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Kurz vor der Entscheidung: Lehrschwimmbecken der GS St. Wolfgang

Pressemitteilung

Elternbeiräte der aller Grundschulen weiterführenden Schulen setzen sich für den Schwimmunterricht ein. Vor der Plenarsitzung des Stadtrats am Freitag wollen sie Oberbürgermeister Rampf ihre Petition überreichen. Ab 14.00 Uhr entscheiden die Stadträte über die Sanierung des Stadtbades und über das weitere Schicksal des stillgelegten Ausbildungsbeckens in der Wolfgangsiedlung. Die Unterrichtsituation im Schwimmen darf sich nicht weiter verschlechtern. Mit einem Lehrbecken allein können die Schulen keinen differenzierten und effizienten Schwimmunterricht abhalten. Deshalb braucht Landshut umgehend ein zweites Lehrschwimmbecken. Unterzeichnet haben die Petition die Vorsitzenden der Grundschulen St. Peter und Paul, St. Wolfgang, Berg, Carl-Orff, Karl-Heiß, Konradin in Auloh sowie die Grundschule Seligenthal. Auch die Elternbeiratsvorsitzenden der Mittelschulen Schönbrunn, Nikola und St. Wolfgang haben das Anliegen unterschrieben. Darüber hinaus unterstützen die Elternbeiräte der Landshuter Ursulinenrealschule, der Staatlichen Realschule und Elternbeiräte aller Landshuter Gymnasien die Forderung des Gesamtelternbeirats. Damit stellen sie sich auch hinter das dringende Anliegen des Schwimmclubs 53, der in einem Brief an alle Stadträte die Ausbildungsbedingungen für Schwimmanfänger scharf kritisiert hat.

Zusätzliche Informationen und Hintergründe unter www.fuf-gsw.de

Mit freundlichen Grüßen,

Achim Reinhart, Elternbeiratsvorsitzender der GS St. Wolfgang
Markus Löken, Förderverein FUF-GSW
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Anbei den offenen Brief, der diese Woche an alle Landshuter Grundschüler verteilt wird:
Am 01.12.2016 haben sich die gemeinsamen Elternbeiräte der Grundschulen und der Mittelschulen getroffen. Als dringendes Thema wurde die mangelnde Schwimmfähigkeit unserer Kinder diskutiert. Mit der Schließung des Lehrbeckens in der Wolfgangsiedlung im Sommer hat sich die Situation nun massiv verschlechtert, so wie das von uns Eltern bereits im Vorfeld vorhergesagt wurde (siehe auch www.fuf-gsw.de):
Unterrichtsstunden in der Grundschule wurden gestrichen.
Schwimmvereine mussten das Kursangebot reduzieren.
Schwimmkurse finden unter schlechteren Rahmenbedingungen statt.
Schwimmkurse wurden teurer.
So wird sich auch in Landshut die Schwimmfähigkeit der Kinder gravierend verschlechtern. Schwimmen ist aber ein grundlegender Bildungsauftrag wie Mathe und Lesen und ist fest im Lehrplan aller Klassen verankert.
Wir fordern:
Unsere Stadträte bekunden bisher, dass dem Thema Bildung höchste Priorität einzuräumen.
Schwimmen ist Teil des Bildungsauftrags.
Zum Schwimmen sind geeignete Ausbildungsbecken notwendig.
Laut Stadtverwaltung brauchen Landshuts Schüler mindestens zwei Lehrschwimmbecken.
Die Zeit drängt! Ein Neubau wird vermutlich fünf Jahre dauern oder überhaupt nicht realisiert. Daher brauchen wir jetzt das Lehrschwimmbecken in der Weilerstraße zumindest als Übergangslösung. Am 09.12. entscheiden unsere Stadträte auch über Landshuter Grundschüler. Daher rufen wir alle interessieren Eltern dazu auf, sich für den Schwimmunterricht einzusetzen und am Freitag, den 09.12.2016 ab 14.00 Uhr in die Plenarsitzung im alten Rathaus zu kommen.
Die Sicherheit unserer Kinder steht an erster Stelle! Schwimmen-Können ist überlebensnotwendig!
Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschulen wird dem Oberbürgermeister der Stadt Landshut vor der Plenumssitzung eine Petition des gemeinsamen Elternbeirats der Grundschulen und der weiterführenden Schulen überreichen
In dieser Petition fordern die Elternbeiräte die Stadt Landshut auf, für ein zweites Lehrschwimmbecken zu votieren, damit auch die jetzige Generation von Grundschülern die Möglichkeit haben, schwimmen zu erlernen.

Sandra Bezold                                                         Achim Reinhart
(Gesamtelternbeirat Grundschulen)                 (Stellvertreter)




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