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LANDTAGSWAHL: CSU trotz starker Verluste stärkste Kraft

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  14.10.2018

Christsoziale sacken auf 27,5 Prozent ab – Grüne mit 20,6 Prozent auf Rang zwei – Freie Wähler und AfD deutlich vor der SPD, die auf 7,7 Prozent fällt

In der kreisfreien Stadt Landshut bleibt die CSU bei der Landtagswahl laut Schnellmeldung trotz massiver Einbußen die Nummer eins: Die Christsozialen erhielten diesmal einen Gesamtstimmenanteil von 27,5 Prozent (2013: 42,6), der Landtagsabgeordnete und Stadtrat Helmut Radlmeier kam auf 27,4 Prozent der Erststimmen. Hinter der CSU auf Rang zwei folgen diesmal die Grünen mit 20,6 Prozent (2013: 13,3); im Kampf um das Direktmandat verbuchte Rosi Steinberger in der Stadt Landshut 20,3 Prozent. Platz drei in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt ging an die Freien Wähler mit 16,5 Prozent (2013: 15,2); Direktbewerber Hubert Aiwanger sackte 16,6 Prozent ein.

Vor der SPD landete auch noch die AfD, die erstmals bei einer Landtagswahl antrat und in Landshut aus dem Stand 10,3 Prozent einfuhr. Günter Straßberger erhielt 10,4 Prozent der Erststimmen. Die SPD brach auf 7,6 Prozent (2013: 14,7) ein und stürzte so auf den fünften Platz ab; Ruth Müller erhielt als Direktkandidatin 7,6 Prozent der Erststimmen. Hauchdünn dahinter ging die FDP als Sechster durchs Ziel: Die Liberalen sammelten 7,3 Prozent der Stimmen (2013: 3,9), während Direktkandidat und Stadtrat Norbert Hoffmann, der darüber hinaus Generalsekretär der Landespartei ist, auf 7,7 Prozent kam. Alle anderen Parteien blieben unter der Fünf-Prozent-Marke.

Die Wahlbeteiligung legte auch in Landshut, dem bayernweiten Trend folgend, gegenüber dem Jahr 2013 deutlich zu und betrug 68,7 Prozent.

Die vollständigen Ergebnisse des Stimmkreises Landshut mit der kreisfreien Stadt Landshut sowie aller Wahllokale sind auch im Internet unter www.landshut-wahl.de zu finden.