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“LANDSHUTfest” IM PRANTLGARTEN MIT SYMBOLISCHEM SPATENSTICH

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DIE MITGLIEDER DES FREUNDESKREISES STADTMUSEUM LANDSHUT e.V. FEIERN IHR “LANDSHUTfest” IM PRANTLGARTEN MIT “SYMBOLISCHEM SPATENSTICH”

Endlich nach 14 Jahren kann es losgehen. Der Bausenat der Stadt Landshut hat in seiner Sitzung am 18.5. 2015 der Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Sanierung des “Alten Franziskanerklosters (AFK) und den Ausbau als LANDSHUTmuseum zugestimmt. Somit können die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt (1.BA) beginnen Die Baustelleneinrichtung soll noch in diesem Monat erfolgen. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten starten dann im August/September.

Leider fielen die Angebotspreise dieses Gewerks höher aus als geschätzt. Zunächst hatten 28 Unternehmen ihr Interesse an den Arbeiten bekundet, jedoch nur vier Firmen reichten ein angebot ein. Dies ist wohl der ausgelasteten Baukonjunktur zuzuschreiben. Es bleibt zu hoffen, dass die Angebotspreise anderer Gewrke günstiger ausfallen, damit sich nicht von vornherein eine Verteuerung der Gesamtmaßnahmen einstellt.

Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung des AFK-Mitteltraktes mit dem historischen Doppelkreuzgang. Es wird ein behindertengerechter Fahrstuhl sowie eine Lüftungs- bzw. Klimaanlage eingebaut. Der Innenhof des Klosters muss abgesenkt werden, um den späteren Erfordernissen zur Schließung des inneren Kreuzganges auf Höhenniveau des jetzigen Kreuzgangmuseums zu genügen. Es ist erklärtes Ziel, den 1. BA noch im Jahre 2016 fertigzustellen.

Der Vorstand, so berichtet, freut sich, dass seine Vision eines Stadtmuseums nun Wirklichkeit wird. Die Mitglieder haben in jahrelanger Treue dieses Vorhaben unterstützt. Doch das ist noch lange nicht das Ende. Nach dem 1. BA gilt es, die Bauabschnitte 2 und 3 zu bewerkstelligen.Dazu sind weitere finanzielle Kraftanstrengungen seitens der Stadt und des Vereins vonnöten.

Zunächst gilt es die eigene Zusage an die Stadt in Höhe von 600T Euro einzulösen. Nachdem der Verein im vergangenen Jahr bereits 300T Euro überwiesen hat, werden in diesem Jahr 200T Euro und im nächsten Jahr 100T Euro fällig.

Jetzt, da der Start der Baumaßnahmen vor der Tür steht, tritt der Verein an alle Bürger der Stad heran, die Maßnahmen zu unterstützen. Jede Spende zu Gunsten des LANDSHUTmuseums an den Freundeskreis hilft dabei und ist höchst willkommen.

Unter diesen Aspekten veranstalteten gemeinsam der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V., der Kunstverein Landshut e.V., der Lions Club Landshut, die Galerie Landshut e.V. und die Museen der Stadt Landshut ihr jährliches LANDSHUTfest im Prantlgarten. Diese Mal allerdings mit dem Nebeneffekt eines symbolischen Spatenstiches für die Sanierung des Alten Franziskaner-Klosters.

Stadtrat Helmut Radlmeier begrüßte zu diesem 5. LANDSHUTfest diverse Stadratskollegen/Innen, viele Freunde und Gönner des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Er wies darauf hin, dass viele Einwohner der Stadt sich für die Sanierung des Alten Franziskaner Klosters stark gemacht hätten, und sie könnnten sich jetzt auch darüber freuen, dieses Ziel erreicht zu haben. Aus diesem Grunde wurde der symbolische Spatenstich des ersten Bauabschnittes vorgenommen werden. Wie er betonte, wurde bereits der Kreuzgarten um gut 1,30 m tiefergelegt, damit werden die Proportionen des Klostergebäudes wieder hergestellt, wie sie in der Entstehungszeit der Gotik zu sehen und zu bewundern waren. Radlmeier sprach einen großen Dank an die Mitglieder des Vereins, an die Vorstandschaft an der Spitze mit Herrn Prof. Dr. Gernot Authenrieth aus, das einen grpßen Applaus wert ist. Viele Bürgerinnen und Bürger der Stad würden einsehen, wie wichtig das Ziel des Freundeskreis sei, dieses zeige sich auch in der ständig wachsenden Zahl der Mitglieder! Der Kreis der Mitstreiter zählt momentan über 630 Personen. Ausserdem gäbe es starken Rückenwind aus dem Landshuter Stadtrat wie nie zuvor. Einige wenige Räte sprängen bestimmt auch bald auf diesen Erfolgs-Zug auf.

Viele Hände haben für dieses LANDSHUTfest ineinander gegriffen, haben viele zusammen gearbeitet um ein atraktives Programm auf die Beine zu stellen, wie man aus dem Flyer zu sehen war, dafür bedankte sich Helmut Radlmeier besonders.

Den Gästen erwartete auch heuer wieder ein tolles Programm. Für Geist und Seele war vieles geboten. Der Leiter des Städt. Museums Dr.Franz Niehoff machte Führungen und referirte zum Themenkreis “Zukunftskonzept” Stadt- und Kasimir-Museum. Max Tewes M.A.,  führte durch das inetressante aber nicht leichte Thema “National Sozialismus als Sammlungsauftrag” ein. Verena Linseis M.A. führte in einem Rundgang durch die Ausstellung “Gestern – Heute – Morgen”.

Ein tolles Kinderprogramm vervollständigte dieses reichhaltige Angebot des LANDSHUTfestes. Der Wettbewerb “Bumper Balls” wurde zum ersten Mal angeboten. In einen aufgeblasenen Kunststofffball gezwängt wurde Fußball gespielt mit Spaßfaktor und Knautschzone. Weitere Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben für Kinder waren, Memory-Wettbewerbe und das obligatorische Glücksrad.

Zur Stärkung konnte man sich, bei doch extremen Sommertemperaturen, mit Kuchen und Kaffee oder mit Fleisch und Würstel vom Grill und einer frischen Maß Bier versorgen.

-hjl-

 

Einladung erging an ALLE

Einladung erging an ALLE

 

Begrüßumg der Gäaste durch Stadtrat Radlmeier

Begrüßumg der Gäaste durch Stadtrat Radlmeier

 

Die ersten Sanierungsarbeiten

Die ersten Sanierungsarbeiten

 

 

Grßes ANgebot an Spielereien

Großes Agebot an Spielereien

 

Max Tewes bei seinem Vortrag

Max Tewes bei seinem Vortrag

 

 

Saierter Kreuzgang

Sanierter Kreuzgang

Die beiden Vorsitzenden

Die beiden Vorsitzenden des Vereins

 

 

 

 

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