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LICHT-TEST 2017 — Gute Sicht kann Leben retten — Verkehrssicherheitsaktion im Herbst

Licht-Test 2017 – Gute Sicht kann Leben retten!

Verkehrssicherheitsaktion im Herbst

 

Ab dem 1. Oktober können Autofahrer einen Monat lang die Lichtanlage ihres Fahrzeugs in Autohäusern und Werkstätten kostenlos testen lassen. Die Kfz-Innung Niederbayern organisiert bereits zum 61. Mal gemeinsam mit den Verkehrswachten die Aktion, für die traditionell der Bundesverkehrsminister die Schirmherrschaft übernimmt.

„Der Licht-Test ist auch und gerade in Zeiten immer komplexer werdender Licht-Technologie unvermindert wichtig“, so Innungsobermeister Michael Krammer. Das belege die unverändert hohe Mängelquote von rund einem Drittel der überprüften Fahrzeuge. Die Aktion wolle Autofahrer für das Thema Licht und Sicherheit sensibilisieren.

 

Auftakt in Altdorf/Landshut

Der Licht-Test ist ein Service, bei dem Kfz-Meisterbetriebe der Innung kleine Mängel sofort und kostenlos beheben. Nur nötige Ersatzteile, die dafür benötigte Reparaturzeit und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Jedes Jahr erfolgt der Auftakt in einem anderen Kfz-Betrieb. Dieses Jahr erfolgte der Startschuss für den Innungsbezirk Landshut durch Stadtrat Rudolf Schnur, Autohausinhaber Ali Cengiz, Ulrich Deser von der Verkehrswacht Landshut, Polizeihauptkommissar Andreas Eckl und Innungsvertreter Stephan Wollrab im Autohaus Cengiz in Altdorf.

Beim Licht-Test müssen nur zu ersetzende Teile bezahlt werden. Damit leisten die Betriebe in der dunklen Jahreszeit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit aller Autofahrer.  Geprüft wird nicht nur, ob ein Auto als „Einauge“ oder als „Blender“ unterwegs ist. Für den Licht-Test werden von den Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben Fern- und Abblendlicht, Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte geprüft.  Besonders aufmerksam werden die Scheinwerfer untersucht: Stimmen Neigung und Ausrichtung des Lichtkegels? Sind Glühlampen, Reflektoren oder Glaslinsen sowie die Abschlussscheiben in Ordnung? Funktioniert die Scheinwerfer-Reinigungsanlage beim Xenonlicht? Wer glaubt, das alles mit einem kurzen privaten Lichttest selbst untersuchen zu können, irrt. „Die Prüfung sollten wirklich Profis vornehmen“, rät Stephan Wollrab. „Denn für den Scheinwerfertest muss das Auto unbedingt auf einer ebenen Standfläche stehen. Außerdem verwenden die Werkstätten ein baumustergeprüftes Einstellgerät. Wichtig sind auch der richtige Reifendruck sowie die exakte Position des Fahrzeugs vor dem Gerät.“ Kleine Mängel wie z.B. Einstellungsfehler werden sofort behoben, lediglich zu ersetzende Teile wie neue Lampen müssen bezahlt werden, so Wollrab.

 

Licht-Test Plakette ist auch der Polizei bekannt

 

Nach dem erfolgreichen Check gibt es die Licht-Test-Plakette auf die Windschutzscheibe.

Diese ist auch bei der Verkehrspolizei bestens bekannt, die die Aktion der Kfz-Innung vollends unterstützt, denn deren Betriebe leisten mit dem Licht-Test einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit auf Niederbayerns Straßen. So schildern Ulrich Deser von der Verkehrswacht Landshut und Polizeihauptkommissar Andreas Eckl, dass die Polizei ganz bewusst auf die Plaketten in der Windschutzscheibe achtet. Ist diese dort verklebt, wissen die Polizisten, dass das Fahrzeug hinsichtlich der Beleuchtung geprüft wurde und damit keine Beleuchtungsmängel hat.

 

Bildunterschrift:

Von links: Stephan Wollrab (Kfz-Innung), Autohausinhaber Ali Cengiz, Andreas Eckl (Polizeihauptkommissar), Stadtrat Rudolf Schnur und Ulrich Deser von der Verkehrswacht Landshut