Home Allgemein KUNSTSCHÄTZE ENTDECKEN — Über 30 Kurzführungen am “Internationalen Museumstag” — Sonntag, 21....

KUNSTSCHÄTZE ENTDECKEN — Über 30 Kurzführungen am “Internationalen Museumstag” — Sonntag, 21. Mai

 

 

Kunstschätze entdecken

Über 30 Kurzführungen am „Internationalen Museumstag”

 

Zum „Internationalen Museumstag” am Sonntag, 21. Mai, bieten die Museen und Sammlungen in Landshut ein vielfältiges Programm für Groß und Klein mit gut 30 Kurzführungen in 15 Ausstellungen.

„Der Museumstag ist perfekt dafür geeignet, einen entspannten Rundgang durch verschiedene Museen in Landshut zu machen. In den zahlreichen Kurzführungen werden prägnant die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Sonder- und Dauerausstellungen vermittelt”, sagt die Kulturbeauftragte der Stadt, Uta Spies, über das umfangreiche Programm, das auch Angebote für Kinder umfasst.

Erstmals kann im Rahmen des Museumstags der monumentale Weinkeller von Herzog Ludwig X. auf der Burg Trausnitz besichtigt werden. Nach dem großen Besucherandrang in den vergangenen Jahren öffnen außerdem wieder die Schatzkammer und die Unterkirche von St. Martin. Die Kunst- und Kulturgüter der Museen der Stadt – von Funden aus der Steinzeit bis hin zu moderner Keramikkunst – werden an den verschiedenen Museumstandorten in der Stadtresidenz, in der Heiliggeistkirche und im „LANDSHUTmuseum” gezeigt. Im „LANDSHUTmuseum”, das erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde, ist auch das „KASiMiRmuseum” angesiedelt. Es wendet sich mit vielen Mitmachangeboten vor allem an Kinder und Jugendliche. Das Skulpturenmuseum im Hofberg – Stiftung Koenig bietet am Museumstag neben verschiedensten Kurzführungen auch einen Workshop für Kinder und mehrere Filme über das Schaffen des kürzlich verstorbenen renommierten Bildhauers Fritz Koenig. Landshut-Fotografien (Reproduktionen) aus den 1950er Jahren und Fotos, die die gleichen Motive im Zustand von heute zeigen, werden in der Ausstellung „Zeitzeugen präsentieren Landshut” im Marstall der Stadtresidenz gegenübergestellt.

Alle beteiligten Museen und Sammlungen haben (mit Ausnahme von Schatzkammer und Unterkirche) am Museumstag durchgehend von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Der „Internationale Museumstag”, der vom ICOM (International Council of Museums) ausgerufen wird, verfolgt das Ziel, auf die Bedeutung und die Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig ermuntert er die Besucher, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden. 2017 findet der „Internationale Museumstag” bereits zum 40. Mal statt.

In der Tourismusinformation im Rathaus, Altstadt 315, im Bürgerbüro im Rathaus II an der Luitpoldstraße sowie in den beteiligten Museen liegt ein gedrucktes Programmfaltblatt mit detaillierten Informationen aus. Das Programm steht auch auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de zum Herunterladen zur

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Verfasser: Wieslawa Waberski, Telefon 0871/881380, Fax 0871/24570, E-Mail wieslawa.waberski@landshut.de Seite 2 von 7

Verfügung (Änderungen vorbehalten). Weitere Informationen erteilt auch die Kulturbeauftragte der Stadt, Uta Spies, unter Telefon 0871/881616 oder per E-Mail: uta.spies@landshut.de.

Programm am „Internationalen Museumstag” in Landshut

Heiliggeistkirche

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führungen frei

Einst von zwei Stadttoren wehrhaft umschlossen, setzt die Kirche heute einen markanten baulichen Akzent. Hans von Burghausen (gestorben 1432) war für den Bauplan verantwortlich. Im Inneren gehen lebensgroße Heiligenfiguren des Landshuter Bildhauers Christian Jorhan Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Kirchenraum eine glückliche Symbiose ein.

10.30 bis 10.50 Uhr:

Kurzführung „Von der Ausstattung zur Ausstellung” mit Dr. Franz Niehoff

17 bis 17.20 Uhr:

Kurzführung „Skulpturen in der Heiliggeistkirche” mit Dr. Franz Niehoff

LANDSHUTmuseum – Landshut in der Moderne

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führungen frei

Die Eröffnungsausstellung des ersten Bauabschnitts des „LANDSHUTmuseum” präsentiert mit über 400 Objekten ein buntes Themenspektrum. Das 19. Jahrhundert wird ebenso beleuchtet wie der infrastrukturelle Aufholprozess um 1900, die Aufführung der Landshuter Hochzeit, das Dritte Reich und der Wirtschaftsstandort, Sport und Kunst. Den Abschluss bildet ein Blick in die Zukunft mit ihren Chancen und Risiken.

10 bis 10.20 Uhr:

Kurzführung „Schwierige Loyalitäten – Bayern in den napoleonischen Kriegen” mit Thomas Stangier

11 bis 11.20 Uhr:

Kurzführung „Stadt im Umbruch – Landshut um 1900″ mit Thomas Stangier

11.30 bis 11.50 Uhr:

Kurzführung „LANDSHUTmuseum: Wie geht es weiter?” mit Dr. Franz Niehoff

14 bis 14.20 Uhr:

Kurzführung „Bunter Rock und schwarzer Rauch – Landshut als Garnisonsstadt und Kriegsschauplatz” mit Max Tewes

14.30 bis 14.50 Uhr:

Kurzführung „LANDSHUTmuseum: Ort neuer Erkenntnisse zur Landshuter Hochzeit” mit Dr. Franz Niehoff

15.30 bis 15.50 Uhr:

Kurzführung „Nationalsozialismus in Landshut” mit Max Tewes

16 bis 16.20 Uhr:

Kurzführung „Im Cockpit der Moderne: Von der Eisenbahn zum Smartphone” mit Dr. Franz Niehoff

KASiMiRmuseum

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Das „KASiMiRmuseum” wendet sich als Kinder- und Jugendmuseum an die jungen Museumsbesucher, die an zahlreichen Mitmachstationen selbst aktiv werden können. Vom Bau der Martinskirche über eine Mitmachstation zur Landshuter Hochzeit und originalen Meisterwerken von Marlene Reidel ist einiges geboten für einen abwechslungsreichen Museumsbesuch.

„Kindheit in Landshut” – Studioausstellung im „KASiMiRmuseum”

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führung frei

Die Sonderausstellung eröffnet Einblicke in die gewandelte Lebenswelt der Kinder und lädt zum Mitmachen und Erinnern ein. Gegenstände erzählen von vergangenen Lebenswelten, von Schule und Spiel. Geborgenheit vermittelt das Schaukelpferd ebenso wie die „besten Freunde” vom Teddybär bis zur Lieblingspuppe. Oft bereitet Spielzeug jedoch auf Leben und Beruf vor: Kindernähmaschine und Puppenküche, Kaufladen und Zinnsoldaten. Auch auf die Beziehung zwischen Eltern und Kind lassen Spielsachen Rückschlüsse zu, etwa selbstgefertigte Handpuppen.

10.30, 13.30 und 15 Uhr:

Kurzführung für Familien „Spuren in die Kindheit von früher” mit Verena Linseis (Dauer jeweils 20 Minuten)

KeramikRegion Landshut, im 2. Obergeschoß der Stadtresidenz

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führung frei

In fünf Räumen präsentieren die „Museen der Stadt Landshut” eine Auswahl an Keramiken aus ihrer Sammlung. Die „Keramikstadt Landshut”, „Kröninger Hafnerware” und die „Landshuter Keramikschule” sind die Themen dieser Ausstellung, die den Bogen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart spannt.

12 bis 12.20 Uhr:

Kurzführung mit Thomas Stangier

ArchäologieRegion Landshut, im 3. Obergeschoß der Stadtresidenz

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führung frei

Vor fast 8000 Jahren kamen die ersten Siedler an die fruchtbaren Lösshänge entlang der Isar sowie in das Hügelland um Landshut. Um diesen Landstrich und seine Besiedelung von der Steinzeit bis zu den Römern dreht sich die Ausstellung der „Museen der Stadt Landshut”.

11 bis 11.20 Uhr:

Kurzführung mit Max Tewes

Sammellust. Hauptwerke zeitgenössischer Keramik –

Sammlung Rudolf Strasser, im 2. Obergeschoß der Stadtresidenz

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Aus der bedeutenden Privatsammlung von Rudolf Strasser werden künstlerisch gestaltete Gebrauchskeramik, Gefäßobjekte und freie Plastik gezeigt. Namen wie Michael Cleff und Hans Fischer, Claude Champy und Jean-François Fouilhoux, Jordí Serra und Bodil Manz vergegenwärtigen stellvertretend die Vorlieben und Ambitionen eines leidenschaftlichen Sammlers und eröffnen eine individuelle Perspektive auf die Vielfalt künstlerischer Keramik der Gegenwart.

Engelbert Hilbich (1923 bis 2011), im 2. Obergeschoß der Stadtresidenz

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Engelbert Hilbich (1923 Königshütte/Oberschlesien – 2011 Landshut) war akademischer Maler und Kirchenmusiker. Sein malerisches Werk, aus dem die Erbengemeinschaft Hilbich den „Museen der Stadt” 60 Arbeiten überlassen hat, umfasst vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Unter den Porträts finden sich zahlreiche Auftragsarbeiten von bekannten Persönlichkeiten. In seinen kargen Landschaftsbildern und Stillleben, arrangiert aus Pflanzenteilen, Muscheln, Gefäßen und anderen Fundstücken, untersucht Hilbich die diesen innewohnende Struktur und Ordnung sowie Licht und Schatten.

Schatzkammer St. Martin

Geöffnet von 12 bis 18 Uhr

Eintritt und Führungen frei

Rund um die Martinskirche war im Mittelalter ein Friedhof. Die zugehörige Kapelle, die Allerseelenkapelle, birgt inzwischen die Schatzkammer der Stiftsbasilika. Dort werden kostbare Gegenstände aus dem gottesdienstlichen Leben in St. Martin aufbewahrt: Kelche und Monstranzen, Messgewänder und Mitren bis hin zu den Musikinstrumenten, die in den großen Orchestermessen zum Einsatz kamen. Eine Reliquie, die einmal im Jahr, beim Kastulusfest, in der Kirche gezeigt wird, ist das „Kastulus-Brot”: Ein Stein, der nach der Legende ein Brot war, das infolge bösen Geizes zu Stein geworden ist.

Ab 12.30 Uhr:

Kurzführungen jeweils zur halben Stunde. Letzte Führung um 16.30 Uhr.

Unterkirche St. Martin, Eingang in der Basilika

geöffnet von 12 bis 18 Uhr

Eintritt und Führungen frei

Nach der Fundamentsanierung, die 1991 abgeschlossen war, hat man einen Teil der Grabungen unter St. Martin zu einem begehbaren Raum ausgebaut. Dort sind Reste des Portals und des Mauerwerks der romanischen Vorgängerkirche zu sehen. Schautafeln dokumentieren die konstruktive Sanierung des Baukörpers, eine außerordentliche Ingenieurleistung des letzten Jahrhunderts. Außerdem bewahrt die Unterkirche Holzpfähle aus dem alten Fundament und steinerne Masken von der Verzierung des Dachgesims von St. Martin auf, um sie vor der Verwitterung zu schützen.

Ab 12 Uhr:

Kurzführungen jeweils zur vollen Stunde. Letzte Führung um 16 Uhr

Skulpturenmuseum im Hofberg – Fritz Koenig. Aufstellung

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt und Führung frei

In der Dauerausstellung werden Arbeiten aus allen Schaffensperioden des bekannten Landshuter Bildhauers Fritz Koenig (1924-2017) gezeigt. Kleine und große Skulpturen aus Eisen, Bronze, Blei und Silber, aber auch Kartonreliefs, Papierschnitte und Zeichnungen veranschaulichen Koenigs Auseinandersetzung mit den Themen Pferd, Liebe und Paarbeziehung, Religion, Tod und Vergänglichkeit.

11 bis 11.20 Uhr:

Kurzführung „Zeitenwerke 1945. Eine Spurensuche”

11.30 bis 11.50 Uhr:

Kurzführung „Karyatiden tragen die Welt”

13 bis 13.20 Uhr:

Kurzführung „Zeitenwerke 1945. Eine Spurensuche”

15 bis 15.20 Uhr:

Kurzführung „Paare. Eine Spurensuche”

15.30 bis 15.50 Uhr:

Kurzführung „Ein Blick hinter die Kulissen. Entstehung und Architektur des Museums”

Durchgehend geöffnet: Café in den Museumsräumen

Ab 9 Uhr durchgehend Filmvorführungen:

„Fritz Koenig und seine Welt” (Dagmar Damek, 1974), „Stadtgespräch” (1994), „Kunst & Co.: Fritz Koenig” (Dagmar Scheibert, 1998), Rohmaterial zu „Fritz Koenig & Mein Afrika” (N. Göttler)

Kinder-Workshop „Kleine Koenige”, im Skulpturenmuseum im Hofberg

Es wird gemeinsam überlegt, wie der Bildhauer Fritz Koenig seine Werke aufgebaut hat. In der Werkstatt werden die Teilnehmer dann selbst zu kleinen „Koenigen” und bauen mit verschiedenen Materialien Skulpturen, die sich an die Motive von Fritz Koenig anlehnen.

Der Workshop findet von 12 bis 17 Uhr in der Kreativ-Werkstatt des Skulpturenmuseums statt. Die kleinen und großen Künstler können je nach Lust und Laune jederzeit in den Workshop einsteigen und mitbasteln. Der Workshop ist kostenlos und für Kinder jeden Alters geeignet.

12 bis 17 Uhr:

Kinder-Workshop „Kleine Koenige”

„Wohnen? – Zukunft!” – Sonderausstellung im Skulpturenmuseum im Hofberg

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Jugendliche aus unterschiedlichen Herkunftsländern machten sich über elementare Bestandteile einer Behausung ebenso Gedanken wie über die Problematik der Energieversorgung und der Wohnraumknappheit und schufen Modelle ihres eigenen visionären Hauses der Zukunft.

Marstall der Stadtresidenz – Ausstellung „Zeitzeugen präsentieren Landshut – Fotos aus den 1950ern”

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

In der Ausstellung im historischen Marstall sind Fotos (Reproduktionen) von Landshut aus den 1950er Jahren zu sehen. Diesen werden aktuelle Fotos gegenübergestellt, die das jeweilige Motiv im heutigen Zustand zeigen. Organisator der Ausstellung ist Thomas Rogler.

Burg Trausnitz mit Kunst- und Wunderkammer

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Besichtigung der Burginnenräume nur im Rahmen einer

Führung, immer zur vollen Stunde ab 9 Uhr, letzte Führung um 17 Uhr;

Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

Eintrittspreis für Erwachsene 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro

Sonderführungen:

12 bis 13 Uhr:

Kinderführung (Sagenführung mit Suchspiel) mit Monika Bucher für Kinder ab fünf Jahren

14 Uhr:

Familienführung durch die Kunst- und Wunderkammer mit Dorothea Band unter dem Motto „Faszinierende Fremde”

14.30 bis 15.30 Uhr:

Kinderführung (Sagenführung mit Suchspiel) mit Monika Bucher für Kinder ab fünf Jahren

Zu den Sonderführungen ist eine telefonische Voranmeldung unter Telefon 0871/9241115 erforderlich (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren kostenlos)

Burg Trausnitz, Weinkeller

Geöffnet von 9 bis 18 Uhr

Der Eintritt in den Weinkeller ist frei

„Dieser Keller, so er über der Erde stünde, würde einen sehr schönen Tempel geben, so hoch und kühn und schön sind seine Gewölbe”, sagte Anton Furthner, Pfarrer zu St. Martin, 1812. Der sonst nicht zugängliche, monumentale Weinkeller von Herzog Ludwig X. kann am Museumstag durchgehen von 9 bis 18 Uhr kostenlos besichtigt werden. Im Weinkeller ist zusätzlich eine Bilddokumentation über die im Ersten Weltkrieg auf der Trausnitz internierten Kriegsgefangenen zu sehen.