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LESERMEINUNG: Staatsbürgerliche Verantwortung? – Fehlanzeige!

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Zu den Leserbriefen zum Landesjugendkongress der Grünen Jugend von Herrn Summer, Herrn Lanzinger sowie von den Sprechern der Grünen Jugend.

Der Vorwurf, wir hätten uns als Junge Union nicht zu den Forderungen der Grünen Jugend  (GJ) geäußert, ist nicht haltbar. Bereits am Freitag vergangener Woche haben wir in einer Pressemitteilung detailliert und umfassend zu den Themen des Landeskongresses Stellung bezogen. Die Pressemitteilung kann jederzeit auf unserer Facebook-Seite und unserer Homepage nachgelesen werden und wurde bereits von einigen Medien veröffentlicht.

Frau Schönberger und Herr Gall schreiben in Ihrem Leserbrief vom Mittwoch: „In Bayern kommen wöchentlich Menschen hinzu, die an den Folgen verunreinigten Bestecks, unreinem Stoff, falscher Dosierung oder fehlender Information unnötig sterben.“ Als Konsequenz fordern sie die Entkriminalisierung und Legalisierung von Drogen. Wir sind als Junge Union der Ansicht, dass dies zur Verharmlosung, jedoch nicht zur Hilfe dient. Prävention ist der einzig richtige Weg, um die Drogenproblematik in den Griff zu bekommen.

Die Jungen Union ist gerne dazu bereit, über ein kinderbezogenes Familiensplitting zu diskutieren. Einen Familienvertrag zwischen mehreren Partner in Anlehnung an das Institut der Ehe lehnen wir ab. Wir tolerieren die individuellen Lebensentwürfe aller Menschen, aber Politik muss aus unserer Sicht in erster Linie für die Mehrheit der Bevölkerung gestaltet werden, welche sich in Deutschland nach wie vor für ein ein Zusammenleben von Frau und Mann entschieden hat. Von den Problemstellungen (Sorgerecht, Vormundschaft, steuerliche Begünstigung etc.) bei einer Verbindung von mehr als zwei Menschen vor dem Gesetz wollen wir gar nicht erst sprechen.
Wir gehen davon aus, dass insbesondere über diese Themen berichtet wurde, da die GJ zu den wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit keine Antworten bietet. Unisextoiletten, Genderwahnsinn und das Abschlagen unser kulturellen Wurzeln haben für die GJ offenbar eine höhere Priorität als die kritische außenpolitische Lage, die Entwicklung unserer Energieversorgung oder eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Infrastruktur für Bevölkerung und Wirtschaft im Freistaat. Staatsbürgerliche Verantwortung und kommunalpolitische Verwurzelung? Fehlanzeige! Die GJ sollte sich mit den wirklich wichtigen Problemen der Zukunft zu beschäftigen, anstatt die Gesellschaft permanent zwangsbelehren und in ihr ideologisches Korsett drücken zu wollen.

 

Thomas Haslinger                                                             Ludwig Schnur

Kreisvorsitzender der Jungen Union                            Stellv. Kreisvorsitzender der Junge Union

Stellv. Kreisvorsitzender der CSU Stellv. Ortsvorsitzender der CSU Landshut-Ost
Stadtrat

 

 

 




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