gunsten davon aus, dass er nicht anwesend war.

Die Lüge: Rudolf Schnur hat das Wort Zigeuner verwendet und zum Thema Landfahrer gesprochen.

Die Wahrheit: Ich habe auf der Bürgerversammlung nicht zu dem Thema gesprochen! Daher habe ich auch keinerlei Bezeichnung für die mobile ethnische Minderheit verwenden können.

Die Lüge: Schnur kümmert sich nicht um sanitäre Anlagen für die Landfahrer

Die Wahrheit: Gerade als Stadtrat habe ich mich mehrmals in Anträgen und bei Wortmeldungen im Stadtrat für die zur Verfügungstellung der Grundbedürfnisse (Wasser, Abwasser, Strom, Müllentsorgung) eingesetzt!

Die Lüge: Stadtrat Schnur nimmt die besondere Verantwortung der Deutschen nicht zur Kenntnis.

Die Wahrheit: Seit Jahren setze ich mich für eine auf humanitären Grundsätzen beruhende Behandlung der Landfahrer in Landshut ein.

Die Lüge: Auf Klartext.LA werden Ressentiments verbreitet.

Die Wahrheit: Es wurden ausschließlich Fakten / Fotos dargestellt, die von verschiedenen Personen an mich herangetragen wurden. Hat sich der “Späte Rächer” damit auseinandergesetzt? War er vor Ort?

Auf den Vorwurf des Herrn Haberberger, dass ich bei der Verlegung der Stolpersteine nicht anwesend war, stelle ich fest, dass ich generell nicht für kommerzielle Gedenkveranstaltungen zu haben bin. Was die Art des Gedenkens betrifft, teile ich die Auffassung von Frau Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israeltischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, dass man das Andenken Verstorbener nicht mit Füssen betreten lassen sollte.

Ein roter Wolf im grünen Schafspelz?

Das derzeitige Mitglied der Grünen, Konrad Haberberger, ist, wie in gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören ist ein ehemaliges Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).

Die von Herrn Haberberger seit Jahren öffentlich zur Schau getragene einseitigen Gedenktätigkeiten nach dem Motto ” Wer Opfer ist bestimme ich”, lassen vermuten, dass er die Ideologie des Antifaschismus (Antifa im Sinne der DDR-Ideologie) nicht nur verinnerlicht, sondern auch als Maxime seines Handelns versteht. Er selbst ist es doch, der sich als fragwürdiger Saubermann und später Rächer gibt!

Von seinem extremen Standpunkt aus kann es nachvollzogen werden, dass Herr Haberberger mich als am äußersten Rand der CSU zu erkennen glaubt. Dies zeigt einmal mehr, dass es sich um einen verbalen Amoklauf handelt, da er sich mit den von ihm angegriffenen Personen nicht näher beschäftigt hat. Dann wüsste er nämlich, dass ich nicht unter einem eingeschränkten ideologischem Gesichtsfeld leide. Getreu dem Grundsatz “Im Krieg stirbt die Wahrheit als erstes” streut er jede Menge Unwahrheiten und Lügen in die Öffentlichkeit und zeigt, dass er gegen die bestehende Gesellschaftsordnung auf dem Kriegspfad ist.

Jemand, der selbst an der Grenze zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stand oder steht, ist natürlich bemüht, echten Demokraten zu schaden. Das Verhaltensmuster des von sich Ablenkens ist seit Jahrhunderten in der Politik bewährt und verfängt leider immer wieder bei naiven Zeitgenossen.

Rudolf Schnur




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