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LEISTUNGEN VON UNBEZAHLBAREM WERT — Landrat Dreier nahm Ehrung verdienter Bürger aus vier Landkreis-Gemeinden vor

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Leistungen von unbezahlbarem Wert

Landrat Peter Dreier nahm Ehrung verdienter Bürger aus vier Landkreis-Gemeinden vor – Feierstunde im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts

 

Die Kraft, die Energie und die Leidenschaft, mit denen ehrenamtlich tätige Frauen und Männer Tag für Tag in den unterschiedlichsten Lebensbereichen Verantwortung übernehmen, für andere da sind, ihnen Motivation und Lebensfreude vermitteln – sie sind nach den Worten von Landrat Peter Dreier von zentraler Bedeutung für die Gemeinschaft der Bürger. Der Wert dieser Arbeit sei nicht bezifferbar, aber von unbezahlbarem und unschätzbarem Wert, machte Dreier deutlich bei der Auszeichnung von vier hoch engagierten Bürgern aus vier Gemeinden: Theresia Bauer (Ergolding), Simon Haimerl (Obersüßbach), Marianne Högl (Furth) und Oswald Rath (Vilsbiburg). 

 

Es freue ihn daher sehr, dass er als Landrat immer wieder die Ehre habe, Frauen und Männer aus dem Landkreis Landshut mit dem „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt“ auszeichnen zu dürfen, betonte Dreier gegenüber den Geehrten und im Beisein von einigen ihrer Angehörigen sowie von Vertretern von Vereinen und Institutionen, in denen sie ihr ehrenamtliches Engagement ausüben. Und auch hochrangige Repräsentanten der Gemeinden, aus denen sie stammen, nahmen an der Feierstunde im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts teil: Obersüßbachs Bürgermeisterin Helga Kindsmüller, Ergoldings 1. Bürgermeister Andreas Strauß, Furths 3. Bürgermeister Josef Popp und Vilsbiburgs 1. Bürgermeister Helmut Haider.

Ehrenamtliches Engagement ist so mannigfaltig wie das Leben in einer freien Gesellschaft, machte Landrat Dreier in seiner Festansprache deutlich: Es beschere das öffentliche Leben und die Heimat mit Menschlichkeit und einer reichen Vielfalt an Entfaltungsmöglichkeiten der Bürger in ungezählten Lebenssituationen. Das Spektrum ehrenamtlicher Tätigkeiten sei einfach unglaublich breit gefächert: Ob in Feuerwehren oder anderen Hilfsorganisationen, in der Brauchtumspflege oder im Leben der Kirchengemeinden, in der sozialen Arbeit, im Sport oder in Vereinen jeglicher Art – überall übernähmen ehrenamtlich tätige Menschen Verantwortung, sorgten sie dafür, dass es rund läuft, dass Freude verstärkt und Probleme gemeistert werden. „Wie arm wäre unsere Gesellschaft ohne dieses Engagement?“, stellte der Landrat eine rhetorische Frage.

Und er erinnerte daran, dass erst vor wenigen Tagen gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer – in dessen Namen er auch diese Ehrenzeichen an die vier Landkreis-Bürger überreiche – durch die festlich geschmückte Stadt Landshut und ein Spalier von Tausenden von Bürgern gegangen ist: Auch die „Landshuter Hochzeit“, Mitteleuropas größtes historisches Festival, sei völlig undenkbar ohne das immense und vielfältige ehrenamtliche Engagement, das sich dahinter verberge.

Landrat Dreier stellte aber auch noch einen anderen Zusammenhang her, der ihm ganz wichtig ist, wie bei der Feierstunde deutlich wurde: Dass Bayern so stark ist, im nationalen, ja in internationalen und weltweiten Zusammenhängen keinen Vergleich zu scheuen brauche und herausragend dastehe, sei nicht nur Folge der Tatsache, dass sich die Menschen hier fähig und fleißig sind, gerne und hart arbeiten. Selbst die wirtschaftliche Stärke Bayerns sei letztlich auch Ausdruck und Ergebnis des Selbstbewusstseins und der Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat, führte Dreier aus.

In wiederholt sehr persönlichen Worten hob der Landrat im Rahmen der Würdigung der Verdienste der vier geehrten Persönlichkeiten (siehe auch die Laudationes) einzelne Aspekte des ehrenamtlichen Engagements der beiden Frauen und beiden Männer hervor. Er unterstrich an verschiedenen Stellen, dass ehrenamtliches Engagement über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg auch eine großartige Teilhabe, Mitgestaltung und positive Einflussnahme auf die Gesellschaft darstellt, in der es stattfindet und die es bereichert. Menschen, die ehrenamtlich tätig seien, knüpften soziale Netze, schüfen ein Miteinander der Menschen und ganz oft brächten sie auch praktizierte Nächstenliebe in den Alltag der Gesellschaft.

 

BILDTEXTE:

Die vier Landkreis-Bürger, die für langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden sind, zusammen mit Landrat Peter Dreier, Angehörigen und Bürgermeistern ihrer Heimatgemeinden.

 

 

Landrat Peter Dreier mit den vier Geehrten, von rechts, Theresia Bauer (Ergolding), Marianne Högl (Furth), Oswald Rath (Haarbach/Stadt Vilsbiburg) und Simon Haimerl (Obersüßbach).

 

*ENDE*