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Leserbrief: B15neu nicht als Teufelswerk sondern als Chance begreifen

1.1.2015

 Zum Artikel „Widerstand gegen die gelbe Autobahn“ vom 8.1.15 in der LZ

Durch die neuerliche Trassenverlegung nach Westen hat sich jetzt auch Widerstand in den Landkreisen Erding und Landshut gebildet. Wie aufgescheuchte Hühner versuchen die alten und neuen Gegner sich zu überbieten in Kommentaren in Netzwerken, mit riesigen Ablehnungstafeln, in Aktionen, in der Gründung von Bürgerinitiativen, anzünden von Feuern, Holzscheite bemalen und was ihnen sonst noch an blindem Aktionismus einfällt.

Pikant an der Sache ist auch, dass jetzt manche derjenigen, die früher zu 100% für die B15neu eingestellt waren, plötzlich gegen sie sind, weil sie betroffen sein könnten!

Frau Floegel & Co tingeln seit Wochen von Dorf zu Dorf um sog. Informationsveranstaltungen abzuhalten, die einzig und allein den Zweck haben, die Menschen aufzuhetzen gegen das „Teufelswerk B15neu“.

In ihrer Hyperaktivität ruft sie sogar dazu auf, Christbäume anzuzünden, also nasses Holz, das raucht und hochgiftige Dioxine in die Luft schleudert!? Das sind die selbsternannten Umweltschützer!  Fr. Floegel: Holz muss 2Jahre trocknen!

Dass Landwirte, die befürchten, Grund abtreten zu müssen oder bei denen evtl. ein Feld durchschnitten wird, dass die in Sorge sind, kann man nachvollziehen. Aber eine Straße kann man nun mal nicht in die Luft hängen.  Irgendwo muss sie verlaufen.

Aber die mit dem Dagegen-Gen, die versteht kaum noch jemand. Bereits die Römer vor mehr als 2000 Jahren hatten es begriffen, dass eine florierende Wirtschaft eine gute Infrastruktur voraussetzt.

Von der Landschaftsidylle, der Gelbbauchunke oder dem rosaroten Gänseblümchen kann keiner leben. Das Geld wird in der Wirtschaft verdient.

Begreifen wir doch diese Straße nicht als etwas, was unsere Lebensqualität verschlechtert, sondern als Chance für unsere Region. Sie wird künftigen Generationen Arbeitsplätze bringen und den Wohlstand sichern helfen. Gewerbebetriebe entlang der Trasse werden entstehen und die Gemeinden werden Bauland ausweisen.

Die Gemeinden und viele Menschen, auch die Landwirte, werden von dieser Straße wieder profitieren.

Außerdem wird heute im modernen Straßenbau für den Landschafts- und Lärmschutz sehr viel getan, so dass sich die Straßen gut in die Landschaft einfügen und wenig davon zu hören sein wird. Der bereits fertige Teil der B15neu ist ein gutes Bsp. dafür.

Niederbayern war früher das Armenhaus Bayerns, wenn nicht sogar Deutschlands. Seit dem Bau der A92, die damals ebenso bekämpft wurde wie die B15neu heute, haben wir eine gute Infrastruktur in Ost-West-Richtung, was uns heute eine prosperierende Wirtschaft beschert.

Kein Mensch findet sie heute schädlich. Jeder fährt darauf, auch die damaligen Gegner.

Die B15neu bringt nicht nur eine Entlastung für Landshut und die Orte entlang der B15alt, sie ist auch eine Investition in die Zukunft. Wir wollen doch alle nicht zurück.

Hoffentlich haben unsere verantwortlichen Politiker, vom Bürgermeister, Landrat bis zum  Ministerpräsident, die nötige Weitsicht und genügend Rückgrat, diese Straße zu unterstützen.

 

J. Huber

84030 Ergolding




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