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Leserbrief in der LZ am 24. April 2013 abgedruckt

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Landshuter Zeitung

„Leserbriefe“

Altstadt 89

84028 Landshut

Landshut, 18. April 2013

Leserbrief zu „Die CSU ist verbraucht, konzeptlos und zerstritten”,

LZ vom 13. April 2013

“Die Falschen werden angegriffen”

Zum Leserbrief von Friedrich W. Weimar erlauben Sie mir einige Anmerkungen: Herr Weimar bezeichnet sich als “Teilnehmer an vielen Plenar- und Ausschusssitzungen” und reklamiert daraus das Recht den Stadträten Helmut Radlmeier und Rudolf Schnur eine besondere Aktivität in Sachen “unerträgliche Auseinandersetzungen” innerhalb der CSU. Nun abgesehen davon, dass besagte Sitzungen keineswegs parteipolitische Gremiumsarbeit beinhalten und der selbsternannte CSU-Insider wohl doch nicht so oft in den genannten Sitzung anwesend war, trifft er mit seiner Kritik die Falschen.

Wieso die angeblichen Führungskräfte (Welche dies sein sollen, erläutert Herr Weimar nicht.) den Herren Radlmeier und Schnur im Weg stehen sollten, erschließt sich wie so vieles in diesem Leserbrief nicht. Herr Radlmeier ist CSU-Kreisverbandsvorsitzender Landshut-Stadt – ergo Führungskraft, und Herr Schnur ist derzeit stellvertretender CSU-Fraktionsvorsitzender, zählt also zum Führungskreis. Herr Radlmeier hat stets erklärt mit seinen bestehenden Aufgaben ausgelastet zu sein. Herr Schnur hat bisher nicht erkennen lassen, eine herausragendere Position in Fraktion und/oder Partei anstreben zu wollen, zumal er in der Vergangenheit immer wieder eigenständig und nicht gerade parteikonform argumentiert und gehandelt hat.

Herr Weimar meint die CSU (verbraucht, konzeptlos, zerstritten), prügelt aber auf zwei Personen ein, die beispielsweise innerhalb der Fraktion keine Abspaltung vollzogen, die Fraktion mittlerweile verlassen oder sonst wie gegen die eigene Partei “gearbeitet” hätten.

Wie eben andere, nun Ex-Fraktionsmitglieder. Ein letzter Punkt: Der im Leserbrief zum “Umweltpapst” erhobene Herr Schnur hat meines Wissens gegen das Biomasseheizkraftwerk gestimmt, weil er grundlegende Bedenken gegen dieses Projekt hatte. Bedenken, die sich nach den jüngsten Entwicklungen wohl als nicht ganz unbegründet erwiesen haben. Im übrigen hat auch ein Mitglied der “CSM”, nun der “Landshuter Mitte”, gegen das Biomasseheizkraftwerk gestimmt.

Es gibt halt auch Stadträte, wenn auch vereinzelt, die durchaus für ihre eigenen Überzeugungen stehen und diese dann auch artikulieren. “Stimmvieh” gibt es genug auch im Landshuter Stadtrat. Herr Schnur fiel bisher jedenfalls nicht damit auf, seinen Hut, vulgo seine eigene Meinung, an der Garderobe der CSU-Fraktion abgegeben zu haben.

Rüdiger Abel

84028 Landshut

 




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