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LANDSHUTER SPD-SPITZE SEHR ERFREUT UND ZUVERSICHTLICH — 3293 notwendige gültige Stimmen für „Pro Städtische Wohnungsbaugesellschaft erreicht“ – Stadtrat Steinberger verwundert über die verbale aggressive Konfrontation mit Landshuter Bürgern

LANDSHUTER SPD-SPITZE SEHR ERFREUT UND ZUVERSICHTLICH – 3293 notwendige gültige Stimmen für „Pro Städtische Wohnungsbaugesellschaft erreicht“ – Stadtrat Steinberger verwundert über die verbale aggressive Konfrontation mit Landshuter Bürgern zum Thema

Führende Landshuter SPD-Leute mit der Fraktionsvorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Stadtverbandes Anja König, der Vorsitzenden des SPD-Stadtverbandes Patricia Steinberger und des SPD-Vorstandsmitglieds und Stadtrates Gerd Steinberger, gaben der Presse in der Gaststätte Zollhaus Auskunft über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen, die sie während ihrer Aktion „Pro Städtische Wohnungsbaugesellschaft“ erhalten haben.

Zum Bürgerbegehren für eine Städtische Wohnungsbaugesellschaft waren 3290 Unterschriften notwendig. Der Landshuter Stadtverwaltung wurden in den letzten Tagen 3293 Stimmen übergeben. Die SPD-Spitze ist darüber sehr erfreut und denkt mit Zuversicht an den hoffentlich positiven Ausgang des Entscheids am 14. Oktober im Zusammenhang mit der Landtagswahl, eine Städtische Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Voraussetzung sei hierfür ein positiver Bescheid des Feriensenats.

„Die fleißigsten Sammler von Unterschriften sitzen neben mir“, so Patricia Steinberger bei ihren einführenden Worten. Anja König war Tag und Nacht unterwegs Unterschriften für das Bürgerbegehren zu sammeln. Sie war die Person, die die meisten Schuhsohlen durchgelaufen hat. Gerd Steinberger sind speziell am Wochenmarkt die Unterschriftswilligen die Türe eingelaufen und sind Schlange gestanden. Nachdem Stadtrat Steinberger den Bürgerinnen und Bürgern erklärt hatte um was es hier eigentlich geht, hätten sich ganze Gruppen gebildet um zu unterschreiben. Die Scheu davor zu unterschreiben war verflogen und im Nu waren fünf-sechs Unterschriften hintereinander zu verzeichnen. Interessant war, dass besonders Bürgerinnen und Bürger aus den Nachbargemeinden ein besonderes positives Empfinden für diese „gute Sache“ hatten.

Nicht verschweigen möchte allerdings Steinberger, dass es auch einen kleineren Teil der Passanten gab, der durchaus sehr feindselig dem Bürgerbegehren gegenüber stand. Die Leute, die selber keine Wohnung brauchen, waren nach Aussage von Steinberger die Zugänglichsten. „Eine Städtische Wohnungsbaugesellschaft ist längst überfällig“, meinten viele Interesssenten. Gerade eine Funktionärin aus der CSU hatte Steinberger besonders angegriffen. Sie meinte, sie hätte ja ihre Wohnung und den Kindern wird sowieso eine Eigentumswohnung gekauft. Diese Erfahrung war für Steinberger erschütternd, dennoch waren die positiven Wahrnehmungen bei weitem überwiegend. „Wir von der SPD sind immer gegen eine Wand gelaufen mit diesem Thema Städtische Wohnungsbaugesellschaft“, aber endlich ist dieses Bürgerbegehren durch, resümierte Gerd Steinberger und darauf sind wir sehr stolz.

Anja König berichtete von Wohnungen, die sie selber besucht und mit eignen Augen bei ihrer Unterschriftensammlung gesehen hatte, die den heutigen Maßstäben nicht mehr genügen und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt nicht mehr zumutbar sind. In der Küche einer Wohnung steht ein Pflegebett, da sich aus Platzmangel keine andere Möglichkeit bietet. Darüber hinaus seien viele Wohnungen verschimmelt. Dazu kommt, dass viele Eigentümer aus welchen Gründen auch immer, noch nie  saniert haben. „Gäbe es noch ein Wohnungsaufsichtsgesetz, so wären viele Menschen obdachlos“, meinte König. Es handle sich hier nicht um Hartz-IV-Empfänger sondern um Menschen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind und sich daher keine bessere Wohnung leisten können. „Auf dem Immobilienmarkt klafft die Schere immer weiter auseinander“, so König. Es gäbe in der Stadt Landshut nur Bruchbuden oder Luxuswohnungen, so wie es eine Zeitungsschlagzeile einmal beschrieb. Das sind die wahren Verhältnisse in der Stadt Landshut.

Stadtrat Gerd Steinberger machte der Stadt den großen Vorwurf, in dieser Sache bis heute untätig gewesen zu sein. Die Planungen gingen immer sehr langsam voran, was den Wohnungsbau in der Stadt betrifft. Die Wohnungen die die Stadt baut, sind lediglich ein Tropfen auf dem berühmten heißen Stein.

Stadtrat Steinberger macht hier dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz große Vorwürfe. Es stecke reine Taktik dahinter, die Fertigstellung der neuen Wohnungen bis ins Wahljahr 2020 hinauszuzögern, um dann die politischen Früchte einfahren zu können.

Steinberger nahm nochmals besonders OB Putz aufs Korn. „Herr Putz lässt immer verlauten sich neutral zu verhalten, aber von seiner politischen Einstellung her bleibt er ein Neoliberaler und ist damit weit weg von uns!“

Ein Resümee zog die SPD-Vorsitzende Patricia Steinberger: „Wer ein soziales Gewissen hat, der muss am 14. Oktober für die Wohnungsbaugesellschaft stimmen, denn eine Städtische Wohnungsbaugesellschaft würde das Problem der Wohnungsnot in Landshut auf alle Fälle entschärfen!“

 

-hjl-

 

Foto: h.j.lodermeier

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