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Landshut wird Gentechnikanbaufreie Kommune

Pressemitteilung

München, 05. Februar 2014

PM 11/14

Terminhinweis: Umweltminister Huber übergibt Logo “Gentechnikanbaufreie Kommune” an die Stadt Landshut

Bereits über 200 bayerische Kommunen haben den Entschluss gefasst, Bayern gentechnikanbaufrei zu erhalten. Die freiwilligen Initiativen in Gemeinden, Städten und Landkreisen sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem dauerhaft gentechnikanbaufreien Bayern. Dieses Bekenntnis will der Freistaat unterstützen. Kommunen erhalten dafür das Logo “Gentechnikanbaufreie Kommune”.

Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber verleiht das Logo an die Stadt Landshut am

Donnerstag, 6. Februar 2014, 14 Uhr, Rathaus, Alter Plenarsaal, Altstadt 315, 84028 Landshut.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung telefonisch unter 089/9214-2204 oder per E-Mail an pressestelle@stmuv.bayern.de wird gebeten.

 

Die Übergabe erfolgt aufgrund folgenden Antrags:

Rudolf Schnur, CSU-Fraktion                                                               04. Mai 2011

 

An den

Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Antrag

 Die Stadt Landshut beteiligt sich an der Initiative „Gentechnikanbaufreie Kommune“.

Begründung:

A) Beschlusslage: Biodiversität / Biologische Vielfalt in Kommunen

B) Umweltminister Söder: Bayerische Kommunen setzen Signal gegen Grüne Gentechnik / Gemeinsames Logo stärkt Initiative

Bayern soll selbst über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen entscheiden können. Dies unterstützen auch zahlreiche Kommunen im Freistaat. Dr. Markus Söder, Umweltminister, verlieh ihnen heute in Nürnberg das Logo “Gentechnikanbaufreie Kommune”. “Die zahlreichen freiwilligen Initiativen in bayerischen Gemeinden, Städten und Landkreisen setzen ein wichtiges Signal für ein gentechnikanbaufreies Bayern”, so Söder. Rund 100 bayerische Kommunen haben einen Beschluss gefasst, auf eigenen Flächen keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen zu wollen. Künftig können diese Kommunen unter einem einheitlichen Logo auftreten, um als gemeinsame Initiative verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. 32 Kommunen aus Nordbayern erhalten heute das Logo und eine Urkunde. Die gentechnikanbaufreien Kommunen in Südbayern werden gesondert ausgezeichnet. In Bayern gab es im vergangenen Jahr erstmals seit 1993 keine Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen. ” Jetzt müssen wir sicherstellen, dass Bayern dauerhaft gentechnikanbaufrei bleiben kann”, so Söder. Der Bund müsse dazu das Recht, eigenständig Abstände zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik festlegen zu können, auf die Länder übertragen. Dies sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist laut Söder mit dem Erhalt der kleinteiligen Landwirtschaft sowie der Vielzahl naturnaher und sensibler Lebensräume in Bayern nicht vereinbar. Die bislang verfügbaren, gentechnisch veränderten Pflanzen böten keinen Mehrwert für bayerische Landwirte. Stattdessen drohe die Landwirtschaft von globalen Saatgutherstellern abhängig zu werden. Zudem seien Umweltrisiken und wirtschaftliche Risiken der Grünen Gentechnik nicht ausreichend geklärt.

 




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