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LANDSHUTER VERABSCHIEDETEN DIE “WEIHNACHTSTRUCKER” — Die Johanniter-Unfall-Hilfe schickte 38 vollbepackte LKW mit Hilfsgütern nach Osteuropa

 

LANDSHUTER VERABSCHIEDETEN DIE „WEIHNACHTSTRUCKER“

Die Johanniter-Unfall-Hilfe schickte 38 vollbepackte LKW mit Hilfsgütern nach Osteuropa

Die Landshuter Altstadt wurde auch heuer wieder von den Veranstaltern der Johanniter-Unfall-Hilfe, als Kulisse für die Lieferung von Hilfsgütern nach Rumänien, Albanien und Bosnien, gewählt. Erstaunlich viele Landshuter Bürgerinnen und Bürgern säumten die Altstadt, um bei dieser „humanitären Aktion“ dabei zu sein. Miriam Wolf, von der Bereichsleitung Kommunikation und Pressesprecherin, begrüßte die Landshuter zur Verabschiedung des 23. Johanniter Weihnachtskonvois. Seit 23 Jahren bitten die Johanniter in Bayern, die Bevölkerung mitzumachen, Grundnahrungsmittel zu spenden, um sie nach Osteuropa zu bringen. In diesem Jahr sind 48653 Pakete zusammengekommen. Dies sind 6000 Pakete mehr als im Jahr vorher. Möglich wurde dieses durch die Unterstützung von anderen Landesverbänden. Dieses Jahr waren zum ersten Mal auch Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus Baden-Würrtemberg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Rheinland-Pfalz daran beteiligt.

Wer nicht zum ersten Mal dabei war, war Oberbürgermeister Hans Rampf. Zum 8ten Mal startete der Trucker-Konvoi mit Hilfsgütern nach Rumänien, Albanien und Bosnien von Landshut aus. Rampf ist stolz, dass die Stadt Landshut ausgewählt wurde, die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter, die Brummifahrer mit ihren Begleitungen und das THW-Landshut, das sehr engagiert bei den Vorbereitungen mitarbeitet hat, sowie das DRK, auf den Weg zu bringen. Die gesammelten Päckchen sind für die vielen Menschen, denen es nicht so gut geht, wie den Menschen bei uns in Deutschland, eine willkommene Hilfe. Er lobte die große Spendenbereitschaft der hiesigen Bevölkerung. Für Hans Rampf war es das letzte Mal, dass er die Verabschiedung durchführen durfte. Rampf ist sich sicher, dass sein Nachfolger im Amt des Oberbürgermeisters, Alexander Putz, diese Tradition fortführen wird.

Moritz Knappertsbusch, der Landesvorstand des Landesverbandes Baden-Würrtemberg, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. erklärte in einem Interview, dass man sich überlegt, diese Aktion bundesweit einzuführen, denn dies sei ein wunderbares Medium, den Menschen zu helfen und andererseits auch die Johanniter bekannt zu machen. Zu dieser Zeit, wo bei uns viele Geschenke unter dem Gabentisch liegen, ist es eine gute Sache, dass bei uns Pakete mit Grundnahrungsmittel gepackt wurden, die in ärmeren Ländern freudig entgegengenommen werden können. Knappertsbusch war sichtlich bewegt über die zahlreiche Beteiligung der vielen Helferinnen und Helfer, sowie über die große Anzahl der Trucks, die sich in der Altstadt eingefunden haben, um den Weg in den Balkan anzutreten. Der Landesvorstand wünschte den Beteiligten des Konvois, dass alle gesund in Südeuropa ankommen und wieder gut nach Hause zurückkehren werden.

Nach der Segnung durch die Geistlichkeit der Stadt, machten sich die einzelnen Trucks auf den Weg und viele Landshuter, die sich in der Altstadt aufhielten, winkten den abfahrenden LKW`s mit ihren Besatzungen und wünschten ihnen viel Glück auf ihrer Reise.

 

Bilder von der “humanitären Aktion”:

 

Pressesprecherin der Johanniter bei der Begrüßung der Landshuter Bürgerinnen und Bürger

Moritz Knappertsbusch, der Landesvorstand des Landesverbandes Baden-Würrtemberg, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Interview

Ohne die fleißigen Helferinnen und Helfer wäre diese Aktion nicht möglich

OB Hans Rampf als Oberministrant, wie er sich in diesem Fall selbst bezeichnete

Marcel Koller mit Kollegen von Isar-TV begleiten den Konvoi und berichten darüber

Er hat eine weite Reise vor sich

 

*ENDE*

 

h.j.lodermeier

 

 

 




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