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LANDSHUTER MUSEUMSVEREIN BESUCHTE KAISER KARL IV. — Besuch der Nürnberger Burg und der Bayerisch-Tschechischen Landesaustellung

LANDSHUTER MUSEUMSVEREIN BESUCHTE KAISER KARL IV.

 

Besuch der Nürnberger Burg und die Bayerisch-Tschechische Landesaustellung „Karl IV.“, im Germanischen Nationalmuseum.

 

Ein Bus voller Freunde des Landshuter Museumsvereins machten sich, bei nicht gerade bestem Wetter, auf den Weg diese hochinteressante Ausstellung in Nürnberg zu sehen. Die Landshuter Kulturgeschichte steht in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in enger Wechselbeziehung mit Böhmen und Prag, als Residenz Kaiser Karls IV. Von Prag strahlen Impulse nicht nur auf die Baukunst von St. Martin und Heiliggeist aus, sondern auch auf die Skulptur und Malerei in Niederbayern.

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Kaiser Karl IV, mit Schwert und Reichsapfel

 

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Nürnberg im 14. Jahhundert

 

Die Landesausstellung im Germanischen Museum, führte den Freunden des Museumsvereins famose Einblicke in die realen Verhältnisse des 14. Jahrhunderts vor Augen. Zirka 150 Meisterwerke aller Kunstgattungen aus der Epoche Kaiser Karls IV. können in Nürnberg besichtigt werden. Zugleich grundiert das internationale Netzwerk des Baumeisters Parler den internationalen Stil, der damaligen Zeit.

Vor 700 Jahren wurde Kaiser Karl IV. als Sohn Johanns von Luxemburg und Elisabeths von Böhmen geboren. Er  war eine wichtige Figur im politischen Spiel seiner Zeit. Als Gegenkönig von Ludwig dem Bayern, gewann Karl die Unterstützung des Papstes und damit den Kampf um die römisch-deutsche Krone. Seine Krönung 1355 in Rom bedeutete die Erneuerung des Kaisertums im Heiligen Römischen Reich. Karl IV. herrschte mit Schwert und Feder. Die von ihm erlassene Bulle von 1356 wurde zu einer Art Reichsgrundgesetztes. Sie regelte für viereinhalb Jahrhunderte die Wahl des Königs durch die Kurfürsten.

Nach den vielen geschichtlichen Eindrücken, die noch weiter verarbeitet werden müssen, versammelte der 2. Vorsitzende des Vereins, Jürgen Siegel, der auch für die Organistion des Ausfluges verantwortlich war, „seine Museumsfreunde“ vor dem Germanischen Museum, zu einem Gruppenbild. Dr. Franz Niehoff berichtete während der Heimfahrt über die momentane Situation der Sanierungsarbeiten des Museums. 1. Vorsitzender Prof. Dr. Gernot Authenried bedankte sich bei den Mitfahrern für ihr Interesse und freut sich auf die nächste Fahrt, die nach Coburg im Frühjahr führen soll und bereits vorbereitet wird.

 

h.j.lodermeier