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Leserbrief zum Thema Bebauung des Pfarrgartens in Auloh

Leserbrief zum Artikel „Lose-Lose-Situation“ in der LZ vom 23.12.2020

„Wieso nicht bewährtes beibehalten?

In der Aussage des Baureferenten Doll kommt die Überraschung und fast Empörung einiger Mitglieder des Bauausschusses sowie der Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und -planung und des Baudirektors zum Ausdruck. Die Überraschung war, daß die Mehrheit der Mitglieder des Bauausschusses sich dafür aussprach kein dreigeschossiges Gebäude mit Flachdach in dem Ortskern von Auloh zuzulassen, sondern das seit Jahrzehnten einzig zulässige Hausmodell zu genehmigen: zweigeschossig mit (ausgebautem) Satteldach. Dieser Grundsatz war bisher in dem über Jahrzehnte gewachsenen Ortsteil ausnahmslos durchgesetzt worden.

Ich verstehe diese Aufregung nicht. Demokratie bedeutet doch, die Entscheidung der Mehrheit zu akzeptieren und die Meinung der Bürger zu respektieren.

Ursprünglich hatten sich 507 Auloher in einer Unterschriftenaktion gegen die Bebauung des Pfarrgartens ausgesprochen, der ein Paradies für Mensch, Tier und Pflanzen ist. Auloh hat ca. 1200 Haushalte – die Unterschrift von 507 Auloher Bürgern ist also keine Kleinigkeit. Dem vorbildlichen sozialen Engagement von Answerk und dem Wegfall der geplanten Großküche ist es zu verdanken, daß die Auloher Bürger überhaupt mit einer Bebauung des Pfarrgartens einverstanden sind.

Dieses Engagement wird unter anderem seit 2018 in der Danziger Straße in einem zweigeschossigen Gebäude mit Satteldach gelebt.

Wieso sollte dieses Gebäude und die darin gebotenen Leistungen nicht auch im Naturidyll Pfarrgarten Gnadenkirche möglich sein?

Wieso wird nicht ein sicher gut geplantes und durchdachtes Gebäude einfach nur ein weiteres Mal errichtet?

Mein Appell an die Volksvertreter ist – akzeptieren Sie den Willen der Bürger, die auch künftig darauf vertrauen möchten zu wissen, wie ihr Stadtteil in Zukunft aussehen soll und belassen Sie es beim Beschluss des Bauausschusses, also bei der Gleichbehandlung mit den bisherigen Bauherren in Auloh.
Uns Bürgern ist sehr daran gelegen, daß das Wohngebäude, ebenso wie seine zukünftigen Bewohner, in Auloh gut integriert werden können und kein baulicher Fremdkörper entsteht.„

Gabriele Sirtl, Stauseestraße, 84036 Auloh

Hier der Bericht der LZ vom 23.12.2020 auf den Bezug genommen wird:

 

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